12. Feb 2014

Karibik: Chikungunya-Fieber breitet sich aus

bxp44536 Der Chikungunya-Ausbruch, der sich im Dezember vor allem auf St. Martin beschränkte, hat sich im Verlauf der letzten Wochen im Januar auch auf andere Inseln ausgebreitet. Betroffen sind v.a. die Französischen Antillen darunter die  Inseln Guadeloupe, Martinique und Saint-Barthélemy. Ebenso betroffen ist die französische Karibikinsel Dominica und die britischen Jungferninseln.  

Der Ausbruch hat sich weiter ausgedehnt   

In Dominica wurden mehrere Erkrankungsfälle des Chikungunya Fiebers bestätigt. Die meisten Erkrankungen wurden in der Ferien- und Strandregion von Woodford Hill gemeldet oder aus der Region von Bath Estate. Am 7. Februar wurden über 500 Chikungunya-Erkrankungen aus Martinique berichtet.  Auf St. Martin wurden über 600 Erkrankungsfälle registriert, Guadeloupe zählte rund 175, St. Maarten rund 60 und  Saint-Barthélemy über 80.  

Auch das Festland ist betroffen  

Auf die Inseln Aruba und Anguilla, als auch auf das Festland von Französisch Guayana wurden vereinzelte Erkrankungen bereits importiert. Die Gesundheitsbehörden befürchten, dass durch den anhaltenden Reiseverkehr auf und zwischen den Inseln und dem Festland sich der Ausbruch weiter ausdehnen könnte.   

Mückenschutzmaßnahmen empfohlen  

Reisende in die Region sollten daher gute Mückenschutzmaßnahmen treffen. Denn auch Reisende erkranken alljährlich an Chikungunya und Dengue Fieber nach Aufenthalten in Risikogebieten. Nachdem es keine Impfung gegen die Erkrankungen gibt, gelten als wichtigster Schutz Mückenschutzmaßnahmen. Reisende sollten daher in jedem Fall Haut bedeckende Kleidung tragen, Mückennetze am Schlafplatz einsetzen und insbesondere an freien Hautstellen sich regelmäßig - Tag und Nacht - mit Mückenabweisenden Cremes oder Lotionen einschmieren.