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22.07.2008

USA: Zahl der West-Nil-Fieber Erkrankungen nimmt zu

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West Nil-Fieber wird durch Mücken übertragen.West Nil-Fieber wird durch Mücken übertragen. Die Zahl der West Nil Fieber-Fälle in den USA nimmt zu. In den vergangenen Wochen wurden 22 Erkrankungsfälle aus acht Bundesstaaten berichtet: Arizona (1), Kalifornien (3), Mississippi (8), North Dakota (3), Oklahoma (2), South Dakota (1), Tennessee (1) und Texas (3). Ein Anstieg der Erkrankungszahlen wird in den kommenden Monaten erwartet. Im vergangenen Jahr wurden aus den USA 3.630 West Nil Fieber-Erkrankungen und 124 Todesfälle registriert. Die Fälle wurden aus 43 Bundesstaaten berichtet. Die meisten Erkrankungsfälle traten in  Colorado (576) auf, die meisten Todesfälle in Kalifornien (20).

Auch in Kanada und Mexiko hat die West Nil-Fieber Saison bereits begonnen. Die Übertragungszeit ist im Sommer und reicht bis in den Herbst hinein, da es durch die warmen Witterungen zu einer Zunahme der Mückenpopulationen kommt. Insbesondere gefährdet sind Personen über dem 50. Lebensjahr  und abwehrgeschwächte Personen.

Die Krankheit wird durch Viren verursacht, die durch Mücken auf den Menschen übertragen werden. Rund 80% der Menschen die mit dem West Nil-Virus (WNV) infiziert werden, entwickeln keine Beschwerden und erkranken nicht. Rund 20% der Infizierten entwickeln leichte Beschwerden wie u.a. Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit, die für wenige Tage, manchmal jedoch auch ein paar Wochen anhalten können. Ungefähr einer von 150 WNV-Infizierten entwickelt ernste Gesundheitsbeschwerden, wie u.a. hohes Fieber, Koma, Krämpfe und Lähmungen. Die Beschwerden können für einige Wochen anhalten oder im Extremfall zum Tod führen.

Während der West Nil Fieber-Saison sollten Reisende in die Vereinigten Staaten von Amerika, Mexiko und Kanada auf einen konsequenten Mückenschutz achten. Die Mückenart ist tag- und nachtaktiv, so dass vorbeugende Maßnahmen (wie Haut bedeckende Kleidung, Antimückencremes, -lotionen, etc.) zu jeder Zeit durchgeführt werden sollten.

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