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Hitzeauswirkungen

Sonnenstich:

Ein Sonnenstich wird durch starke und direkte Sonneneinwirkung v.a. auf den Kopf verursacht. Besonders gefährdet sind Menschen mit fehlender bzw. mangelhafter Kopfbehaarung, insbesondere Säuglinge. Der Sonnenstich kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und gelegentlichen Krampfanfällen führen. Kalte Umschläge auf den Kopf und in den Nacken können bei leichten Beschwerden Erleichterung verschaffen.

Schutzmaßnahmen:
Kopfbedeckung (Hut, Mütze, etc.)

Hitzekollaps:

Zu einem Hitzkollaps kann es aufgrund von Kreislaufdysregulationen kommen (z.B. bei körperlicher Belastung in warmen Klimazonen). Eine verminderte Flüssigkeitszufuhr (geringe Trinkmenge), enge Kleidung und Kreislaufschwäche begünstigen die Kollapsentwicklung. Der Kollaps ist zumeist von kurzer Dauer, sowie mit Schwindel und Schwitzen verbunden. Durch eine ausgiebige Flüssigkeitszufuhr (vor allem von Elektrolyten) und Schocklagerung (Kopf tief ? Beine hoch) kann eine Erleichterung der Beschwerden herbeigeführt werden.

Schutzmaßnahmen:
Körperliche Anstrengung in warmen Klimazonen vermeiden und ausreichend trinken

Hitzeerschöpfung:

Eine Hitzeerschöpfung kann durch Wassermangel (z.B. durch unzureichende Trinkmengen, starke Durchfälle oder permanentes, starkes Schwitzen) als auch durch Salzmangel (z.B. durch permanentes, starkes Schwitzen oder mangelnden Salzkonsum z.B. durch die Nahrung) auftreten. Je nach Verlauf und Ausprägungsstärke können leichte Beschwerden wie Schwindel, Schwäche, psychische und physische Störungen, als auch Bewusstseinsstörungen und eine Schocksymptomatik auftreten.

Schutzmaßnahmen:
Ausreichend und viel trinken !

Hitzeschlag:

Der Hitzeschlag wird im Volksmund oft "Anstrengungshitzschlag" genannt, weil er zumeist auf körperliche Anstrengungen unter Hitzebedingungen zurückzuführen ist. Bei älteren Menschen kann es auch ohne körperliche Aktivitäten zu einem Hitzeschlag kommen. Warme Kleidung, Medikamenteneinnahmen, Alkohol Übergewicht oder unzureichende Trinkmengen können einen Hitzeschlag begünstigen. Die ersten Anzeichen können Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, psychische und physische Unruhe, sowie eine trockene und heiße Haut sein. Die Körpertemperatur kann auf über 40 °C ansteigen. Im weiteren Verlauf kann es zum Kreislaufschock und Krampfanfällen bis hin zum Koma kommen. Die Patienten sollten sofort in eine kühle Umgebung gebracht und durch äußere Kühlmaßnahmen behandelt werden. Unter extremen Umständen kann eine Schockbehandlung erforderlich sein.

Schutzmaßnahmen:
Körperliche Anstrengung in warmen Klimazonen vermeiden, ausreichend trinken und langes Stehen in der Sonne bzw. Hitze vermeiden.

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