tucan
  • Die Elefantiasis wird von Fadenwürmern (sog. Wucheria- und Brugia-Arten) verursacht.
  • Das Krankheitsbild zeigt eine massive Schwellung der Hoden, Füße und Beine
  • Rund 120 Millionen Menschen sind in tropischen und subtropischen Regionen mit lymphatischen Fadenwürmern infiziert.
  • Für Reisende stellt die Elephantiasis nur ein geringes Risiko dar.

Vorkommen

  • Ungefähr 120 Millionen Menschen sind in tropischen und subtropischen Regionen mit lymphatischen Fadenwürmern infiziert - davon rund 40 Mio. mit schweren Erkrankungsformen.
  • Rund 15 Mio. Männer leiden unter der genitalen Erkrankungsform und rund 25 Mio. Personen - mehrheitlich Frauen - leiden unter einer Elefantiasis. Weltweit sind 947 Menschen in 54 Ländern einem Infektionsrisiko ausgesetzt (WHO 2016).
  • Die Elefantiasis wird von Fadenwürmern (sog. Wucheria- und Brugia-Arten) verursacht, die das Lymphsystem des Menschen befallen. 90% der Infektionen werden durch Wuchereria bancrofti hervorgerufen.

Beschwerden

  • Durch den Befall kommt es zu einer Zerstörung der Lymphbahnen, so dass die Lymphflüssigkeit nicht mehr abfließen kann und sich in den befallenen Körperteilen staut.
  • Das Krankheitsbild zeigt eine massive Schwellung der Hoden, Füße und Beine. Ein normales Gehen ist in der Folge oft erschwert.

Übertragung

  • Überträger sind verschiedene Mückenarten.
  • Für Reisende stellt die Elephantiasis nur ein geringes Risiko dar, da aufgrund der geringen Wurmdichte, die bei kurzer Reisedauer aufgebaut werden kann, in der Regel keine schwerwiegenden Gesundheitsstörungen entstehen.

Schutz