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Brasilien

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Stand: Januar 2012


Malaria Risikogebiete

Wichtige Hinweise

Während der Regenzeit die im Süden Brasiliens von September/Oktober bis ungefähr Mai anhält, befürchten die Gesundheitsbehörden eine dramatische Zunahme der Dengue Fieber-Erkrankungen. Alleine aus dem Bundesstaat Ceara wurden 2011 über 47.000 Erkrankungsfälle registriert - davon rund 28.000 aus der Hauptstadt Fortaleza. Aus dem Bundesstaat Rio de Janeiro wurden 2011 sogar über 155.000 Dengue Fieber-Erkrakungen gezählt - darunter 130 Todesfälle. Aus der gleichnamigen Hauptstadt des Bundesstaates wurden 46.000 Fälle berichtet - darunter 50 Todesfälle. Erkrankungs- und Todesfälle werden landesweit berichtet. Alleine im  Jahr 2010 zählten die Behörden landesweit 936.260 registrierte Fälle - darunter 592 Todesfälle. Von einer hohen Dunkelziffer, vor allem in ländlichen Regenwaldregionen, kann ausgegangen werden. Auch Reisende können erkranken. Reisende sollten zum Schutz vor der Infektion immer gute Mückenschutzmaßnahmen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc.) tags- und nachtsüber durchführen.

Aus verschiedenen Landesteilen werden vereinzelte Gelbfieber-Fälle gemeldet. Insbesondere bei Aufenthalten in ländlichen Regionen ist ein Gelbfieberimpfschutz unbedingt ratsam. Brasilien gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Zu den Risikogebieten zählen Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Pará, Rondônia, Roraima und Tocantins sowie bestimmte Regionen von Minas Gerais, Espirito Santo, Piaui, Bahia, Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Parana und Sao Paulo. Eine Schutzimpfung sollte in jedem Fall 10 Tage vor Einreise in das Risikogebiet erfolgt sein. Die Gesundheitsbehörden empfehlen, eine Impfung bereits ab dem 6. Lebensmonat. Eltern sollten mit dem Kinder- oder Impfarzt besprechen, ob aufgrund des erhöhten Gelbfieberrisikos im Land eine Impfung bereits ab dem 6. Lebensmonat - anstelle von den bei der Einreise erforderlichen 9. Lebensmonat - durchgeführt werden sollte. Des Weiteren empfehlen die Gesundheitsbehörden sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt nachdrücklich die Impfung bei Reisen in Gelbfieber-Infektionsgebiete.

Monatlich werden ein bis zwei Fälle der Hautleishmaniose aus der Stadt Paraty im Bundesstaat Rio de Janeiro gemeldet. Paraty ist eine beliebte und touristisch geprägte Küstenstadt, die aufgrund der vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten in den Urwald der Mata Atlântica, der Wasserfälle an der Straße nach Cunha (São Paulo) und der umliegenden Strände, wie z.B. Paraty-Mirim und Trindade jährlich viele Touristen und Badegäste zu sich lockt. Im Falle der Hautleishmaniose entwickelt sich ein Hautgeschwür, das häufig im Gesicht auftritt und meist erst nach Monaten unter Narbenbildung abheilt. Reisende sollten gute Mückenschutzmaßnahmen durchführen. Dazu gehören u.a. das Tragen von Haut bedeckender Kleidung v.a. bei Ausflügen in die nahe liegenden Regenwälder, das Auftragen von Mücken abweisenden Cremes und Lotionen auf unbedeckten Hautstellen, vor allem im Gesicht, Händen und Füßen - insbesondere an den Knochenstellen wo die Haut dünn ist und die Schmetterlingsmücke bevorzugt sticht. Auch ist es vorteilhaft sich beim Schlafen durch Mückennetze zu schützen. Zusätzlich helfen auch Insektenabtötende und -abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich die Stechmücken fernzuhalten.

Tollwut-Erkrankungen treten immer wieder vereinzelt auf. In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Tollwut-Todesfälle im Bundesstaat Maranhao, im Nordosten Brasiliens bekannt. Auch aus dem Bundesstaat Para wurden Tollwutfälle berichtet. In den meisten Fällen handelte es sich um Kinder. Im Juni 2005 wurden innerhalb von zwei Wochen 11 Tollwut-Erkrankungen gemeldet (darunter 9 Kinder). Die Einheimischen wurden durch Fledermäuse gebissen. Der Biss der Fledermaus kann u. U. unbemerkt bleiben, da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen. Das beinhaltet die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und somit die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, insbesondere in den Tropen und Subtro pen, freilaufende Tiere (v.a. Hunde und Katzen) nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere sowie bei Bissen oder direktem Kontakt durch Fledermäuse ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80 - 90 % aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen, ist daher ein Typhus - Impfschutz sinnvoll. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.

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Malariahinweise

Risikogebiete: hohes Risiko in den Staaten Acre, Rondônia und Roraima. Desweiteren besteht ein geringeres Risiko in den anderen Gebieten des Amazonasbeckens: Acre, Amapá, im Bundesstaat Amazonas, Maranhao (westlicher Teil), Mato Grosso (nördlicher Teil), Pará (ausser in der Stadt Belém), Rondônia, Roraima und Tocantins (westliche Teile). Das Übertragungsrisiko variiert in den unterschiedlichen Stadtbezirken und in den Stadtrandgebieten von Pôrto Velho, Manaus und Cruzeiro do Sul. Ein etwas geringeres Risiko besteht in den Stadtrandgebieten von z.B. Boa Vista, Macapá, Santarém, Rio Branco und Maraba.

Kein Malariarisiko: an der Ostküste inklusive Fortaleza, Iguacu und Städte (ausser im Amazonasbecken)

Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

Malariaart: ca. 25 % Malaria tropica (P. falciparum), 75 % Malaria tertiana (P. vivax); Erhöhtes Malariarisiko in neuen Bergbau-, Minen- und Holzabbaugebieten die innerhalb der vergangenen fünf Jahre entstanden sind.

Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): ganzjährig in den anderen Gebieten des Amazonasbeckens (Amapá, Amazonas, Maranhao, Mato Grosso, Pará, Tocantins)

Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig in den Staaten Acre, Rondônia und Roraima

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Impfempfehlungen

Krankheit Impfschutz Empfehlung
Diphtherie ja Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
FSME nein
Gelbfieber Risikogruppen ja Alle Reisende in Gebiete und Länder mit Gelbfiebervorkommen
Hepatitis A ja Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen
Hepatitis B Risikogruppen ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.
Influenza Risikogruppen ja Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
Japanische Enzephalitis nein
Keuchhusten ja Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
Masern Risikogruppen ja Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (vorzugsweise MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
Meningokokken-Meningitis nein
Pneumokokken Risikogruppen ja Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
Polio nein
Tetanus ja Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
Tollwut Risikogruppen ja Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen (z.B. durch Hunde, Katzen und Waldtiere; Auch Fledermäuse können durch einen Biss Tollwut übertragen!) und/oder erhöhter Infektionsgefahr (z.B. durch Langzeitaufenthalte, Rucksack- und/oder Abenteuerreisen). Kinder gelten als besonders gefährdet. Zu den beruflichen Risikogruppen zählen Tierärzte, Jäger und Forstpersonal.
Typhus Risikogruppen ja Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
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Impfvorschriften

Gelbfieber:
Die Gelbfieberimpfung ist empfohlen für alle Reisenden (Kinder über 9 Monate), die in die ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebiete Brasiliens, einschließlich der folgenden Bundesstaaten reisen: Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (einschließlich der Hauptstadt Brasilia), Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima und Tocantins sowie bestimmte Regionen im Norden und Westen von Bahia,  im Westen und Zentrum von Paraná, im Südwesten von Piauí, weit im Westen von Santa Catarina und im Norden und Westen von Sao Paulo.  Die vollständige Auflistung der Stadtkreise ist einsehbar im Internet unter: www.saude.gov.br/svs. Vor allem Reisenden zu den Iguazu-Fällen ist eine Gelbfieber-Impfung empfohlen.

Eine Gelbfieber-Impfung ist nicht empfohlen für Reisende die folgende Küstenstädte bzw. -regionen besuchen: Fortaleza, Recife, Rio de Janairo, Salvador und Sao Paulo. 

Die WHO empfiehlt nachdrücklich die Impfung für alle Reisende in Gelbfieber-Infektionsgebiete (d.h. für alle Regionen aus denen humane Gelbfieberfälle gemeldet wurden bzw. das Gelbfieber-Virus bei Primaten nachgewiesen wurde). Ausgenommen sind Reisende, die in Besitz eines ärztlichen Attestes sind, in dem belegt wird, dass die Impfung aus medizinischen Gründen kontraindiziert ist.
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Gesundheitsrisiken

Krankheit Anmerkung Schutz
Bilharziose Geringes Infektionsrisiko Herdförmiges Vorkommen im Norden und Osten, im Mato Grosso und Amazonasbecken Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
Chagas-Krankheit Vorkommen: ländliche Gebiete und Slums im Osten v.a. in Minas Gerais, Rio Grande do sul Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist
Cholera Infektionsgebiete in den Staaten: Alagoas, Bahia, Paraíba, Pernambuco, Sergipe Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.
Dengue-Fieber mittleres Infektionsrisiko in der Küstenregion Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
diverse Darminfektionen Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien) Infektionsrisiko N > S Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
Filariosen lymphatische F.: vereinzelte Herde landesweit
Onchozerkose: vereinzelte Herde im Norden
Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
Gelbfieber Infektionsgebiete: im Landesinneren v.a. in den Staaten: Amapa (Macapá), Amazonas (Boca do Acre, Careiro, Manacapurú, Nova Airao, Itacoatira, Pres. Figueiredo), Bahia (Coribe), Goiás (Alta Paraíso, Amaralina, Avelinópolis, Bonópolis de Goiás, Cavalcante, Corumbaíba, Doverlandia, Flores de Goiás, Goías Velho, Itaguaru, Jaraguá, Jussara, Mara Rosa, Mimoso de Goiás, Minacu, Niquelandia, Nova Roma, Novo Bresil, Padre Bernando, Planaltina, de Goiás, Santa Fé de Goiás, Sao Joao da Alianca, Terezina de Goiás, Uruacú, Uruana, Vila Propicio), Maranhao (Barra do Corda, Mirador), Mato Grosso (Barro do Garca, Campinapolis, Diamantino, Marcolandia, Nobre, Nova Canaà do Norte, Nova Guarita, Nova Mutum, Peixoto de Azevedo), Minas Gerais (Bom Despacho, Conceicao do Parà, Leandro Ferreira, Luz, Martinho Campos, Planura, Natalàndia, Nova Serrana, Sao Gotardo, Santo Antonio do Monte), Pará (Afuá, Agua Azul d o Norte, Bannach, Breves, Conceicao do Araguaia, Floresta, Gurupá, Itaituba, Obidos, Rendencao, Santa Maria da Barreira, Sao Felix do Xingú, Tucumá), Roraima (Alto Alegre, Cantá, Mucajaí, Uiramuta), Sao Paolo (Ouroeste, Santa Albertina), Tocantins (Almas, Arraias, Ananas, Aurora do Tocantins, Campos Lindos, Figueirópolis, Guarai, Parana, Pedro Affonso, Recursolandia) Rondonia und Mato Grosso do Sul Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
Hepatitis B Vorkommen: vor allem im Amazonasbecken Impfung. Verwendung von Kondomen und sterilen Spritzen und Nadeln
Kala Azar Vorkommen: Nordosten und einige Herde landesweit Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
Leishmaniasis Haut: landesweit, besonders an der Küste Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
Meningokokken-Meningitis Vorkommen: vor allem in den Slums der östlichen Großstädte Impfung. Vermeidung von größeren Menschenansammlungen (z.B. enge Wohnverhältnisse, überfüllte Verkehrsmittel, etc.)
Pest geringes Infektionsrisiko im Nordosten in Bahia (in den Provinzen: Biritinga, Candeal, Central, Conceicao, Feira de Santana, Iraquara, Irece, Itaberaba, Jussara, Retirolandia, Riachao do Jacuipe,senhor do Bonfim, Serrinha, Teofilandia) und Paraiba (in den Provinzen: Araba, Barra de S. Rosa, Cubati, Olivedos, Queimadas, Remingio, Solanea). Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
Tollwut landesweites Vorkommen Impfung. Fernhalten von freilaufenden, streunenden Tieren (v.a. Hunden und Katzen)
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Klimatabelle

Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Min. Temp °C 23 23 22 21 19 18 17 18 18 19 20 22
Max. Temp °C 29 29 28 27 25 24 24 24 24 25 26 28
Feuchtigkeit % 76 78 81 80 79 78 77 75 78 78 77 77
Regentage 13 11 12 10 20 7 7 7 11 13 13 14
Bei den monatlich angegebenen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte die sich aus einem Beobachtungszeitraum heraus errechnet haben. Nachdem die Wetterlage durch vielerlei Einflüsse ständigen Veränderungen unterworfen ist, können die Angaben nicht als absolut betrachtet werden, sondern sollen eine relative Klimaeinschätzung innerhalb der Monate wiedergeben. Das aktuelle Klima in Ihrem Reiseland erfahren Sie im Internet bei verschiedenen Wetterservice Einrichtungen.
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Botschaft

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