23.01.2009
Dengue Fieber-Ausbruch in Cairns (Australien)

Mehr als 100 Personen erkrankten im Nordosten Australiens an Dengue Fieber. Seit dem 24. Dezember wurden mehr als 50 Neuerkrankungen berichtet. Einige Erkrankte mussten in Krankenhäuser eingewiesen und behandelt werden. In Cairns, Queensland erkrankten 97 Personen, während 350 km weiter südlich in Townsville, weitere sechs Personen Opfer der Viruserkrankung wurden. Cairns eine Stadt im Norden von Queensland stellt aufgrund der Nähe zu vielen touristischen Attraktionen ein beliebtes Reiseziel für ausländische Touristen dar.

Aufgrund der Wetterbedingungen befürchten die Gesundheitsbehörden, dass der Ausbruch in der Region von Cairns bis April oder Mai anhalten und die Zahl der Erkrankungen weiterhin ansteigen wird.

Die Infektionskrankheit wird durch Mücken übertragen. Mehr als 2000 Mückenfallen wurden bislang in der Umgebung von Cairns aufgestellt. Das Dengue Fieber äußert sich typischerweise mit Fieber, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen. Zusätzlich kann es zu Erbrechen und einem Hautausschlag kommen. In der Regel heilt die Erkrankung innerhalb von zwei Wochen ab. Zu einem lebensgefährlichen Verlauf kann es bei der Entwicklung des sog. Dengue hämorrhagischen Fiebers kommen. Dabei kann es zu Blutungen aus der Nase, des Gaumens oder unter der Haut kommen. Des Weiteren kann durch massive innere Blutungen ein Schocksyndrom auftreten, das nicht selten tödlich endet.

Reisende sollten daher gute Mückenschutzmaßnahmen durchführen. Dazu gehören u.a. das Tragen von Haut bedeckender Kleidung und das Auftragen von Mücken abweisenden Cremes, Lotionen oder Sprays auf unbedeckten Hautstellen, als auch das Schlafen unter Mückennetzen oder auch das Verwenden von Insektenabtötende und -abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich.

Weitere Informationen zum Dengue Fieber und effizienten Mückenschutzmaßnahmen finden Sie bei fit for travel.