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Argentinien

Stand: März 2010
Wichtige Hinweise
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Ein 24-jähriger Tourist aus England starb in der ersten Dezemberwoche 2008 an einer Hantavirus-Infektion nach seiner Reise durch Argentinien und Chile. Hantaviren gehören zu den Erregern viraler hämorrhagischer Fieber. Sie werden durch Sekrete und Ausscheidungen von freilebenden Nagetieren (v.a. Mäuse und Ratten) auf den Menschen übertragen. Personen in der Landwirtschaft, aber auch Camper die sich in der freien Natur aufhalten (und dadurch Kontakt zu Nagetieren haben) sind am meisten gefährdet. Beim Campen im Freien ist auf eine Beseitigung von offenen Nahrungsmittelabfällen zu achten, welche die Tiere anziehen könnte. Urlauber in ländliche Regionen, sollten sich bei Freilandaufenthalten von Nagetieren fernhalten und eine sorgfältige Lebensmittelhygiene durchführen.

Im Dreiländerdreieck, mit den angrenzenden argentinischen Provinzen entlang des Uruguay (v.a. in den Provinzen Misiones und Corrientes), sowie den angrenzenden südöstlichen Landesteilen Paraguays, ist ein Impfschutz gegen Gelbfieber empfohlen. Einige Gelbfieber-Erkrankungsfälle darunter auch ein Todesfall, wurden im Jahr 2009 aus der Provinz Misiones gemeldet. Auch an der angrenzenden Westgrenze Brasiliens (Rio Grande do Sul) wurde das Gelbfiebervirus in erkrankten und gestorbenen Affen nachgewiesen. Nachdem Gelbfiebermücken das Virus von den Affen auf den Menschen übertragen können, besteht auch in diesen Regionen ein erhöhtes Infektionsrisiko. Die örtlichen Gesundheitsbehörden haben aus diesem Grund umfassende Impfaktionen in der Bevölkerung eingeleitet. Reisenden wird eine Gelbfieber-Impfung für folgende Regionen empfohlen: Provinzen Formosa, Misiones, Chaco (Bermejo), Corrientes (Berón de Astrada, Capital, General Alvear, General Paz, Ituzaingó, Itatí, Paso de los Libres, San Cosme, San Miguel, San Martín und san Tomé), Jujuy (Ledesma, Santa Barbara, San Pedro, Valle Grande), Salta (Anta, General José de San Martín, Orán, Rivadavia). Vor allem Reisende in das Dreiländer-Dreieck und Besucher des Iguaçu National Parks ist eine Schutzimpfung empfohlen.

In vielen Regionen besteht ein erhöhtes Dengue Fieber-Übertragungsrisiko. Seit Anfang des Jahres wurden landesweit bis Ende Februar 465 Dengue Fieber-Fälle bestätigt. Die meisten Fälle wurden dabei aus dem Dreiländerdreieck Argentinien, Brasilien und Paraguay gemeldet. Im vergangenen Jahr wurden rund 50.000 Dengue Fieber-Erkrankungen aus dieser Region berichtet - darunter 10 Todesfälle. Dengue Fieber wird durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen. Reisende sollten daher gute Mückenschutzmaßnahmen ergreifen.

MalariahinweiseSeitenanfang
Vorkommen
Region
Risikogebiete: minimales Risiko in den ländlichen Grenzgebieten zu Bolivien (v.a. Provinzen Salta und Jujuy) und zu Paraguay (v.a. Provinzen Misiones und Corrientes)
Die übrigen Gebiete gelten als Malariafrei (einschl. Iguacu-Fälle).

Übertragungsmonate: überwiegend Oktober - Mai

Malariaart: ausschließlich Malaria tertiana (P. vivax)
Vorbeugung
Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: ländliche Grenzgebiete zu Bolivien und Paraguay
ImpfempfehlungSeitenanfang
KrankheitImpfschutzBemerkung
DiphtheriejaGrundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
FSMEnein
Gelbfieberja - in RisikogebietenAls Risikogebiete gelten folgende Regionen: Provinzen Formosa, Misiones, Chaco (Bermejo), Corrientes (Berón de Astrada, Capital, General Alvear, General Paz, Ituzaingó, Itatí, Paso de los Libres, San Cosme, San Miguel, San Martín und San Tomé), Jujuy (Ledesma, Santa Barbara, San Pedro, Valle Grande), Salta (Anta, General José de San Martín, Orán, Rivadavia). Vor allem Reisende in das Dreiländer-Dreieck und Besucher des Iguaçu National Parks ist eine Schutzimpfung empfohlen.
Hepatitis AjaAlle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen
Hepatitis BRisikogruppen jaReisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.
Japanische Enzephalitisnein
Kinderlähmungnein
Meningokokken Meningitisnein
TetanusjaGrundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
TollwutRisikogruppen jaReisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen (z.B. durch Hunde, Katzen und Waldtiere; Auch Fledermäuse können durch einen Biß Tollwut übertragen !) und/oder erhöhter Infektionsgefahr (z.B. durch Langzeitaufenthalte, Rucksack- und/oder Abenteuerreisen). Kinder gelten als besonders gefährdet. Zu den beruflichen Risikogruppen zählen Tierärzte, Jäger und Forstpersonal
TyphusRisikogruppen jaReisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
ImpfvorschriftenSeitenanfang
Gelbfieber
Es besteht keine Impfvorschrift aber eine Impfempfehlung für die Risikogebiete. Als Risikogebiete gelten folgende Regionen: Provinzen Formosa, Misiones, Chaco (Bermejo), Corrientes (Berón de Astrada, Capital, General Alvear, General Paz, Ituzaingó, Itatí, Paso de los Libres, San Cosme, San Miguel, San Martín und San Tomé), Jujuy (Ledesma, Santa Barbara, San Pedro, Valle Grande), Salta (Anta, General José de San Martín, Orán, Rivadavia). Vor allem Reisende in das Dreiländer-Dreieck und Besucher des Iguaçu National Parks ist eine Schutzimpfung empfohlen.
GesundheitsrisikenSeitenanfang
KrankheitAnmerkungSchutz
Chagas-Erkrankungländliche Gebiete im Norden des Landes (nördlich des Rio Negro)Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist
LeishmaniasisHaut Form: Herde im NordostenSchutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
Tollwutlandesweites VorkommenImpfung. Fernhalten von freilaufenden, streunenden Tieren (v.a. Hunden und Katzen)
diverse DarminfektionenLandesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
KlimatabelleSeitenanfang
Monat123456789101112
Min. Temp °C1717161285668101316
Max. Temp °C292826221814141618212428
Feuchtigkeit %717378808285868277747071
Regentage767877898998
Bei den monatlich angegebenen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte die sich aus einem Beobachtungszeitraum heraus errechnet haben. Nachdem die Wetterlage durch vielerlei Einflüsse ständigen Veränderungen unterworfen ist, können die Angaben nicht als absolut betrachtet werden, sondern sollen eine relative Klimaeinschätzung innerhalb der Monate wiedergeben. Das aktuelle Klima in Ihrem Reiseland erfahren Sie im Internet bei verschiedenen Wetterservice Einrichtungen.
BotschaftSeitenanfang
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10787 Berlin
Tel.: (030) 22 66 89-0
Fax: (030) 229 14 00
e-mail: info@embargent.de
Mo-Fr: 9-17 Uhr
Amtsbezirk/Konsularbezirk:  Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Generalkonsulat der Argentinischen Republik 
Eschersheimer Landstraße 19-21 
60322 Frankfurt am Main
Tel.: 069 - 972 00 30 
Fax: 069 - 17 54 19
e-mail: consargfrankf@t-online.de
Mo - Fr: 9 - 17 Uhr 
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Generalkonsulat der Argentinischen Republik 
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Tel.: 040 - 441 84 60 
Fax: 040 - 410 51 03
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Mo - Fr: 9 - 17 Uhr 
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