Thailand: Überschwemmungen erhöhen Infektionsrisiken
Durch die anhaltenden Überschwemmungen in Thailand steigt vielerorts das Risiko der durch Mücken übertragenen Erkrankungen, wie z.B. Malaria, Dengue- und Chikungunya Fieber. Zusätzlich warnen die Gesundheitsbehörden vor Infektionskrankheiten die durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen werden. Neben der Gefahr der Seuchenausbreitung besteht jedoch auch die Sorge um eine ausreichende Lebensmittelversorgung der Betroffenen.
Mit Beginn der Regenzeit im Juli begann die Zeit der Überschwemmungen die vielerorts – auch in den Städten – zu erheblichen Schäden und gesundheitlichen Gefährdungen führten. Die nördlichen, westlichen und östlichen Stadtteile sind bereits von den großen Wassermengen erfasst und verursachen an vielen Stellen hygienische Probleme und Nahrungsmittelengpässe.
Gegenwärtig breiten sich die Überschwemmungen auch immer mehr in das Zentrum Bangkoks aus. Das Flughafenareal im Don Muang Distrikt, im Norden wurde überschwemmt. Bereits über 420 Menschen sind in den Fluten bereits ums Leben gekommen. Am 1. November wurden vor allem aus den Provinzen Phra Nakhon Si Ayudhya, Lobpuri, Saraburi, Singburi und Ang Thong sehr starke Überschwemmungen berichtet.
Vor allem der Norden und das Zentrum Thailands sind betroffen. In Ayutthaya, mit dem bekannten Geschichtspark, einem Unesco-Weltkulturerbe, trat der Fluss Chao Phraya über die Ufer. Nach vorsichtigen Schätzungen der Experten sind seit Ende Juli mehr als 2,3 Millionen Menschen in 30 der 77 Provinzen Thailands von den Überschwemmungen betroffen. Doch auch die Nachbarländer Kambodscha, Laos, Myanmar und Vietnam kämpfen gegen erhöhte Niederschlagsmengen und Überschwemmungen.
Reisende in die Regionen sollten unbedingt regelmäßige und sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen Tag und Nacht, als auch eine gewissenhafte Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene, durchführen.


