8. Jun 2019

Honduras: Zunahme von Dengue Fieber

Sonnenbader interMEDIS

Im zentralamerikanisches Land Honduras wurden bis 19. Mai 2019 insgesamt 6.883 Dengue Fieber-Fälle registriert. In 221 Erkrankungsfällen entwickelten sich schwerwiegende innere Blutungen, 21 Menschen verstarben. Am stärksten betroffen sind die Regionen Cortes, Atlantida, Olancho und Yoro. Auch im mittelamerikanischen Mexiko wurden vermehrt Dengue Fieber-Fälle berichtet. Aktuelle Fälle wurden Ende Mai aus der Stadt Ciudad Lázaro Cárdenas berichtet. Diese liegt im Süden des Bundesstaats Michoacán im westlichen Zentralmexiko. Auch in der Dominikanischen Republik ist die Zahl der Dengue Fieber-Erkrankungen weiter angestiegen. Alleine im Monat April wurden 1.800 Erkrankungsfälle und 523 Verdachtsfälle gemeldet.  

Weitere Zunahme von Dengue Fieber in den kommenden Monaten  

Während und nach der Regenzeit (Juni – Oktober) besteht in Honduras ein erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Mücken übertragbare Erkrankungen wie z.B. Dengue Fieber, Zika-Virus und Chikungunya Fieber. In Mittelamerika ist die Malaria tertiana die überwiegend vorkommende Malariaart. Sie stellt im Vergleich zur lebensgefährlichen Malaria tropica die mildere Form der Malaria dar. In vielen Reiseländern hat das Dengue Fieber stark zugenommen. Die Zahl der Erkrankungen die in diesem Jahr bei deutschen Rückreisenden aus Gebieten mit Dengue Fieber-Vorkommen weltweit gezählt wurde betrug bis 29. Mai 2019 insgesamt 376 und ist im Vergleich zum Vorjahr (198) deutlich erhöht. Urlauber sollten daher an gute Mückenschutzmaßnahmen denken. Durch die Verwendung von Haut bedeckender Kleidung, Mückennetzen, Mückenabweisenden Lotionen, Sprays oder auch von Hochfrequenz-Schall-Geräten kann das Übertragungsrisiko des Dengue Fiebers deutlich reduziert werden. Die Maßnahmen sollten Tag und Nacht durchgeführt werden.