Flussblindheit

Synonym: Onchozerkose

tucan
  • Die sog. Flussblindheit ist eine chronische Erkrankung die durch Fadenwürmer (Filarien) verursacht wird.
  • Die Würmer werden durch Kriebelmücken übertragen.
  • Typischerweise treten Hautknoten und andere Hautveränderung auf.
  • In ca. 10% kann die Erkrankung zur Blindheit führen.
  • 99% der Infizierten leben in Afrika.

Vorkommen

  • In tropischen Gebieten Afrikas und Amerikas.
  • Die meisten Infizierten leben in afrikanischen Ländern. In Lateinamerika und im Jemen gibt es einzelne regionale Vorkommen.
  • Auf dem amerikanischen Kontinent wurde 1992 ein Bekämpfungsprogramm gegen Onchozerkose eingeleitet und erreichte, dass nur mehr wenige Regionen in Lateinamerika von der Krankheit betroffen sind. In vielen Ländern wurde die Erkrankung für ausgerottet erklärt.

Beschwerden

  • Die Flussblindheit (sog. Onchozerkose) wird durch Fadenwürmer (sog. Onchocerca volvulus, Filarienart) verursacht.
  • Typischerweise treten Hautknoten und andere Hautveränderung auf. Im weiteren Verlauf kann es zu Augenstörungen und in ca. 10% zur Blindheit kommen.

Übertragung

  • Die Flussblindheit wird durch den Stich der Kriebelmücke übertragen, die an Flussläufen und Bächen Afrikas und Mittel- und Südamerikas brütet.
  • Für Reisende stellt dieser Wurmbefall eine seltene Erkrankung dar.

Schutz