Philippinen: Rotalgen in der Küstenregion von Batan
Das Rotalgengift kann in Muschelfleisch sein
Auf den Verzehr von Gerichten mit Schalentieren, wie z.B. Krebse und Muscheln sollte derzeit in den Küstenregionen von Batan im südchinesischen Meer verzichtet werden. Die Küstenregion der Insel wird vor allem von der großen Bucht Mananioy im Osten gekennzeichnet. Die Behörden der Fischerei und Aquaristik auf den Philippinen warnen derzeit vor Rotalgen. Sieben Ortschaften sind bereits betroffen und unter den Erkrankungsfällen, ist auch ein Todesfall aufgetreten. Untersuchungen in Fischfleisch und Küstengewässern haben das Gift der Rotalgen in den Regionen von Balanga City, Mariveles, Limay, Orion, Pilar, Abucay, Samal, und Orani nachgewiesen.
Rotalgen produzieren Gifte die sich unter bestimmten Witterungsbedingungen vermehrt bilden und durch Fische und Schalentieren - wie Muscheln und Krebse - aufgenommen werden. Meistens ist den vergifteten Tieren äusserlich nichts anzusehen. Die Algen produzieren Gifte, die selbst durch Abkochen nicht zu zerstören sind. Durch den Verzehr von kontaminierten Meerestieren, können Menschen die Gifte durch die Nahrung aufnehmen. Je nach Algenart und Menge des aufgenommenen Giftes, können Vergiftungserscheinungen beim Menschen auftreten wie z.B. Husten, Erbrechen und Kreislaufstörungen bis hin zum Kreislaufkollaps.
Die einzig wirksame Vorbeugung besteht im Verzicht auf den Verzehr von Fischen und Schalentieren aus dem Meer der betroffenen Gebiete. Beim baden können Rotalgen zu Hautreizungen führen. Beim schwimmen sollte daher nach Möglichkeit ein Rotalgen-Kontakt vermieden werden.


