Hepatitis C

tucan
  • Die Hepatitis C spielt für Reisende nur eine untergeordnete Rolle.
  • Bei i.v. Drogenabhängigen tritt Hepatitis C häufiger auf.
  • Hepatitis C-Viren werden über Körperflüssigkeiten, insbesondere durch Blut übertragen.
  • Das Stechen von Piercings oder Tätowierungen sollten in Ländern mit niedrigen Hygienestandard vermieden werden.
  • Schutzmaßnahmen bestehen u.a. im konsequenten Gebrauch von Kondomen sowie der Verwendung von sterilen Injektionsnadeln und -utensilien.
Die Hepatitis C ist eine relativ häufige Erkrankung, wobei sie für Reisende nur eine untergeordnete Rolle spielt. Bei i.v. Drogenabhängigen tritt eine Hepatitis C überdurchschnittlich häufig auf und zeigt in vielen Fällen einen chronischen Verlauf. Die Mehrzahl der Hepatitis C Infektionen verläuft beschwerdearm und oft unerkannt. Entwickelt sich jedoch ein chronischer Verlauf kann es zu ernsthaften und tödlichen Folgen, wie der Leberzirrhose und dem Leberkrebs, kommen.

Übertragung

Das Hepatitis C Virus wird über Körperflüssigkeiten, insbesondere über Blut übertragen. Bei unzureichenden Hygienevorkehrungen können auch beim Tätowieren oder Piercing, bzw. bei i.v. Drogensüchtigen durch verunreinigte Spritzbestecke, Hepatitis C Viren übertragen werden. Daher sollten Piercings, Tätowierungen o.ä. in Ländern mit niedrigen Hygienestandard vermieden werden und grundsätzlich nur durch steriles Besteck und unter hygienisch einwandfreie Bedingungen durchgeführt werden.

Schutz

Weitere Schutzmaßnahmen bestehen im konsequenten Gebrauch von Kondomen, der Vermeidung risikoreicher Sexualpraktiken ("safer sex") sowie der Verwendung von sterilen Injektionsnadeln und -utensilien bei Drogenbenutzern. Eine Impfung gegen Hepatitis C existiert nicht.

Tätowieren Fotolia / belyjmishka Spritzbesteck iStock / Stas_V Kondome iSTock / K_attapon