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Magen-Darm Erkrankungen

Bei Magenschleimhautgeschwüren ist eine Einnahme von Aspirin und ähnlichen Medikamenten, die im Ausland zur Fieber und Schmerzbehandlung überall erhältlich sind, kontraindiziert. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt medikamentöse Alternativen zur Therapie von Fieber und Schmerzen.
  • Bei ausgeprägten Hämorrhoidalleiden sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, inwiefern er unter Umständen eine vorgezogene operative Sanierung für erforderlich hält. Bei feuchtheißem Klima kann dies Leiden, vor allem bei zusätzlicher Erkrankung an Durchfall sehr lästig werden.
  • Sollten Sie wegen chronischer Verstopfung, M. Crohn oder Colitis ulcerosa eine bestimmte Diät (faserreiche / -arme Kost) einhalten, sollten Sie bedenken, dass Sie im Ausland möglicherweise Ihre Diät modifizieren können. Häufig wird aus übertriebener Furcht vor Infektionen sämtliches Obst und Gemüse gemieden.
  • Abgekochte oder gebratene Speisen sind in Restaurants weitgehend (vorausgesetzt, das Personal beachtet beim Anrichten der gebratenen Speisen die Hygienevorschriften), selbst zubereitet praktisch völlig unbedenklich. Bei Früchten, die geschält werden, waschen Sie erst die ungeschälte Frucht, dann Ihre Hände, bevor sie die Frucht schälen. Salat sollte heiß gewaschen werden.
  • Achten Sie unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Hierbei gelten bei heiß-trockenem Wetter mindestens 3,5 Liter pro Tag zuzüglich Ernährung. Der Urin sollte immer eine helle, klare Färbung haben. Dunkelgelber Urin ist (u.a.) ein Zeichen eines Flüssigkeitsmangels. Eine Reduktion der Trinkmenge zum Zwecke der Verminderung der Schweißneigung bei heißem Klima ist lebensgefährlich! Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist darüber hinaus für eine gute Verdauung unerlässlich. Nach kurzer Zeit reguliert sich die anfangs übermäßige Schweißneigung von selber.
  • Bedenken Sie, dass eine Cortisontherapie, (z.B. bei M. Crohn) vor allem im Zusammenhang mit intensiver Sonneneinstrahlung durch Schwächung des Immunsystems eine deutliche Herabsetzung der Infektresistenz bewirken kann.

Stoma-Träger

  • Bedenken Sie, dass die für Sie geeigneten Stomabeutel möglicherweise nicht am Urlaubsort erhältlich sind. Lassen Sie sich vor der Reise einen größeren Vorrat an Beuteln und Zubehör verschreiben.
  • Durch die hohen Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit kann es passieren, dass der Ring nicht vernünftig schließt und ein häufiger Beutel - bzw. Ringwechsel erforderlich wird. Tragen Sie einem möglicherweise erhöhten Beutelbedarf durch entsprechenden Vorrat Rechnung.
  • Bedenken Sie, dass durch ungewohnte Ernährung oder Magen-Darm-Infektionen die Verdauung stark beeinträchtigt werden kann. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob er eine besondere Diät zur Stuhlregulierung im Urlaub für erforderlich hält. Fragen Sie Ihren Arzt, woran Sie selber als Stomaträger eine Diarrhoe diagnostizieren können.
  • Achten Sie unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Hierbei gelten bei heiß-trockenem Wetter mindestens 3,5 Liter pro Tag zuzüglich Ernährung. Der Urin sollte immer eine helle, klare Färbung haben. Dunkelgelber Urin ist (u.a.) ein Zeichen eines Flüssigkeitsmangels.

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