Mumps


Wann wird geimpft?

Die Impfung wird von der STIKO (Ständige Impfkommission) für alle Kinder ab dem vollendeten 11. Lebensmonat empfohlen.

Auch Erwachsene mit erhöhtem Risiko sollten geimpft werden. Dazu gehören Erwachsene, die weder Mumps hatten noch dagegen geimpft sind und häufig mit Kindern Kontakt haben. Auch Personen mit unklarem Impfstatus wird eine Impfung empfohlen. Eine Altersbegrenzung für die Impfung besteht nicht.

Grundsätzlich gilt in Deutschland folgende STIKO-Empfehlung: Nach 1970 Geborene mit unklarem Impfstatus, so wie ungeimpfte bzw. in der Kindheit nur einmal geimpfte Personen, die in Gesundheitsdienstberufen in der unmittelbaren Patientenversorgung, in Gemeinschaftseinrichtungen oder Ausbildungseinrichtungen für junge Erwachsene tätig sind, wird eine einmalige Impfung empfohlen.

Auch Erwachsene mit erhöhten Risiko sollten geimpft werden. Dazu gehören Ungeimpfte bzw. in der Kindheit nur einmal geimpfte Personen oder auch Personen mit unklarem Impfstatus, mit Kontakt zu Mumpskranken. Dieser Personenkreis sollte möglichst innerhalb von drei Tagen nach Exposition eine einmalige Impfung erhalten.

Impfstoff:

Lebendimpfstoff

Wichtig:

Die STIKO empfiehlt, die Impfung mit einem sog. "trivalenten" Impfstoff, d.h. eine Vakzine die gegen drei Krankheiten schützt, nämlich Masern, Mumps und Röteln (sog. MMR-Vakzine).

Impfung:

Empfohlener Zeitraum in vollendeten Monaten lt. STIKO (Ständige Impfkommission):

  1. Impfung: 11.-14. Lebensmonat
  2. Impfung: 15.-23. Lebensmonat

Zwei Impfungen sind zur Sicherstellung des Impfschutzes erforderlich. Zwischen den beiden Impfungen ist ein Mindestabstand von 4 Wochen einzuhalten.

Grundsätzlich sollte die zweite Impfung bis Ende des zweiten Lebensjahres durchgeführt werden, möglichst vor Aufnahme in eine Kindereinrichtung. Auf alle Fälle sollte ein vollständiger Impfschutz spätestens vor der Einschulung bestehen.

Erwachsenen, die zu den oben genannten Risikopersonen gehören, ist eine einmalige Impfung empfohlen.

Impfschutz:

Der Impfschutz baut sich innerhalb von 10 Tagen auf und besteht mindestens 20 Jahre

Nebenwirkungen:

Mögliche Nebenwirkungen richten sich nach dem verwendeten Impfstoff und sollten mit dem Arzt vor jeder Impfung besprochen werden.

Wann darf nicht geimpft werden:

Bei einigen akuten und chronischen Erkrankungen, in der Schwangerschaft, sowie bei Allergien gegen Impfbestandteile oder Unverträglichkeit gegen Hühnereiweiß.

Wichtige Anmerkungen:

Das Mumpsvirus kommt weltweit vor und tritt vor allem im Winter und Frühjahr gehäuft auf. In der Bevölkerung sind vorwiegend Kinder und Jugendliche betroffen. Doch aufgrund der verbesserten Impfraten im Kinder- und Jugendalter sind Mumps-Erkrankungen bei Erwachsenen zunehmend häufiger als früher.

Die persönliche Verträglichkeit und Empfehlung der Impfung sollte auf jeden Fall vor jeder Impfung mit dem Impfarzt eingehend besprochen werden.