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02.11.2011

Vietnam: Zunahme an Dengue Fieber im Mekong Delta

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bxp45108 Bis Ende Oktober wurden in Vietnam über 42.000 Dengue Fieber-Erkrankungen gemeldet – darunter 44 Todesfälle. Während es in einigen Regionen zu einem Rückgang der Erkrankungszahlen im Vergleich zum Vorjahr kam, zeichnete sich in diesem Jahr eine deutliche Zunahme in Ca Mau, Ho Chi Minh City, Dong Nai, Binh Duong, Binh Phuoc, Tay Ninh, Bac Lieu, Hanoi und Binh Thuan ab.

Das Dengue Fieber tritt im Mekong Delta verstärkt auf. Von der Infektionskrankheit wurde in diesem Jahr besonders der Süden Vietnams heimgesucht

Dengue Fieber wird durch Mücken übertragen. Während und nach der Hauptregenzeit, die meist im Oktober endet, besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko, da während den Regenzeiten durch die verbesserten Brutbedingungen die Zahl der Insekten zunimmt. Mit der Zunahme der Mücken, nimmt auch das Übertragungsrisiko für die einheimische Bevölkerung und Reisende zu.

In Deutschland wurden bis 19.10. 2011 bei Reisenden die unterschiedliche Reiseländer besuchten, insgesamt 216 importierte Dengue Fieber-Fälle registriert. Die meisten importierten Dengue Fieber-Fälle wurden bei Reisen nach Südostasien beobachtet. Vietnam war an fünfter Position derjenigen  Reiseländer in denen sich deutsche Touristen im vergangenen Jahr mit Dengue Fieber infizierten. 

Reisenden wird weiterhin empfohlen, sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen regelmäßig durchzuführen. Zu diesen Schutzmaßnahmen gehören u.a. das Tragen von hautbedeckender Kleidung und das Auftragen von mückenabweisenden Cremes, Lotionen oder Sprays auf unbedeckten Hautstellen, als auch das Schlafen unter Mückennetzen oder auch das Verwenden von Insektenabtötende und –abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich.