Weiterhin werden weltweit menschliche Fälle der Influenza A/H1N1, der sog. „Schweinegrippe“ registriert. Eine weitere Zunahme wird befürchtet. Auch aus Brasilien werden Erkrankungs- und Todesfälle berichtet. Die WHO ruft weiterhin alle Länder zur erhöhten Wachsamkeit beim Auftreten von Influenza A (H1N1) in der Bevölkerung auf. Reisenden wird empfohlen sich sorgfältig und regelmäßig die Hände mit Wasser und Seife zu waschen und sich beim Auftreten grippeähnlicher Beschwerden umgehend in medizinische Obhut zu begeben.
Landesweit besteht ein Infektionsrisiko für Dengue Fieber. Während der Regenzeit im Süden Brasiliens (September/Oktober bis April/Mai) besteht ein erhöhtes Übertragungsrisiko. Seit Anfang des Jahres wurden aus der Region Belo Horizonte, im Bundesstaat Minas Gerais, im Südosten des Landes über 200 Dengue Fieber-Fälle berichtet. Die Gesundheitsbehörden schätzen die Situation als ernst ein und haben daher ihre Mückenbekämpfungsmaßnahmen vielerorts verschärft. Doch auch im Südosten des Landes, aus dem dicht besiedelten Bundesstaat São Paulo wurden vermehrt Dengue Fieber-Erkrankungen berichtet. Über 500 Erkrankungsfälle wurden in der Stadt Ribeirão Preto gemeldet - weitere 800 Verdachtsfälle werden derzeit noch untersucht. Auch in der gleichnamigen Hauptstadt des Bundesstaates São Paulo steigt die Zahl der Erkrankungsfälle stetig an. Viele Stadtgebiete wie Taboao da Serra, Campo Limpo, Butanta und Morumbi wurden zu Hochrisikogebieten deklariert nachdem dort mehrere Hundert Dengue Fieber-Fälle in diesem Jahr registriert wurden. Doch auch im Mittelwesten Brasiliens, im Bundesstaat Mato grosso do Sul werden vermehrt Dengue Fieber-Fälle registriert. Aus Durados, der zweitgrößten Stadt des Bundesstaates wurden über 370 Dengue Fieber-Fälle berichtet und damit eine starke Zunahme im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Die meisten Fälle wurden aus den Regionen von Jardim Maracana bis Grande Florida und Jardim Água Boa berichtet. Auch Reisende können erkranken. Im Jahr 2008 wurden über 20 Dengue Fieber-Erkrankungen bei deutschen Reisenden nachgewiesen die sich in Brasilien aufhielten. Die Anzahl der Erkrankungen bei deutschen Reisenden im Vorjahr 2009 wird derzeit noch ausgewertet. Reisende, v.a. auch Besucher des Karneval in Rio der am Freitag vor Aschermittwoch beginnt, sollten zum Schutz vor der Infektion immer gute Mückenschutzmaßnahmen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc) tags- und nachtsüber durchführen.
Aus verschiedenen Landesteilen werden gelegentlich vereinzelte Gelbfieber-Fälle gemeldet. Mehrere Gelbfieber-Todesfälle wurden im März und April 2009 aus dem Bundesstaat Sao Paulo berichtet. Insbesondere bei Aufenthalten in ländlichen Regionen ist ein Gelbfieberimpfschutz unbedingt ratsam. Brasilien gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Zu den Risikogebieten zählen Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Pará, Rondônia, Roraima und Tocantins sowie bestimmte Regionen von Minas Gerais, Espirito Santo, Piaui, Bahia, Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Parana und Sao Paulo. Eine Schutzimpfung sollte in jedem Fall 10 Tage vor Einreise in das Risikogebiet erfolgt sein. Die Gesundheitsbehörden empfehlen, eine Impfung bereits ab dem 6. Lebensmonat. Eltern sollten mit dem Kinder- oder Impfarzt besprechen, ob aufgrund des erhöhten Gelbfieberrisikos im Land eine Impfung bereits ab dem 6. Lebensmonat - anstelle von den bei der Einreise erforderlichen 9. Lebensmonat - durchgeführt werden sollte. Des Weiteren empfehlen die Gesundheitsbehörden sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem die tägliche Verwendung von Mückenschutzcremes bzw. -lotionen. Erwachsenen empfehlen die brasilianischen Behörden Mückenschutzcremes mit einem 30 - 50% DEET Anteil. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt nachdrücklich die Impfung bei Reisen in Gelbfieber-Infektionsgebiete.
Monatlich werden ein bis zwei Fälle der Hautleishmaniose aus der Stadt Paraty im Bundesstaat Rio de Janeiro gemeldet. Paraty ist eine beliebte und touristisch geprägte Küstenstadt, die aufgrund der vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten in den Urwald der Mata Atlântica, der Wasserfälle an der Straße nach Cunha (São Paulo) und der umliegenden Strände, wie z.B. Paraty-Mirim und Trindade jährlich viele Touristen und Badegäste zu sich lockt. Im Falle der Hautleishmaniose entwickelt sich ein Hautgeschwür, das häufig im Gesicht auftritt und meist erst nach Monaten unter Narbenbildung abheilt. Reisende sollten gute Mückenschutzmaßnahmen durchführen. Dazu gehören u.a. das Tragen von Haut bedeckender Kleidung v.a. bei Ausflügen in die nahe liegenden Regenwälder, das Auftragen von Mücken abweisenden Cremes und Lotionen auf unbedeckten Hautstellen, vor allem im Gesicht, Händen und Füßen - insbesondere an den Knochenstellen wo die Haut dünn ist und die Schmetterlingsmücke bevorzugt sticht. Auch ist es vorteilhaft sich beim Schlafen durch Mückennetze zu schützen. Zusätzlich helfen auch Insektenabtötende und -abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich die Stechmücken fernzuhalten.
Tollwut-Erkrankungen treten immer wieder vereinzelt auf. In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Tollwut-Todesfälle im Bundesstaat Maranhao, im Nordosten Brasiliens bekannt. Auch aus dem Bundesstaat Para wurden Tollwutfälle berichtet. In den meisten Fällen handelte es sich um Kinder. Im Juni 2005 wurden innerhalb von zwei Wochen 11 Tollwut-Erkrankungen gemeldet (darunter 9 Kinder). Die Einheimischen wurden durch Fledermäuse gebissen. Der Biss der Fledermaus kann u. U. unbemerkt bleiben, da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen. Das beinhaltet die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und somit die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, insbesondere in den Tropen und Subtro pen, freilaufende Tiere (v.a. Hunde und Katzen) nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere sowie bei Bissen oder direktem Kontakt durch Fledermäuse ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80 - 90 % aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen, ist daher ein Typhus - Impfschutz sinnvoll. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.
Risikogebiete: hohes Risiko in den Staaten Acre, Rondônia und Roraima. Desweiteren besteht ein geringeres Risiko in den anderen Gebieten des Amazonasbeckens: Acre, Amapá, im Bundesstaat Amazonas, Maranhao (westlicher Teil), Mato Grosso (nördlicher Teil), Pará (ausser in der Stadt Belém), Rondônia, Roraima und Tocantins (westliche Teile). Das Übertragungsrisiko variiert in den unterschiedlichen Stadtbezirken und in den Stadtrandgebieten von Pôrto Velho, Manaus und Cruzeiro do Sul. Ein etwas geringeres Risiko besteht in den Stadtrandgebieten von z.B. Boa Vista, Macapá, Santarém, Rio Branco und Maraba.
Kein Malariarisiko: an der Ostküste inklusive Fortaleza, Iguacu und Städte (ausser im Amazonasbecken)
Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung
Malariaart: ca. 25 % Malaria tropica (P. falciparum), 75 % Malaria tertiana (P. vivax); Erhöhtes Malariarisiko in neuen Bergbau-, Minen- und Holzabbaugebieten die innerhalb der vergangenen fünf Jahre entstanden sind.
Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig in den Staaten Acre, Rondônia und Roraima
Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): ganzjährig in den anderen Gebieten des Amazonasbeckens (Amapá, Amazonas, Maranhao, Mato Grosso, Pará, Tocantins)
| Krankheit | Impfschutz | Bemerkung |
| Diphtherie | ja | Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre) |
| FSME | nein | |
| Gelbfieber | Risikogruppen ja | Alle Reisende in Gebiete und Länder mit Gelbfiebervorkommen |
| Hepatitis A | ja | Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen |
| Hepatitis B | Risikogruppen ja | Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat). Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen. |
| Japanische Enzephalitis | nein | |
| Kinderlähmung | nein | |
| Meningokokken Meningitis | nein | |
| Tetanus | ja | Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre) |
| Tollwut | Risikogruppen ja | Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen (z.B. durch Hunde, Katzen und Waldtiere; Auch Fledermäuse können durch einen Biß Tollwut übertragen !) und/oder erhöhter Infektionsgefahr (z.B. durch Langzeitaufenthalte, Rucksack- und/oder Abenteuerreisen). Kinder gelten als besonders gefährdet. Zu den beruflichen Risikogruppen zählen Tierärzte, Jäger und Forstpersonal |
| Typhus | Risikogruppen ja | Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen). |
| Gelbfieber | Gelbfieberimpfung erforderlich für alle Reisenden (Kinder über 9 Monate), die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen. Ausgenommen sind Reisende die in Besitz eines ärztlichen Attestes sind, in dem belegt wird, dass die Impfung aus medizinischen Gründen kontraindiziert ist. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen (s. Karte Gelbfieber-Verbreitungsgebiete). Brasilien gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten (Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal, Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima und Tocantins sowie bestimmte Regionen von Bahia, Espirito Santo, Piaui, Paraná, Santa Catarina, Rio Grande do Sul und Sao Paulo). Die vollständige Auflistung der Stadtkreise ist einsehbar im Internet unter: www.saude.gov.br/svs. Vor allem Reisenden zu den Iguazu-Fällen ist eine Gelbfieber-Impfung empfohlen. Die WHO empfiehlt unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisende die sich in Gelbfieber-Infektionsgebieten aufhalten. Zu den Gelbfieberfreien Regionen gehören lt. WHO: die Küstenstädte und Küstenregionen der Staaten Alagoas, Bahia, Ceará, Espirito Santo, Paraiba, Paraná, Pernambuco, Piaui, Rio Grande do Norte, Rio Grande do Sul, Santa Catarina, Sao Paulo und Sergipe. |
| Krankheit | Anmerkung | Schutz |
| Bilharziose | Geringes Infektionsrisiko Herdförmiges Vorkommen im Norden und Osten, im Mato Grosso und Amazonasbecken | Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen) |
| Chagas-Erkrankung | Vorkommen: ländliche Gebiete und Slums im Osten v.a. in Minas Gerais, Rio Grande do sul | Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist |
| Cholera | Infektionsgebiete in den Staaten: Alagoas, Bahia, Paraíba, Pernambuco, Sergipe | Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. |
| Dengue-Fieber | mittleres Infektionsrisiko in der Küstenregion | Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc. |
| Filariose | lymphatische F.: vereinzelte Herde landesweit Onchozerkose: vereinzelte Herde im Norden | Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc. |
| Gelbfieber | Infektionsgebiete: im Landesinneren v.a. in den Staaten: Amapa (Macapá), Amazonas (Boca do Acre, Careiro, Manacapurú, Nova Airao, Itacoatira, Pres. Figueiredo), Bahia (Coribe), Goiás (Alta Paraíso, Amaralina, Avelinópolis, Bonópolis de Goiás, Cavalcante, Corumbaíba, Doverlandia, Flores de Goiás, Goías Velho, Itaguaru, Jaraguá, Jussara, Mara Rosa, Mimoso de Goiás, Minacu, Niquelandia, Nova Roma, Novo Bresil, Padre Bernando, Planaltina, de Goiás, Santa Fé de Goiás, Sao Joao da Alianca, Terezina de Goiás, Uruacú, Uruana, Vila Propicio), Maranhao (Barra do Corda, Mirador), Mato Grosso (Barro do Garca, Campinapolis, Diamantino, Marcolandia, Nobre, Nova Canaà do Norte, Nova Guarita, Nova Mutum, Peixoto de Azevedo), Minas Gerais (Bom Despacho, Conceicao do Parà, Leandro Ferreira, Luz, Martinho Campos, Planura, Natalàndia, Nova Serrana, Sao Gotardo, Santo Antonio do Monte), Pará (Afuá, Agua Azul d o Norte, Bannach, Breves, Conceicao do Araguaia, Floresta, Gurupá, Itaituba, Obidos, Rendencao, Santa Maria da Barreira, Sao Felix do Xingú, Tucumá), Roraima (Alto Alegre, Cantá, Mucajaí, Uiramuta), Sao Paolo (Ouroeste, Santa Albertina), Tocantins (Almas, Arraias, Ananas, Aurora do Tocantins, Campos Lindos, Figueirópolis, Guarai, Parana, Pedro Affonso, Recursolandia) Rondonia und Mato Grosso do Sul | Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc. |
| Hepatitis B | Vorkommen: vor allem im Amazonasbecken | Impfung. Verwendung von Kondomen und sterilen Spritzen und Nadeln |
| Kala Azar | Vorkommen: Nordosten und einige Herde landesweit | Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze. |
| Leishmaniasis | Haut: landesweit, besonders an der Küste | Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze. |
| Meningokokken Meningitis | Vorkommen: vor allem in den Slums der östlichen Großstädte | Impfung. Vermeidung von größeren Menschenansammlungen (z.B. enge Wohnverhältnisse, überfüllte Verkehrsmittel, etc.) |
| Pest | geringes Infektionsrisiko im Nordosten in Bahia (in den Provinzen: Biritinga, Candeal, Central, Conceicao, Feira de Santana, Iraquara, Irece, Itaberaba, Jussara, Retirolandia, Riachao do Jacuipe,senhor do Bonfim, Serrinha, Teofilandia) und Paraiba (in den Provinzen: Araba, Barra de S. Rosa, Cubati, Olivedos, Queimadas, Remingio, Solanea). | Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden. |
| Tollwut | landesweites Vorkommen | Impfung. Fernhalten von freilaufenden, streunenden Tieren (v.a. Hunden und Katzen) |
| diverse Darminfektionen | Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien) Infektionsrisiko N > S | Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene |
| Monat | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| Min. Temp °C | 23 | 23 | 22 | 21 | 19 | 18 | 17 | 18 | 18 | 19 | 20 | 22 |
| Max. Temp °C | 29 | 29 | 28 | 27 | 25 | 24 | 24 | 24 | 24 | 25 | 26 | 28 |
| Feuchtigkeit % | 76 | 78 | 81 | 80 | 79 | 78 | 77 | 75 | 78 | 78 | 77 | 77 |
| Regentage | 13 | 11 | 12 | 10 | 20 | 7 | 7 | 7 | 11 | 13 | 13 | 14 |
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