Wann wird geimpft:
Die Impfung wird von der STIKO (Ständige Impfkommission) für alle Kinder ab dem vollendeten 11. Lebensmonat empfohlen.Auch Erwachsene mit erhöhten Risiko sollten geimpft werden. Dazu gehören Erwachsene, die weder Mumps hatten noch dagegen geimpft sind und häufig mit Kindern Kontakt haben.
Laut Empfehlungen der STIKO sollten ungeimpfte und empfängliche Personen in Einrichtungen der Pädiatrie, in Gemeinschaftseinrichtungen für das Vorschulalter und in Kinderheimen gegen Mumps geimpft werden.
Eine Altersbegrenzung für die Impfung besteht nicht.
Impfstoff:
LebendimpfstoffWichtig:
Die STIKO empfiehlt, die Impfung mit einem sog. "trivalenten" Impfstoff, d.h. eine Vakzine die gegen drei Krankheiten schützt, nämlich Masern, Mumps und Röteln (sog. MMR-Vakzine).Impfung:
Empfohlener Zeitraum in vollendeten Monaten lt. STIKO (Ständige Impfkommission):- Impfung: 11. - 14. Lebensmonat
- Impfung: 15. - 24. Lebensmonat
Grundsätzlich sollte die zweite Impfung bis Ende des zweiten Lebensjahres durchgeführt werden, möglichst vor Aufnahme in eine Kindereinrichtung. Auf alle Fälle sollte ein vollständiger Impfschutz spätestens vor der Einschulung bestehen.
Impfschutz:
Der Impfschutz baut sich innerhalb von 10 Tagen auf und besteht mindestens 20 JahreNebenwirkungen:
Nach der Impfung kann es zu Allgemein- und Hautreaktionen kommen. In sehr seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen (allergischer Schock) oder auch in Einzelfällen zu zentralnervösen Erkrankungen oder Autoimmunprozessen kommen. Gelegentlich treten Haut -und / oder Gewebereaktionen (Rötung, Schwellung) um die Einstichstelle herum auf, die in der Regel nach 1-2 Tagen wieder abklingen.Wann darf nicht geimpft werden:
Bei einigen akuten und chronischen Erkrankungen, in der Schwangerschaft, sowie bei Allergien gegen Impfbestandteile oder Unverträglichkeit gegen Hühnereiweiß.Anmerkungen:
Das Mumpsvirus kommt weltweit vor und tritt vor allem im Winter und Frühjahr gehäuft auf. In der Bevölkerung sind vorwiegend Kinder und Jugendliche betroffen, doch aufgrund der verbesserten Impfraten im Kinder- und Jugendalter sind Mumps-Erkrankungen bei Erwachsenen zunehmend häufiger als früher.Die persönliche Verträglichkeit der Impfung sollte auf jeden Fall mit dem Impfarzt eingehend besprochen werden.

