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Uganda

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Stand: April 2014


Malaria Risikogebiete

News

08.02.2014

Afrika: Mehrere Länder melden Masernausbrüche

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04.12.2013

Uganda: Reisende erkranken an Schistosomiasis

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29.10.2013

Uganda: Medinawurm in Kitgum vermutet

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Wichtige Hinweise

Masern
Vorkommen in vielen Regionen des Landes, u.a. Hoima Distrikt, im Westen Ugandas (Region Kabwooya beobachtet, weitere Fälle folgten in Kiziranfumbi, Kyangwali, Sayuni, Kabegaramire, Nyairongo, Rwenkobe, Ibahura, Karokarungi, Dongo, Rwengabi und Nyakabaale)
Ursache: Einheimische Bevölkerung nicht ausreichend geimpft
Schutz: Das deutsche Robert Koch-Institut empfiehlt Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen ihren Masernimpfschutz zu überprüfen.
Im Januar und Februar 2013 wurden Masern-Fälle v.a. aus dem Westen des Landes (Hoima Distrikt) gemeldet (Region Kabwooya beobachtet, weitere Fälle folgten in Kiziranfumbi, Kyangwali, Sayuni, Kabegaramire, Nyairongo, Rwenkobe, Ibahura, Karokarungi, Dongo, Rwengabi und Nyakabaale). Seit mehr als 10 Jahren soll es nicht mehr einen so starken Ausbruch in der Region gegeben haben, berichten die örtlichen Gesundheitsbehörden. Größere Impfkampagnen in den betroffenen Gebieten wurden eingeleitet, um vor allem Kinder vor der Infektionskrankheit zu schützen. Auch Reisende die keinen Masernschutz besitzen können sich in Ländern mit Masernvorkommen anstecken und die Krankheit in ihr Heimatland importieren. Daher empfiehlt das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen grundsätzlich den Masernimpfschutz zu überprüfen.

Ebola
Am 13. Januar 2013 erklärten das Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation den Distrikt von Luweero als frei von Ebola.
Immer wieder wurde im vergangenen Jahr angenommen, dass der Ausbruch beendet sei. Zuletzt wurde er Anfang Oktober 2012 durch das lokale Gesundheitsministerium für offiziell als beendet erklärt. Am 25. Oktober starben jedoch erneut drei Menschen durch das Ebola-Virus. Die Erkrankungs- und Todesfälle wurden aus dem Landesinneren, dem zentral gelegenen Luweero-Distrikt gemeldet. Weitere Erkrankungsfälle im vergangenen Jahr wurden aus Kibaale, im Westen Ugandas und Koboko berichtet. Das Auswärtige Amt informiert, dass Marburg- und Ebola-Infektionen im Zusammenhang mit Fledermaus-Kontakten beobachtet wurden. So wurden Infektionen nach dem Besuch von Fledermaushöhlen in Fort Portal im Westen des Landes, sowie in der „Python“-Höhle im Maramagambo-Wald im Süden des Landes (Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks) bekannt. Reisende sollten sich von Fledermaushöhlen, sowie Ansammlungen von Tieren fernhalten. Auf den Verzehr von rohem Wildfleisch, insbesondere von Affen („bush meat“) sollte in jedem Fall verzichtet werden. Schutzmaßnahmen bestehen des Weiteren in der Vermeidung von Körperkontakten mit den Erkrankten, sowie in der Vermeidung einer gemeinsamen Nutzung von Gegenständen (Essbesteck, Trinkgefäße, Hygieneartikel, etc.). Da aktuell keine weiteren Erkrankungsfälle aufgetreten sind, wird das Infektionsrisiko für Ebola derzeit als sehr gering eingeschätzt. 

Kinderlähmung (Poliomyelitis)
Uganda: zuletzt 4 Poliofälle im Jahr 2010 ( 2009: 8)
Weltweit wurden bis 9.4.2014 insgesamt 55 Polio-Fälle berichtet: Pakistan (43), Afghanistan (4), Nigeria (1), Äquatorial Guinea (1), Irak (1), Kamerun (3), Syrien (1), Äthiopien (1)
Bei Reisen nach Afrika ist ein Impfschutz empfohlen.
Die meisten Polio-Erkrankungen werden in den Ländern beobachtet, in denen die Krankheit endemisch ist, d.h. ständig im Land vorkommt. Zu diesen Ländern gehören Afghanistan, Nigeria und Pakistan. In den anderen Ländern ist die Polio durch importierte Fälle wieder aufgetreten. Kinderlähmung bleibt ein Problem. Die Ursache der wachsenden Anzahl an Polioerkrankungen liegt am Wiederauftreten der Erkrankung in Ländern die noch vor kurzem noch als "polio-frei" galten. Das Risiko importierter Polioviren wird so lange bestehen, bis die Erkrankung weltweit ausgerottet ist. Bei Reisen in Polio-Risikogebiete ist ein Impfschutz empfohlen. Grundsätzlich zählen dazu großräumig das tropische Afrika und vereinzelte Länder/Regionen Süd- und Südostasiens.


Gelbfieber
Vorkommen: Infektionsgebiete vor allem im Norden des Landes z.B. die Distrikte  Abim (v.a. Morulem), Agago (v.a. Omiya Chua, Adilang, Paimoi) und Kitgum (Orum, Namokora und Kitgum Stadtbereich), sowie Kaabong, Gulu, Lira und Pader.
Schutz: Reisenden ist eine Schutzimpfung empfohlen. Seit November 2010 wurden aus 12 Distrikten im Norden des Landes über 220 Gelbfieberfälle berichtet - darunter auch Todesfälle.

Malaria
Vorkommen: Landesweit
In den vergangenen Jahren erkrankten auch deutsche Reisende nach ihrem Aufenthalt in Uganda an einer Malaria.
Nigeria ist das Reiseland, aus dem die zweitmeisten Malaria tropica-Erkrankungen nach Deutschland importiert werden.
Schutz: Reisende sollten sich rechtzeitig vor der Reise reisemedizinisch beraten lassen.
Reisende in Regionen mit Malariavorkommen, sollten unbedingt eine reisemedizinische Beratung vor der Abreise aufsuchen. Insbesondere bei Reisen in Malaria-Hochrisikogebiete südlich der Sahara sollten neben Mückenschutzmaßnahmen auch Malariamedikamente zur Prophylaxe eingesetzt werden. Welches Medikament und welche Prophylaxeform (Chemoprophylaxe oder Notfallmedikation) für den jeweiligen Reisenden die Richtige ist, kann dabei durch ein ärztliches Gespräch geklärt werden. Alle Reisenden, die nach Rückkehr Fieber und/oder Zeichen eines grippalen Infektes entwickeln, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben, um möglichst früh eine Malaria erkennen und behandeln zu können.


Cholera
Vorkommen in vielen Landesteilen; Die meisten Fälle werden v.a. gemeldet im Westen des Landes in den Distrikten Kisoro, Ntungamo, Kasasa, Masindi, Nebbi, Kabarole, Mpigi, Hoima, Rukungiri, sowie in Bundibugyo, Dei, Panyimur, Padyimur, Nyapea, Akworo, Congo, Pamyigoro und Parombo, sowie in Kampala, Rubaga, Makindye und Nakawa.
Reisende haben ein geringes Infektionsrisiko;
Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen; Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch in Risikogebieten) Schutzimpfung; Das Erkrankungsrisiko betrifft vor allem die einheimische Bevölkerung, insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.

Hepatitis E
Immer wieder werden Fälle von Hepatitis E aus Uganda berichtet, v.a. aus dem Norden.
Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen.
Einer der größten Ausbrüche der letzten Jahre hielt bis Ende Juli 2008 an - über 6000 Erkrankungsfälle und über 90 Todesfälle wurden registriert. Viele der Erkrankungen stammten aus dem Kitgum-Distrikt, dem Yumbe-Distrikt und dem Padar Distrikt. Als Infektionsquelle wurde mit Hepatitis E-Viren verunreinigtes Trinkwasser, so wie Nahrungsmittel nachgewiesen.  Schwangere sollten sich von den Risikogebieten fernhalten.

Pest
Sporadisch einzelne Fälle in einigen Regionen, v.a. im Landesinneren  im Nebbi-Distrikt und in Masindi.
Für Touristen sehr geringes Infektionsrisiko
Reisende haben ein sehr geringes Risiko einer Infektion mit dem Pesterreger. Ein Infektionsrisiko kann bestehen bei engem Kontakt zur Bevölkerung in Risikogebieten, bei Übernachtungen im Freien oder bei Kontakt zu Nagetieren der betroffenen Regionen.

Afrikanische Trypanosomiasis (Schlafkrankheit)
Vorkommen v.a. in den Regionen nördlich des Äquators, d.h. nördlich der Seen Viktoria und Edward.
In bestimmten Regionen des Landes besteht ganzjährig ein erhöhtes Infektionsrisiko für Schlafkrankheit.
Zu den Schutzmaßnahmen  gehören (Repellentien, Insektizide) vor allem Körperbedeckende Kleidung (langärmeliges Oberteil, lange Hosen, die Fußknöchel bedeckende Socken) aus dickeren bzw. festen Stoffen. Auf dunkle Kleidung sollte verzichtet werden, da diese auf die Tse-Tse-Fliege anziehend wirkt. Die Schutzmaßnahmen können jedoch nicht vollständig vor dem Angriff der Tse-Tse-Fliege schützen.
Im Dokolo Distrikt wurden Anfang März 2009 rund 120 Erkrankungsfälle (darunter auch Todesfälle) der Schlafkrankheit gemeldet. Der Distrikt liegt ca. 200km nördlich der Hauptstadt Kampala. Insbesondere betroffen waren die Regionen von Kwera, Kangai und Dokolo. Am 27. August 2005 wurde durch die ISTM (International Society for Infectious Diseases) gemeldet, dass durch die starke Ausbreitung des Erregers im Kaberamaido Distrikt, ein neues Risikogebiet entstanden ist. Rund 200.000 Menschen sind dadurch der permanenten Infektionsgefahr ausgesetzt.  Für Reisende besteht generell ein geringes Infektionsrisiko. Für Safariteilnehmer und Entwicklungshelfer (v.a. in Ostafrika), die in die Risikogebiete reisen, besteht jedoch ein erhöhtes Risiko. Bei Aufenthalten in Risikogebieten werden sorgfältige Schutzmaßnahmen empfohlen.

Hepatitis A , Typhus , Bakterienruhr , Amöbenruhr , Lambliasis
Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr;
Infektionsursache sind verunreinigte Speisen oder Getränke;
Reisenden sind sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen empfohlen;
Hepatitis A- und Typhus-Impfschutz bei erhöhtem Risiko empfohlen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.

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Malariahinweise

Risikogebiete: hohes Risiko im ganzen Land einschließlich der Städte (Fort Portal, Jinja, Kampala, Mbale und Kigezi)

Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

Malariaart: > 99% Malaria tropica (P. falciparum)

Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig, landesweit einschließlich der Städte

Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

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Impfempfehlungen

Krankheit Impfschutz Empfehlung
Cholera Risikogruppen ja Bei Reisen in Risikogebiete
Diphtherie ja Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
Gelbfieber ja Alle Reisende in Gebiete und Länder mit Gelbfiebervorkommen
Hepatitis A ja Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen
Hepatitis B Risikogruppen ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.
Influenza Risikogruppen ja Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
Keuchhusten ja Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
Masern Risikogruppen ja Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
Meningokokken-Meningitis Risikogruppen ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Meningokokken-Meningitis Vorkommen (z.B. während Trockenzeiten und bei Ausbrüchen) und/oder erhöhtem Ansteckungsrisiko (z.B. durch engere Kontakte zur Bevölkerung oder längere Aufenthalte in den betroffenen Gebieten)
Pneumokokken Risikogruppen ja Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
Polio ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Polio-Infektionsrisiko
Tetanus ja Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
Tollwut Risikogruppen ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen (z.B. durch Hunde, Katzen und Waldtiere; Auch Fledermäuse können durch einen Biss Tollwut übertragen!) und/oder erhöhter Infektionsgefahr (z.B. durch Langzeitaufenthalte, Rucksack- und/oder Abenteuerreisen). Kinder gelten als besonders gefährdet. Zu den beruflichen Risikogruppen zählen Tierärzte, Jäger und Forstpersonal.
Typhus Risikogruppen ja Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
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Impfvorschriften

Gelbfieber:
Gelbfieberimpfung erforderlich für alle Reisenden (Kinder über 1 Lj.), die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen (s. Karte Gelbfieber-Verbreitungsgebiete).

Uganda gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisende in Gelbfieber-Infektionsgebiete (d.h. für alle Regionen aus denen humane Gelbfieberfälle gemeldet wurden bzw. das Gelbfieber-Virus bei Primaten nachgewiesen wurde).

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Gesundheitsrisiken

Krankheit Anmerkung Schutz
Bilharziose Vorkommen: landesweit im Süßwasser
v.a. in der Umgebung des Lake Albert, bis nach Pakwach im Nordwesten
Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
Cholera Infektionsgebiete: v.a. in den Regionen Central, Eastern, Western Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.
diverse Darminfektionen Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien) Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
Filariosen landesweites Vorkommen Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
Hepatitis B landesweites Vorkommen Impfung. Verwendung von Kondomen und sterilen Spritzen und Nadeln
Kala Azar Vorkommen: vor allem in der Karamoja-Region im Nordosten Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
Meningokokken-Meningitis Vorkommen: landesweit, v.a. im Nordwesten und -osten
Übertragungsmonate: v.a. Dezember - Mai
Impfung. Vermeidung von größeren Menschenansammlungen (z.B. enge Wohnverhältnisse, überfüllte Verkehrsmittel, etc.)
Pest Vorkommen: Nothern Region (Arua Distrikt), Western Region (Nebbi Distrikt) Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
Schlafkrankheit Vorkommen: vor allem vom nördlichen Viktoriasee bis nördlich vom Kyoga-See und im Grenzgebiet nördlich des Lake Edward Schutz vor Bremsen durch hautbedeckende Kleidung (dunkle Farben vermeiden). Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
Tollwut landesweites Vorkommen Impfung. Fernhalten von freilaufenden, streunenden Tieren (v.a. Hunden und Katzen)
Zeckenbissfieber landesweites Vorkommen Schutz vor Zecken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
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Klimatabelle

Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Min. Temp °C 18 18 18 18 17 17 17 16 17 17 17 17
Max. Temp °C 28 28 27 26 26 25 25 26 27 27 27 27
Feuchtigkeit % 66 69 73 79 81 79 78 78 76 74 75 72
Regentage 9 9 14 19 19 11 10 14 12 14 16 12
Bei den monatlich angegebenen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte die sich aus einem Beobachtungszeitraum heraus errechnet haben. Nachdem die Wetterlage durch vielerlei Einflüsse ständigen Veränderungen unterworfen ist, können die Angaben nicht als absolut betrachtet werden, sondern sollen eine relative Klimaeinschätzung innerhalb der Monate wiedergeben. Das aktuelle Klima in Ihrem Reiseland erfahren Sie im Internet bei verschiedenen Wetterservice Einrichtungen.
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Botschaft

Botschaft der Republik Uganda

Axel-Springer-Straße 54a
10117 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-17 Uhr
Tel.: (030) 20 60 990
Fax: (030) 24 04 75 57
E-Mail: office@ugandaembassyberlin.de
Web: www.ugandaembassyberlin.de

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Hausanschrift:
Embassy of the Federal Republic of Germany

15, Philip Road
Kololo
Kampala
Tel.: (00256 41) 450 11 11
Fax: (00256 41) 450 11 15
E-Mail: info@kampala.diplo.de
Web: www.kampala.diplo.de

Postanschrift:
Embassy of the Federal Republic of Germany

P.O. Box 7016
Kampala
Uganda