30. Jan 2014

Asien: Dengue Fieber in vielen Reiseländern

In einigen Ländern Asiens ist die Zahl der Dengue Fieber-Erkrankungen in den vergangenen Januarwochen weiter angestiegen. Auf den Philippinen wurden aus der Stadt Ormoc, in der Provinz Leyte, in der Region von Ost-Visayas 84 Dengue Fieber-Fälle berichtet. In Malaysia waren es 151 Verdachtsfälle und 76 bestätigte Fälle die aus Penang gemeldet wurden. In Indien wurden aus Pune, im Bundesstaat Maharashtra 29 Dengue Fieber-Erkrankungen registriert, obgleich Erkrankungsfälle zu dieser Jahreszeit eher ungewöhnlich sind. Auch aus Kaohsiung in Taiwan wurde ein Fall bekannt. Die Hauptübertragungszeiten in Taiwan für Dengue Fieber sind eigentlich die Monate Juli und August. Über 70 Fälle wurden in Kaohsiung 2013 gezählt.

Bis zu 100 Millionen Dengue Fieber Fälle jährlich 

Dengue Fieber tritt in vielen Reiseländern auf. Während in den Siebziger Jahren nur neun Länder mit Denguefieber-Vorkommen bekannt waren, ist die Zahl der Länder bis dato auf 100 angestiegen. Nach vorsichtigen Schätzungen der UN kommt es weltweit jedes Jahr zu 50 Millionen bis 100 Millionen Erkrankungsfällen. Rund 40% der Weltbevölkerung sind einem ständigen Übertragungsrisiko ausgesetzt. Auch Reisende erkranken immer häufiger an Dengue Fieber.  

Mehr als 850 Dengue Fieber-Fälle bei deutschen Reisenden 

Das Dengue Fieber hat auch bei deutschen Reisenden stark zugenommen. Im letzten Jahr wurden mehr als 850 Dengue Fieber-Fälle bei deutschen Urlaubern registriert. Die meisten Erkrankungen wurden im asiatischen Raum erworben. Die Zahl der Erkrankungen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Während es im Jahr 2011 noch 285 Dengue Fieber-Fälle waren, ist die Zahl der Erkrankungen im Jahr 2012 bereits auf 615 Fälle angestiegen. Der beste Schutz vor Dengue Fieber besteht durch Mückenschutzmaßnahmen die am Tag und in der Nacht durchgeführt werden sollten. Durch die Verwendung von Haut bedeckender Kleidung, Mückennetzen, Mückenabweisenden Lotionen, Sprays oder auch von Hochfrequenz-Schall-Geräten kann das Risiko deutlich reduziert werden.