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11.02.2012

Sambia: Typhus in Lusaka

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In wasserloch den vergangenen drei Monaten wurden aus Sambia nahezu 4.400 Typhus-Erkrankungen gemeldet. Nach Aussage der örtlichen Gesundheitsbehörden am 4. Februar werden immer noch Fälle aus dem Distrikt Mufurila und der Hauptstadt Lusaka berichtet. Infolge der Erkrankung sind neun Patienten bereits gestorben. Das Gesundheitsministerium warnt, dass in den Regionen von Kalabo, Mufurila, Nakonde und Lusaka immer wieder sporadisch Typhusausbrüche auftreten.

Auch Reisende sind vor Typhus nicht sicher


Die meisten importierten Typhuserkrankungen bei deutschen Reisenden werden bei Aufenthalten im asiatischen Raum erworben, aber auch aus Afrika werden Erkrnakungen importiert. Die Erreger der Krankheit werden vor allem auf fäkal-oralen Weg über verunreinigte Nahrungsmittel (v.a. ungewaschene Früchte, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch) als und durch Trinkwasser (bei schlechten hygienischen Verhältnissen) aufgenommen. Ebenfalls kann es durch den direkten Kontakt mit Dauerausscheidern oder Erkrankten zur Ansteckung kommen. Der direkte Übertragungsweg von Mensch-zu-Mensch spielt jedoch nur eine untergeordnete Rolle.

Hygienemaßnahmen und Impfung schützen vor der Erkrankung


Einen 100%igen Schutz vor der Erkrankung gibt es nicht, jedoch kann durch Schutzmaßnahmen dass Erkrankungsrisiko stark reduziert werden. Daher wird vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten gewarnt. Zusätzlich sollte eine sehr sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene eingehalten werden. Ebenso sollte ein Typhus-Impfschutz bei Reisen in Risikogebiete erwogen werden.