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Leishmaniasis

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Die Leishmaniose (syn. Leishmaniasis) wird durch Parasiten (sog. Leishmanien) verursacht. Sie befallen bestimmte Zellen des Immunsystems und schädigen dadurch Milz, Leber, Knochenmark, Lymphknoten, Haut und -Schleimhaut. Der Schweregrad der Erkrankung und das Krankheitsbild richten sich nach der Erregerart, der Größe des Erregerbefalls als auch nach der Abwehrkraft der infizierten Person. Im Falle der Hautleishmaniose entwickelt sich ein Hautgeschwür (sog. Orient- oder Dehlibeule), das häufig erst nach Monaten unter Narbenbildung abheilt. Bei der Ausbildung von Schleimhautgeschwüren, die bevorzugt im Gesicht auftreten, kann es zu ausgeprägten Verstümmelungen der betroffenen Gesichtspartien kommen. Im Rahmen einer Allgemeininfektion befallen die Parasiten wichtige Körperorgane und beeinträchtigen ihre Funktionen. Das daraus resultierende Krankheitsbild der Kala Azar ist schwerwiegend und endet in der Regel unbehandelt meist tödlich. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt jährlich zwischen 1,5 - 2 Millionen Neuerkrankungen, von denen jedoch nur rund 600.000 offiziell gemeldet werden. Leishmaniosen treten in tropischen und subtropischen Klimazonen einschließlich der Mittelmeerländer (z.B. Italien, Spanien, Portugal) auf.

Übertragung:

Die Leishmanien werden durch den Stich der sogenannten "Sandfliegen" (syn. Schmetterlingsmücken) übertragen.

Schutz:

Ein guter Mückenschutz schützt auch vor den Stichen der Schmetterlingsmücken und sollte daher stets durchgeführt werden.

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