Bolivien: Dengue-Fieber breitet sich weiter aus
In Bolivien bereitet die zunehmende Zahl an Dengue Fieber-Erkrankungen den Gesundheitsbehörden wachsende Sorge. Für die westlichen Regionen im Hochland La Paz und Cochabamba, sowie im östlichen Tiefland von Santa Cruz wurden Warnungen ausgesprochen, da im vergangenen Jahr über 50 Personen an der schweren Form des Dengue Fiebers starben. Die meisten Erkrankungsfälle wurden in Flussnähe aus den Städten in Santa Cruz, Cochabamba und La Paz berichtet. Alleine 29 Todesfälle wurden 2011 aus Santa Cruz de la Sierra gemeldet. Über 7000 Personen erkrankten an Dengue Fieber.
Warnungen für La Paz, Cochabamba und Santa Cruz
Doch auch im Nachbarland Brasilien steigen die Erkrankungszahlen vielerorts an. In Manaus wurden im vergangenen Jahr rund 50.000 Dengue Fieber-Fälle registriert; Im Bundesstaat Rio de Janeiro waren es sogar rund 76.000 Dengue-Fieber-Erkrankungen. Über 50 Todesfälle wurden alleine aus der gleichnamigen Hauptstadt des Bundesstaates berichtet. Erkrankungsfälle wurden vor allem aus Campo Grande, Bangu, Realengo, Barra und Jacarepagua gemeldet.
Dengue Fieber betrifft auch Reisende.
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland über 250 Dengue Fieber-Fälle unter deutschen Reiserückkehrern aus verschiedenen Ländern berichtet.
Da das Dengue Fieber durch Mücken übertragen wird, sollten Reisende bei ihren Reisevorbereitungen an gute Mückenschutzmaßnahmen denken und diese tags- und nachts über kontinuierlich und sorgfältig durchführen.


