Mexiko: Hepatitis A in Guanajuato gemeldet
Hepatitis A-Viren können auch über verunreinigte Meeresfrüchte übertragen werden
Aus dem mexikanischen Bundesstaat Guanajuato, im mittleren Norden Mexikos, wurden Hepatitis A-Fälle berichtet. Die Erkrankungen wurden aus Leon und Dolores Hidalgo gemeldet. Derzeit werden aus der Hauptstadt Guanajuato, des gleichnamigen Bundesstaates, keine weiteren Erkrankungsfälle berichtet. Zu Hepatitis A-Fällen kommt es in der Region immer wieder. Im Jahr 2010 hatte sich die Zahl der Hepatitis A-Erkrankungen in der zentralmexikanischen Stadt Guanajuato im Vergleich zum Vorjahr 2009 mehr als verdoppelt. Im Jahr 2008 wurden rund 14 Hepatitis A-Ausbrüche gemeldet. Es wird angenommen, dass verunreinigte Lebensmittel und Getränke für die Zunahme der Erkrankungszahlen verantwortlich sind.
Aber auch und vor allem in den Küstenregionen, können Hepatitis A-Viren auch durch rohen Fisch und Meeresfrüchte übertragen werden. Das ursprünglich peruanische Fischgericht „Ceviche“ ist in ganz Lateinamerika verbreitet. In Mexiko wird es oft mit Schrimps und Hummer zubereitet - aber auch andere Meeresfrüchte werden gerne mit unterschiedlichen Gewürzen verwendet. Auch Reisende genießen häufig diesen Gaumenschmaus. Dem Genuss sollte auch kein Abbruch getan werden, nur sollten sich Reisende auch der Gefahr der Übertragung von Hepatitis A-Viren über rohen Fisch und Meeresfrüchte allzeit bewusst sein.
Die sogenannte Reisegelbsucht (Hepatitis A) wird normalerweise durch den Verzehr von mit Hepatitis A-Viren verunreinigtem Wasser oder Lebensmitteln übertragen. Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch durch Schmierinfektion - zum Beispiel durch die gemeinsame Benutzung von Sanitäranlagen - ist nicht ausgeschlossen. Die Erkrankung kann durch eine Schutzimpfung vermieden werden. Auch bei kurzfristiger Abreise ist ein aktiver Hepatitis A-Schutz (auch noch ein Tag vor Abreise) möglich, da der Impfschutz sich innerhalb von ca. 10 Tagen aufbaut und die Inkubationszeit der Hepatitis A (d.h. der Zeitraum zwischen der Infektion und dem Krankheitsausbruch) zwischen 20 bis 40 Tage liegt.
Die Erkrankung kann durch eine Schutzimpfung vermieden werden. Auch bei kurzfristiger Abreise ist ein aktiver Hepatitis A-Schutz (auch noch ein Tag vor Abreise) möglich, da der Impfschutz sich innerhalb von ca. 10 Tagen aufbaut und die Inkubationszeit der Hepatitis A (d.h. der Zeitraum zwischen der Infektion und dem Krankheitsausbruch) zwischen 20 bis 40 Tage liegt. Reisende in Risikogebiete so wie Personen die ein Risiko haben, besonders schwer zu erkranken z.B. Personen mit chronischen Lebererkrankungen, ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A empfohlen.
Reisende in Risikogebiete so wie Personen die ein Risiko haben, besonders schwer zu erkranken z.B. Personen mit chronischen Lebererkrankungen, ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A empfohlen.


