Flohbefall

(siehe auch) Erkrankung durch Hautparasiten

Der Menschenfloh sticht in unterschiedlicher Ausprägung zumeist an bedeckten Körperarealen. Die Stichstellen korrespondieren meist miteinander. Der Juckreiz an den Stichstellen kann wochen- oder sogar monatelang anhalten. Der sog. "Tropische Sandfloh" tritt in den Gebieten Südamerikas, Afrikas und Asiens auf. Er befällt bevorzugt die Zwischenzehenräume und nistet sich gerne unter den Fußnägeln ein, wobei ein Teil seines Laibes als bräunliche, zentrale Stelle aus der befallenen, meist entzündeten Hautstelle herausragt. Die Hautstelle zeigt meist einen starken Juckreiz und Druckschmerz. Durch Kratzen kann es häufig zu Sekundärinfektionen kommen, die wiederum eine Hautinfektion mit sich ziehen. Der Befall durch den Sandfloh wird in der Fachsprache auch "Tungiasis" genannt.

Übertragung:

Die Übertragung erfolgt weltweit, überall dort, wo schlechte, hygienische Bedingungen bestehen. Die Flöhe können durch Körperkontakte von Mensch auf Mensch überspringen oder aber auch durch die Wäsche übertragen werden.

Schutz:

Sorgfältige Körperhygiene und saubere Unterkünfte.

Durch ein Abseifen des Körpers morgens und abends, einer ausgiebigen Wäsche sowie einem häufigen Kleider und Wäschewechsel, kann ein Flohbefall bereits unter Kontrolle gebracht werden.