tucan

Vorkommen: Weltweit v.a. Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika, Mittelmeerraum und Arabische Halbinsel
Ursache: Bakterien (sog. Brucellen)
Beschwerden: Fieber, Übelkeit, Kopfschmerzen, schmerzhafte Knochen- und Gelenkveränderungen, Herzrhythmusstörungen, Vergrößerung der Leber und Milz, sowie Ausfälle von Gehirn- und Organfunktionen.
Übertragung: häufig oral durch rohe Milchprodukte, Fleisch oder durch direkten Kontakt zu infizierten Tieren (u.a. Schafe, Ziegen, Rinder Schweine)
Schutz: Vermeidung von rohen Milchprodukten und Fernhalten von Nutztieren und ihren Stallungen 

Vorkommen

  • Die Brucellose wird durch Bakterien (sog. Brucellen) verursacht.
  • Die Erkrankung ist weltweit verbreitet.
  • Länder mit erhöhtem Vorkommen befinden sich im Mittelmeerraum, auf der Arabischen Halbinsel, in Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika.
  • In Deutschland wurden einzelne Erkrankungen meist bei Rückreisenden aus der Türkei oder dem Mittelmeerraum berichtet.

Beschwerden

  • Die meisten Infektionen verlaufen ohne Beschwerden (ca. 90%).
  • Die Krankheit ist durch wellenförmig auftretendes Fieber über 7 - 21 Tage gekennzeichnet.
  • Neben dem Fieber kann es auch zu Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Nachtschweiß kommen.
  • Nach Abklingen der Erstbeschwerden kann es zu chronischen Verläufen kommen.
  • Im weiteren Verlauf kann es zu Knochen- und Gelenkveränderungen mit Schmerzen, Herzrhythmusstörungen, Schwellung der Lymphknoten, Vergrößerung der Leber und Milz, sowie zu Ausfällen verschiedener Gehirn- und Organfunktionen kommen.
  • Die Erkrankung wird medikamentös mit Antibiotika behandelt.

Übertragung

  • Die Bakterien halten sich vor allem in Nutztieren auf (Schafe, Ziegen, Rinder, Schweine).
  • Die Übertragung erfolgt in der Regel über die Nahrungsmittelaufnahme durch rohe Milchprodukten (v.a. nichtpasteurisierte Milch, Rohkäse) und Fleisch aber auch durch direkten Kontakt zu infizierten Tieren (über Eintrittspforten, wie Auge, Mund, Nase, aber auch kleine Verletzungen der Haut oder Schleimhaut, etc.).
  • Die Brucellen können auf beinahe jeden Weg in den Körper eindringen.
  • Besonders gefährdet: Personen in der Landwirtschaft und Tiermedizin, Fleischer und Schäfer.

Schutz

  • Es gibt keine spezifischen Schutzmaßnahmen.
  • Vermeidung von rohen Milchprodukten (bzw. Abkochen von Milch vor dem Verzehr) vor allem im Mittelmeerraum.
  • Fernhalten von Nutztieren und ihren Stallungen.
Ziege interMEDIS Kuh iStock / toneteam Mongolei iStock / bizoo_n Rohkäse iStock / JPC-PROD Milch iStock / naturalbox