tucan
  • Weltweites Vorkommen
  • Die Mehrheit der Infizierten lebt in (sub-)tropischen Ländern.
  • Je niedriger der hygienische Standard, um so größer das Infektionsrisiko.
  • Die Übertragung erfolgt durch unsauberes Trinkwasser- und/oder Nahrungsmittel.

Vorkommen

  • Weltweites Vorkommen
  • Erhöhte Verbreitung in tropischen und subtropischen Regionen (z.B. Kenia, Bangladesch, Indonesien, Thailand, Indien und Vietnam).
  • Die Amöbenruhr wird durch sog. Ruhramöben (Entamoeba histolytica) verursacht.

Beschwerden

  • Die Mehrheit der Infizierten lebt in (sub-)tropischen Ländern und ist von sog. "apathogenen" Amöbenstämmen infiziert (ca. 90%), die keine Beschwerden verursachen.
  • Die "pathogenen" Ruhramöben, die das Krankheitsbild der Amöbenruhr verursachen, können in die Darmwand eindringen und bewirken in der Folge schmerzhafte, blutige (himbeer-geleeartige) Durchfälle.
  • Beschwerden wie Bauchschmerzen, Durchfall und schmerzhafter Stuhldrang können Monate anhalten und unbehandelt zu Entzündungen und Geschwüren des Dickdarms führen.
  • Die Erreger können gelegentlich auch über den Blutweg die Leber und selten auch andere Organe befallen und schädigen. In diesem Fall spricht man von Amöbenabszessen, die zu Schmerzen und hohem Fieber ohne Durchfallbeschwerden führen können.

Übertragung

  • Die Erreger werden fäkal-oral übertragen.
  • Die Übertragung kann direkt von Mensch-zu-Mensch erfolgen oder indirekt durch verunreinigten Nahrungsmittel und Getränke.
  • Ein niedriger hygienischer Standard, erhöht das Infektionsrisiko.
  • Die Übertragung erfolgt durch unsauberes Trinkwasser oder Eiswürfel in Drinks und/oder Nahrungsmittel, z. B. verunreinigte Früchte, Gemüse etc.
  • Auch in warmen Badegewässern können Amöben vorkommen (sog. Naegleria fowleri). Auf Warnhinweise achten.

Schutz

Amöbe iStock / frentusha Indien - Wasser, Typhus iStock / saif6996 Nahrungsmittel, Wasser, Gemüse, Boot iStock/fotonio Amöben Warnung iStock / Moose Henderson