11. Dez 2016

Mittelamerika: Dengue Fieber nimmt zu

iStock/Sojvp2112

Dengue Fieber hat in den letzten Wochen in vielen Regionen Mittelamerikas weiter zugenommen. So wurden zum Beispiel in Mexiko landesweit mehr als 16.000 Erkrankungsfälle registriert, darunter auch Todesfälle. Besonders betroffen sind unter anderem die Bundesstaaten Guerrero, Jalisco, Michoacán, Veracruz und Nuevo León. Bundesstaaten aus denen ebenfalls Erkrankungsfälle berichtet wurden sind Coahuila, Durango, Sinaloa und Tabasco. Doch auch andere mittelamerikanischen Länder meldeten die vergangenen Wochen einen weiteren Anstieg an Dengue Fieber. So wurden in Belize mehr als 3.000 Erkrankungsfälle und aus Guatemala mehr als 8.000 gemeldet. Auch im beliebten deutschen Ferienparadies der Dominikanischen Republik wurden mehr als 6.400 Dengue Fieber- Fälle registriert.  

Ausklinge Regenzeit senkt das Infektionsrisiko

Ursache für die Zunahme der Erkrankungsfälle ist die zurückliegende Regenzeit die für Mücken die Brutbedingungen verbessert und somit die Zahl der Überträgermücken steigert. Krankheiten die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Dengue Fieber, Chikungunya Fieber und Malaria werden daher während Regenperioden vermehrt gemeldet. Mit Ausklang der Regenzeit nimmt auch die Zahl der Mücken und somit die Häufigkeit der Infektionen ab. 

Guter Mückenschutz ist wichtig 

Die Zahl der Erkrankungen die in diesem Jahr bei deutschen Rückreisenden aus Gebieten mit Dengue Fieber-Vorkommen gezählt wurde betrug bis 30. November 2016 insgesamt 763 und hat damit gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen. Urlauber sollten daher an gute Mückenschutzmaßnahmen denken. Durch die Verwendung von Haut bedeckender Kleidung, Mückennetzen, Mückenabweisenden Lotionen, Sprays oder auch von Hochfrequenz-Schall-Geräten kann das Übertragungsrisiko des Dengue Fiebers deutlich reduziert werden.