28. Nov 2017

Pakistan: Chikungunya-Fieber in Sindh Provinz

iStock / marcouliana

In Karachi ist die Zahl der Chikungunya Fieber-Fälle weiter angestiegen. Insgesamt wurden in diesem Jahr über 4.000 Erkrankungsfälle bekannt. Aus der Provinz Sindh wurden in diesem Jahr mehr als 4.700 Chikungunya-Fieber-Fälle gemeldet, davon rund 4.000 aus Karachi und 700 aus anderen Distrikten der Provinz. Die Zahl der Erkrankungen im November betrug rund 130 alleine aus Karachi. Damit ist die Zahl der Erkrankungen gegenüber dem Vorjahr mit rund 400 Erkrankungsfällen deutlich gestiegen. 

Sorgfältige Schutzmaßnahmen reduzieren das Risiko

Ein vorsorglicher und regelmäßig durchgeführter Mückenschutz ist bei Reisen in Länder mit Chikungunya-Vorkommen empfohlen. Da die Überträgermücke tag- und nachtaktiv ist, ist es von Bedeutung Mückenschutzmaßnahmen sowohl am Tag als auch in der Nacht durchzuführen. Dies gilt für die gesamte Aufenthaltsdauer in den Risikogebieten. Nachdem es keine Schutzimpfung für Reisende gegen die Erkrankungen gibt, gelten als wichtigster Schutz Mückenschutzmaßnahmen. Reisende, v.a. beruflich Reisende mit längeren Aufenthaltsdauern (z.B. Bundeswehr, Hilfsdienste, Journalisten) sollten in jedem Fall Haut bedeckende Kleidung tragen, Mückennetze am Schlafplatz einsetzen und insbesondere an freien Hautstellen sich regelmäßig - Tag und Nacht - mit Mückenabweisenden Cremes oder Lotionen einschmieren. Auch das Mitführen von Geräten die zum Fernhalten von Mücken Ultraschall-Signale aussenden, kann sinnvoll sein.