Ghana meldet Gelbfieber
Aus der Upper West Region in Ghana wurden vereinzelte Gelbfieber-Fälle gemeldet. Die Erkrankungen wurden in der Stadt Wa in der West Region, sowie in Jirapa und in Wa in der East Region registriert. Derzeit werden Impfkampagnen in den betroffenen Regionen durchgeführt.
Ghana gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten
Zuletzt wurden im Jahr 2005 vermehrt Gelbfieber-Fälle aus der Region Jirapa berichtet. Ghana gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten v.a. Upper West Region und Upper East Region. Daher empfiehlt die WHO nachdrücklich die Impfung für alle Reisende in Gelbfieber-Infektionsgebiete. Unabhängig von der medizinischen Empfehlung ist bei der Einreise nach Ghana der Nachweis einer Gelbfieberimpfung für alle Reisenden ab 9 Monaten vorgeschrieben.
Tag- und nachtaktive Mücken übertragen die Viren
Die Erkrankung wird durch Viren verursacht die durch tag- und nachtaktive Mücken auf den Menschen übertragen werden. Zu Beginn der Erkrankung treten zunächst grippeähnliche Beschwerden auf. Im weiteren Verlauf kommt es zu Fieber, inneren Blutungen, Gelbsucht und Nierenschäden. Die häufig tödlich verlaufende Virusinfektion tritt in Afrika südlich der Sahara sowie Mittel- und Südamerika auf.
Gelbfieber ist lebensbedrohlich
Gelbfieber stellt nach wie vor eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit dar. Gefährdet sind Personen, die in Gelbfieber-Risikogebieten leben (Einheimische) oder die Risikogebiete besuchen (Reisende). Für Reisende, die ungeimpft sog. "Nicht-Immune" sind, endet die Erkrankung in 50% - 60% der Fälle tödlich.
Daher sind ein Gelbfieber-Impfschutz und gute Mücken-Schutzmaßnahmen für Reisende in Gelbfieber-Infektionsgebiete unbedingt empfohlen.


