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Resistenzzonen

Die geographische Verbreitung entspricht der Verbreitung der Malaria-Überträgermücke. Erwähnenswert erscheinen die in vielen Regionen auftretenden Schwankungen des Malariarisikos durch zum Beispiel saisonale Wetterveränderungen oder immer wieder neu auftretende Erregerresistenzen. In größeren Höhen d.h. über 2.500m nahe des Äquators und in den übrigen Gebieten über 1.500m kommt die Malariamücke nicht mehr vor, so dass diese Gebiete in der Regel als malariafrei anzusehen sind.

Die Malaria tritt mit hohem Übertragungsrisiko vor allem im tropischen Afrika, südlich der Sahara auf. Ausgedehnte Malariagebiete finden sich des weiteren in Mittel- und Südamerika, insbesondere im Amazonasbecken sowie in vielen Regionen Asiens, insbesondere Südostasiens.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine der Resistenzlage angemessene Chemoprophylaxe und teilt die Malariagebiete dementsprechend in die Zonen A, B, und C ein. Vereinfacht dargestellt entspricht die Zone A den Chloroquinempfindlichen Regionen, die Zone B den teilweise und die Zone C den vollkommen Chloroquinresistenten Regionen. Trotzdem ist stets zu beachten, dass auch innerhalb der Zonen A, B und C das Malariarisiko regional und saisonal ständig schwanken kann, so dass die medikamentöse Vorbeugung immer der entsprechenden individuellen Reisesituation anzupassen ist.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt individuell beraten. Eine vorbeugende medikamentöse Einnahme ist bei entsprechendem Malariarisiko unentbehrlich und sinnvoll. fit for travel soll Ihnen eine Auskunft über das Malariavorkommen in Ihrem Reiseland vermitteln. Im Rahmen einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung in einem Beratungsgespräch mit dem Arzt ist daher unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren individuell zu entscheiden, ob und welche medikamentöse Malariavorbeugung anzuraten ist.