1. Jan 2014

Karibik: Chikungunya Fieber auf den Inseln

palme Auf den karibischen Inseln hat die Zahl der Chikungunya Fieber-Erkrankungen zugenommen. Vor allem in den letzten Dezemberwochen wurden von einigen Inseln vermehrt Erkrankungs- und Verdachtsfälle berichtet. Auf St. Martin wurden von 167 Verdachtsfällen, 66 Fälle bestätigt. Desweiteren wurden vereinzelte Fälle auf den Inseln Guadeloupe, Martinique, St. Barthelemy und Guyana beobachtet. Zu dieser Jahreszeit nimmt der Tourismus auf den Inseln zu. Ob in dieser Zeit eine weitere Ausbreitung des Chikungunya Fiebers zu befürchten ist, kann nicht ausgeschlossen werden.   

Dominikanische Republik schützt sich  

Das Gesundheitsministerium der Dominikanischen Republik erwiderte auf die Zunahme des Chikungunya Fiebers im karibischen Raum mit verschärften Mückenbekämpfungsmaßnahmen in den Schiffs- und Flughäfen. Dadurch soll die Einschleppung und Ausbreitung der Viruserkrankung durch die Überträgermücke Aedes in der Dominikanischen Republik vermieden werden.  

Einzige Vorbeugung für Reisende: Gute Mückenschutzmaßnahmen  

Auch Reisende erkranken alljährlich an Chikungunya Fieber nach Aufenthalten in Risikogebieten. Seit 2006 werden zwischen 10 und 50 Chikungunya Fieber-Fälle pro Jahr bei deutschen Urlaubern nach Rückkehr aus einem Infektionsgebiet verzeichnet. Nachdem es keine Impfung gegen die Erkrankungen gibt, gelten als wichtigster Schutz Mückenschutzmaßnahmen. Reisende sollten daher in jedem Fall Haut bedeckende Kleidung tragen, Mückennetze am Schlafplatz einsetzen und insbesondere an freien Hautstellen sich regelmäßig - Tag und Nacht - mit Mückenabweisenden Cremes oder Lotionen einschmieren.