Bedeutung weltweit

  • In Afrika, Asien und den Pazifischen Regionen stellt der Leberkrebs, der durch Hepatitis B-Virus-Infektionen verursacht wird, eine der drei häufigsten Krebsursachen dar.
  • Schätzungsweise 887.000 Menschen sterben jährlich an Komplikationen infolge einer akuten oder chronischen Hepatitis-B-Erkrankung (WHO, Juli 2017).
  • In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara, sowie in Asien und im Pazifischen Raum werden am häufigsten Kinder durch das Hepatitis-B-Virus infiziert.
  • Ungefähr ein Viertel aller Erwachsenen, die sich in der Kindheit mit Hepatitis-B-Viren infizieren, sterben an den Folgen von Leberkrebs oder Leberzirrhose.
  • Experten befürchten, dass in den nächsten zehn Jahren rund 5 Millionen Menschen in Süd- und Südostasien an den Folgen der viralen Leberentzündung (Hepatitis) sterben werden.
  • Die chronische Hepatitis B und C ist laut WHO eine der häufigsten Ursachen vermeidbarer Krankheiten in folgenden asiatischen Ländern: Bangladesch, Bhutan, Myanmar, Ost-Timor, Indien, Indonesien, Malediven, Nepal, Nord-Korea, Sri Lanka und Thailand.
  • Rund 60% der Infizierten haben keine gesundheitlichen Probleme und sind sich daher ihrer Infektion gar nicht bewusst. Erst wenn die Spätfolgen wie z.B. Leberzirrhose oder Leberkrebs auftreten, bemerken sie die Virusinfektion