Hakenwurmbefall

Hakenwurminfektionen treten weltweit auf und sind insbesondere in den Tropen und Subtropen verbreitet. Die Zahl der Infizierten wird auf ca. 900 Millionen geschätzt. Die Erwachsenen Würmer die sich in der Dünndarmwand des Menschen festsetzen saugen täglich 0,1 bis 0,5 ml Blut/pro Wurm. Bei einer hohen Wurmbefallsrate mit bis zum Teil über 100 Würmern, kann dadurch auf Dauer eine Blutarmut entstehen. Beschwerden wie ein starker Hautjuckreiz und -rötung, Müdigkeit, Schwäche, Darmbeschwerden und Hustenreiz können bereits die ersten Anzeichen eines Hakenwurmbefalls sein.

Übertragung:

Häufigste Infektionsursache ist das barfuss gehen, da die Hakenwurmeier die durch den Stuhl ausgeschieden werden im Boden zu Larven heran wachsen. Diese Hakenwurmlarven wiederum dringen durch die Haut des Menschen (z.B. Fußsohle) in den Körper ein. Ebenso können Hakenwurmlarven durch verunreinigtes Wasser oder Nahrung aufgenommen werden. Die Aufnahme von Hakenwürmern durch larvenhaltiges Fleisch ist selten aber möglich.

Schutz:

Der wichtigste Schutz besteht im Schuhe tragen (am besten geschlossenes Schuhwerk). Weitere wichtige Schutzmaßnahmen sind auch beim Hakenwurmbefall grundsätzlich eine gute Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.

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