23. Mai 2016

Kostenlose Telefonberatung mit Reisemedizinern

iStock/ISerg

Rufen Sie an!

Am Mittwoch, den 25. Mai von 10 bis 17 Uhr.

Der Anruf unter 0800 – 0 60 40 00 ist gebührenfrei.



Tipps für einen gesunden Urlaub geben die Experten am Lesertelefon

Die Meldungen von sich häufenden Zika-Virus-Infektionen vor allem in Brasilien erinnern aktuell daran, welche Risiken das Reisen in ferne Länder mit sich bringen kann. Je nach Reiseziel sollte man sich zum Beispiel vor Malaria, Gelbfieber oder der Japanischen Enzephalitis schützen. Wer daraus allerdings den Schluss zieht, dass weniger exotische Reiseziele auch weniger Gesundheitsrisiken bedeuten, irrt sich: Beim Urlaub am Mittelmeer birgt die mediterrane Küche mit Muscheln, Meeresfrüchten, Salaten und getrockneten Tomaten nach wie vor das Risiko, sich mit Hepatitis A anzustecken. Und selbst wer im vermeintlich sicheren Deutschland bleibt, ist vor einem Zeckenstich nicht sicher – und der führt in immer mehr Regionen zu einer Infektion mit dem FSME-Virus oder mit Borrelien. Welche Gesundheitsrisiken existieren am Urlaubsort? Wie kann man vorbeugen – und worauf sollte geachtet werden? Welche Impfungen sind sinnvoll oder sogar Pflicht?

Gesunder Basisschutz

Flug und Hotel sind gebucht, die Reiseroute steht. Aber da war doch noch etwas? Genau – die reisemedizinischen Vorbereitungen: Reiseapotheke, Schutzimpfungen, Mückenschutz. Doch bevor Reisende spezifische Vorbeugungsmaßnahmen für ihr Reiseziel ergreifen, sollten sie auf die Grundlage achten: einen kompletten Impfschutz nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut – kurz STIKO. Die Nummer Eins unter den Reisekrankheiten, die durch eine Impfung verhindert werden können, ließe sich so wirksam bekämpfen: die Grippe. Ein vollständiger Impfschutz deckt zudem weitere Reisekrankheiten ab, zum Beispiel Tollwut, Hepatitis B oder Masern. Nach Angaben der Ärzte-Zeitung bestehen in Deutschland jedoch im Bereich der Standardimpfungen große Impflücken.  

Kleine Tierchen – großes Risiko

Der Schutz der eigenen Gesundheit sollte nicht nur dann eine Rolle spielen, wenn eine Fernreise geplant ist. So spielt das Infektionsrisiko durch Hepatitis A-Viren im Mittelmeerraum noch immer eine Rolle, vor allem wegen der Übertragungswege: Muscheln, Salate, Gemüse, aber auch Eiswürfel können ein Übertragungsrisiko darstellen. In Deutschland sowie Teilen Europas und Asiens lauern Gesundheitsgefahren auch auf Wiesen und im Unterholz. Der warme Winter hat dafür gesorgt, dass die Zecken in diesem Jahr schon früh aktiv werden und sich stark vermehren. Sie können nicht nur die Lyme-Borreliose übertragen, eine bakterielle Erkrankung, sondern in vielen Gebieten auch das FSME-Virus, das zu einer Hirnhaut-, Hirn- oder Rückenmarksentzündung führen kann. Weil sich eine FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) nicht ursächlich behandeln lässt, ist eine Impfung als wirksamer Schutz umso wichtiger. Als FSME-Gebiete gelten Teile von Osteuropa bis nach Asien und Skandinavien sowie Österreich und Teile Deutschlands, vor allem im Süden. Dass 2016 ein „Zeckenjahr“ werden könnte, zeigen aktuelle Meldungen aus Bayern: Dort wurden bis Anfang März bereits die ersten Fälle von FSME registriert. 

Individueller Gesundheitsschutz   

Pauschalreise nach Kenia, Trekkingtour nach Asien, Strandurlaub am Mittelmeer, Wandern im Alpenvorland – jede Reise ist anders und jeder hat beim Reisen seine eigenen Vorlieben. Reisemediziner raten deshalb zu einem individuell abgestimmten Gesundheitsschutz. Die Vorteile einer gezielten Gesundheitsberatung vor einer Reise liegen auf der Hand: Der persönliche Gesundheitszustand, etwaige Einschränkungen und Vorerkrankungen werden mit den Gesundheitsrisiken am Urlaubsort abgeglichen. Bei rechtzeitiger Beratung ist ausreichend Zeit, um einen wirksamen Impfschutz aufzubauen. Und nicht zuletzt können Reisemediziner wertvolle Tipps zur Ausstattung der Reiseapotheke oder für einen geeigneten Mückenschutz geben.  

Gesund hin, gesund zurück – mit Rat vom Reisemediziner

Antworten auf alle Fragen rund ums Thema Reisegesundheit gibt es bei den Reisemedizinern am Lesertelefon.
Rufen Sie an! Am Mittwoch, den 25. Mai von 10 bis 17 Uhr. Der Anruf unter 0800 – 0 60 40 00 ist gebührenfrei.