Über 300 Reiseziele - www.fit-for-travel.de - alles zu Reisemedizin, Hepatitis und MalariaReisemedizinischer Infoservice English Version Reisemedizinischer Infoservice

Nigeria

Zur Übersicht

Stand: September 2014


Malaria Risikogebiete

News

04.09.2014

Westafrika: Ebola-Ausbruch weitet sich aus

mehr...
06.08.2014

Ebola: Die Sorge wächst für den internationalen Reiseverkehr

mehr...
30.07.2014

Liberia: Grenzübergänge werden geschlossen

mehr...

Wichtige Hinweise

Ebola-Fieber
Insgesamt beläuft sich die Zahl der Ebola-Fälle nach Aussage der örtlichen Gesundheitsbehörden auf 17 – darunter sechs Todesfall (WHO 28.8.2014). Bei den Fällen handelt es sich um Verdachtsfälle bei denen einen Ebolavirus-Infektion angenommen wird, aber noch nicht nachgewiesen wurde. Bei diesem Ausbruch handelt es sich um den ersten Ebola-Ausbruch in Westafrika, bei dem bislang mehr als 3.069 Menschen erkrankt und mehr als 1.552 gestorben sind. Über aktuelle Reisewarnungen informiert das Auswärtige Amt. Die Ausbreitung des Ebola-Virus mittels Reisender (Touristen, medizinisches Hilfspersonal, o.ä.) ins Ausland wird als sehr gering eingestuft. Sollte ein Verdacht bestehen, so ist sofort eine medizinische Abklärung erforderlich. Beschwerden die innerhalb von 3 Wochen nach Rückkehr aus einem Risikogebieten auftreten sollten ernst genommen und umgehend medizinisch untersucht werden.

Masern
Landesweit regionales Auftreten, v.a. westlicher Bundesstaat Niger. Sechs Gemeinden in Niger sind betroffen. Betroffen sind vor allem die Bezirke Nassarawa C, Ungwan Daji, Tayi, Albishir, Dutse Kura Gwari und  Kutirku in Chanchanga. Impfung empfohlen für ungeimpfte Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, o. ä. arbeiten. Die Infektionskrankheit hat sich im vergangenen Jahr auf neun Bundesstaaten ausgebreitet – darunter Edo, Benue, Delta, Nasarawa, Taraba und die Plateau Staaten. 2012 wurden in 23 von 36 Bundesstaaten Lassa-Fieber Fälle registriert – darunter 87 Todesfälle. Übertragung erfolgt durch Ratten. Das Lassa-Fieber ist auch bei Reisenden in den vergangenen Jahren aufgetreten. Zuletzt wurde im Jahr 2006 bei einem deutschen Reisenden der aus Sierra Leone nach Deutschland  zurückkehrte Lassa-Fieber diagnostiziert. Im Januar 2000 erkrankte eine deutsche Reisende nach einem siebenwöchigen Aufenthalt in Ghana und an der Elfenbeinküste an Lassa-Fieber und starb am zwölften Krankheitstag. Im gleichen Jahr starb ein Nigerianer an Lassa-Fieber, der zur Behandlung der Erkrankung nach Deutschland geflogen wurde. Übertragen wird die Viruserkrankung vor allem durch Ratten. Die Tiere scheiden das Virus durch ihren Urin aus und können dadurch Betten, Böden und Lebensmittelvorräte der Landbevölkerung verunreinigen. Die Übertragung auf den Menschen findet somit zumeist durch eine orale Aufnahme von verunreinigten Nahrungsmitteln und Trinkwasser bei mangelnder Hygiene statt. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt hauptsächlich durch direkten Kontakt mit Erkrankten (z.B. bei medizinischen Pflegepersonal). Eine Ansteckung mittels Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch ist eher seltener der Fall.

Lassa-Fieber
Regionales ganzjähriges Auftreten. Fälle wurden u.a. berichtet aus der Stadt Jos (Bundesstaat Plateau), und den Staaten Edo, Bauchi, Plateau und Taraba. Das Lassa-Fieber stellt in 23 von 36 Bundesstaaten des Landes ein ernstes Problem dar. Seit über 40 Jahren werden aus den Infektionsgebieten Erkrankungs- und Todesfälle berichtet. Die Infektionskrankheit wird vor allem in der ersten Jahreshälfte gehäuft beobachtet, ist aber das ganze Jahr über präsent. Das Risiko für Reisende ist gering. Die Infektionskrankheit hat sich im vergangenen Jahr auf neun Bundesstaaten ausgebreitet – darunter Edo, Benue, Delta, Nasarawa, Taraba und die Plateau Staaten. 2012 wurden in 23 von 36 Bundesstaaten Lassa-Fieber Fälle registriert – darunter 87 Todesfälle. Übertragung erfolgt durch Ratten. Das Lassa-Fieber ist auch bei Reisenden in den vergangenen Jahren aufgetreten. Zuletzt wurde im Jahr 2006 bei einem deutschen Reisenden der aus Sierra Leone nach Deutschland  zurückkehrte Lassa-Fieber diagnostiziert. Im Januar 2000 erkrankte eine deutsche Reisende nach einem siebenwöchigen Aufenthalt in Ghana und an der Elfenbeinküste an Lassa-Fieber und starb am zwölften Krankheitstag. Im gleichen Jahr starb ein Nigerianer an Lassa-Fieber, der zur Behandlung der Erkrankung nach Deutschland geflogen wurde. Übertragen wird die Viruserkrankung vor allem durch Ratten. Die Tiere scheiden das Virus durch ihren Urin aus und können dadurch Betten, Böden und Lebensmittelvorräte der Landbevölkerung verunreinigen. Die Übertragung auf den Menschen findet somit zumeist durch eine orale Aufnahme von verunreinigten Nahrungsmitteln und Trinkwasser bei mangelnder Hygiene statt. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt hauptsächlich durch direkten Kontakt mit Erkrankten (z.B. bei medizinischen Pflegepersonal). Eine Ansteckung mittels Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch ist eher seltener der Fall.

Malaria
Landesweites Vorkommen. In den vergangenen Jahren erkrankten auch deutsche Reisende nach ihrem Aufenthalt in Nigeria an einer Malaria (2010: 69; 2009: 58; 2008: 69). Nigeria ist das Reiseland, aus dem die zweitmeisten Malaria tropica-Erkrankungen nach Deutschland importiert werden. Reisende sollten sich rechtzeitig vor der Reise reisemedizinisch beraten lassen. Reisende in Regionen mit Malariavorkommen, sollten unbedingt eine reisemedizinische Beratung vor der Abreise aufsuchen. Insbesondere bei Reisen in Malaria-Hochrisikogebiete südlich der Sahara sollten neben Mückenschutzmaßnahmen auch Malariamedikamente zur Prophylaxe eingesetzt werden. Welches Medikament und welche Prophylaxeform (Chemoprophylaxe oder Notfallmedikation) für den jeweiligen Reisenden die Richtige ist, kann dabei durch ein ärztliches Gespräch geklärt werden. Alle Reisenden, die nach Rückkehr Fieber und/oder Zeichen eines grippalen Infektes entwickeln, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben, um möglichst früh eine Malaria erkennen und behandeln zu können.

Gelbfieber
Regionales Auftreten v.a. im Südosten. Schutz für Reisende: Sorgfältiger Mückenschutz und ggf.Gelbfieber-Impfung. Die Erkrankung wird durch Viren verursacht die durch tag- und nachtaktive Mücken auf den Menschen übertragen werden. Gefährdet sind Personen, die in Gelbfieber-Risikogebieten leben (Einheimische) oder die Risikogebiete besuchen (Reisende). Für Reisende, die ungeimpft sog. "Nicht-Immune" sind, endet die Erkrankung in 50% - 60% der Fälle tödlich.


Kinderlähmung (Poliomyelitis)
In diesem Jahr wurden fünf Poliofälle gemeldet (Datenstand 13.8.2014). Weltweit wurden bis 13.8.2014 insgesamt 139 Polio-Fälle berichtet: Pakistan (108), Afghanistan (8), Nigeria (5), Äquatorial Guinea (5), Irak (2), Kamerun (5), Syrien (1), Äthiopien (1) und Somalia (4). Reisenden ist bei Reisen nach Afrika ein Impfschutz empfohlen. Vorjahr 2013 weltweit: 416 Poliofälle (2012: 223). Die Erkrankungen wurden in Pakistan (93), Nigeria (53), Afghanistan (14), Somalia (194), Äthiopien (9), Kamerun (4), Syrien (35) und Kenia (14) registriert. Die meisten Erkrankungen werden in den Ländern beobachtet, in denen die Polio endemisch ist, d.h. ständig im Land vorkommt. Zu diesen Ländern gehören Afghanistan, Nigeria und Pakistan. In Nigeria wurden im Jahr 2013 insgesamt 53 Poliofälle berichtet (2012: 122; 2011: 57; 2010: 21; 2009: 388; 2008: 806; 2007: 285; 2006: 1.090; 2005: 749; 2004: 793; 2003: 355). Die Erkrankungsfälle wurden v.a. in den nördlichen Provinzen Sokoto, Zamfara, Kebbi, Katsina, Jigawa, Kano, als auch in Kaduna Niger, FCT Nasarawa, Benue und Borno (im Osten) gemeldet. Kinderlähmung bleibt ein Problem. Die Ursache der wachsenden Anzahl an Polioerkrankungen liegt am Wiederauftreten der Erkrankung in Ländern die noch vor kurzem als "polio-frei" galten. Daher ist ein Polio-Impfschutz für Reisende in Polio-Risikogebiete weiterhin unentbehrlich um einen Schutz vor Kinderlähmung zu gewährleisten. Das Risiko importierter Polioviren wird so lange bestehen, bis die Erkrankung weltweit ausgerottet ist.

Hepatitis A , Typhus , Bakterienruhr , Amöbenruhr , Lambliasis
Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

Cholera
Vorkommen in vielen Landesteilen, v.a. Kano (Stadt Kano), sowie die Bundesstaaten Zamfara, Taraba, Borno, Imo, Jigawa, Kebbi, Gombe, die Gebiete entlang des Nigers und die Regionen Akwa Ibom (Opkoso), und Kwara (Bode Saadu). Als hauptsächliche Infektionsursache wird verunreinigtes Trinkwasser und Lebensmittel angenommen. Reisende haben ein geringes Infektionsrisiko. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen. Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch in Risikogebieten) Schutzimpfung empfohlen; Das Erkrankungsrisiko betrifft vor allem die einheimische Bevölkerung, insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.

Seitenanfang

Malariahinweise

Risikogebiete: Hohes Risiko im ganzen Land einschließlich der Städte

Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

Malariaart: > 99% Malaria tropica (P. falciparum)

Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig, landesweit einschließlich der Städte

Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

Seitenanfang

Impfempfehlungen

Krankheit Impfschutz Empfehlung
Cholera Risikogruppen ja Bei Reisen in Risikogebiete
Diphtherie ja Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
Gelbfieber ja Alle Reisende in Gebiete und Länder mit Gelbfiebervorkommen
Hepatitis A ja Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen
Hepatitis B Risikogruppen ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.
Influenza Risikogruppen ja Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
Keuchhusten ja Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
Masern Risikogruppen ja Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
Meningokokken-Meningitis Risikogruppen ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Meningokokken-Meningitis Vorkommen (z.B. während Trockenzeiten und bei Ausbrüchen) und/oder erhöhtem Ansteckungsrisiko (z.B. durch engere Kontakte zur Bevölkerung oder längere Aufenthalte in den betroffenen Gebieten)
Pneumokokken Risikogruppen ja Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
Polio ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Polio-Infektionsrisiko
Tetanus ja Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
Tollwut Risikogruppen ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen (z.B. durch Hunde, Katzen und Waldtiere; Auch Fledermäuse können durch einen Biss Tollwut übertragen!) und/oder erhöhter Infektionsgefahr (z.B. durch Langzeitaufenthalte, Rucksack- und/oder Abenteuerreisen). Kinder gelten als besonders gefährdet. Zu den beruflichen Risikogruppen zählen Tierärzte, Jäger und Forstpersonal.
Typhus Risikogruppen ja Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
Seitenanfang

Impfvorschriften

Gelbfieber:
Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden (Kinder über 1 Lj.), die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen (s. Karte Gelbfieber-Verbreitungsgebiete).

In Nigeria gelten 14 Bundesstaaten als Gelbfieber-Infektionsgebiete (Anambra, Bauchi, Bendel, Benue, Cross River, Kaduna, Kwara, Imo, Lagos, Niger, Ogun, Omdo, Oyo, Plateau). Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisende in Gelbfieber-Infektionsgebiete.

Seitenanfang

Gesundheitsrisiken

Krankheit Anmerkung Schutz
Bilharziose Vorkommen: landesweit im Süßwasser Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
Borreliose landesweites Vorkommen
Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
Cholera Infektionsgebiete: v.a. in den Bundesstaaten: Abuja, Akwa Ibom, Anambra, Bauchi, Bendel, Benue, Borno, Gongola, Imo, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Kwara, Lagos, Niger, Ogun, Ondo, Oyu, Plateau, Rivers, Sokoto, Taraba, Yobe Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.
Dengue-Fieber landesweites Vorkommen Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
diverse Darminfektionen Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien) Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
Filariosen landesweites Vorkommen Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
Fleckfieber landesweites Vorkommen Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche). Impfung nur in seltenen Fällen empfohlen !
Gelbfieber Vorkommen: v.a. in den Staaten Anambra, Bauchi, Bendel, Benue, Cross River, Kaduna, Kano, Kwara, Imo, Lagos, Niger, Ogun, Ondo, Oyo, Plateau Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
Hepatitis B landesweites Vorkommen Impfung. Verwendung von Kondomen und sterilen Spritzen und Nadeln
Kala Azar Vorkommen: vereinzelte Herde im Norden Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
Leishmaniasis Vorkommen: vereinzelte Herde im Norden Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
Meningokokken-Meningitis Vorkommen: ländliche Gebiete , v.a. im Norden und Westen
Übertragungsmonate: Dezember-Mai
Impfung. Vermeidung von größeren Menschenansammlungen (z.B. enge Wohnverhältnisse, überfüllte Verkehrsmittel, etc.)
Schlafkrankheit landesweites Vorkommen Schutz vor Bremsen durch hautbedeckende Kleidung (dunkle Farben vermeiden). Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
Tollwut landesweites Vorkommen Impfung. Fernhalten von freilaufenden, streunenden Tieren (v.a. Hunden und Katzen)
Zeckenbissfieber landesweites Vorkommen Schutz vor Zecken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
Seitenanfang

Klimatabelle

Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Min. Temp °C 23 25 26 25 24 23 23 23 23 23 24 24
Max. Temp °C 31 32 32 32 31 29 28 28 28 29 31 31
Feuchtigkeit % 75 76 77 77 80 84 84 81 82 81 79 77
Regentage 2 3 7 10 16 20 16 10 14 16 7 2
Bei den monatlich angegebenen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte die sich aus einem Beobachtungszeitraum heraus errechnet haben. Nachdem die Wetterlage durch vielerlei Einflüsse ständigen Veränderungen unterworfen ist, können die Angaben nicht als absolut betrachtet werden, sondern sollen eine relative Klimaeinschätzung innerhalb der Monate wiedergeben. Das aktuelle Klima in Ihrem Reiseland erfahren Sie im Internet bei verschiedenen Wetterservice Einrichtungen.
Seitenanfang

Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Nigeria

Neue Jakobstraße 4
10179 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10-14 Uhr
Tel.: (030) 21 23 00
Fax: (030) 21 23 01 64
E-Mail: info@nigeriaembassygermany.org
Web: www.nigeriaembassygermany.org

.


Hausanschrift:
Embassy of the Federal Republic of Germany

9 Lake Maracaibo Close
Maitama
Abuja, F.C.T.
Tel.: (00234 9) 220 80 10, 220 80 11, (00234) 70 64 10 88 00, 80 58 80 88 00
Fax: (00234 9) 220 80 09
E-Mail: info@abuja.diplo.de
Web: www.abuja.diplo.de

Postanschrift:
Embassy of the Federal Republic of Germany

P.O.B. 5177
Wuse
Abuja F.C.T.
Nigeria

In Rechts- und Konsularangelegenheiten (einschließlich Visa) wenden Sie sich bitte bis auf weiteres ausschließlich an das Generalkonsulat in Lagos.