26. Sep 2013

Papua Neuguinea: Chikungunya Fieber in vielen Regionen

Ein Ausbruch von Chikungunya Fieber wurde zunächst im Juni 2012, in Vanimo beobachtet. Von dort aus breitete sich die Krankheit auf mehrere Regionen aus: Provinz New Britain, New Ireland, Morobe, Östliches Hochland, West New Britain, Madang, Chimbu, dem Stadtdistrikt von Port Moresby, sowie den Provinzen Jiwaka und Manus. Ebenso vermutet die Weltgesundheitsorganisation noch weitere Erkrankungsfälle in Oro und den südlichen Provinzen des Hochlandes. 

Auch regionales Auftreten von Dengue Fieber wird berichtet 

Mit gezielten Mückenbekämpfungsmaßnahmen versucht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) derzeit gemeinsam mit anderen Gesundheitsorganisationen, der weiteren Ausdehnung der Krankheit auf den Pazifischen Raum entgegenzuwirken. Nach Aussage der Gesundheitsbehörden sind in diesem Jahr auch landesweit vereinzelte Dengue Fieber-Fälle berichtet worden. Da jetzt noch Chikungunya Fieber hinzukommt, müssen die Bekämpfungsmaßnahmen und Aufklärungskampagnen noch umfassender durchgeführt werden. 

Ersten Erkrankungsfällen in Port Moresby folgten Hunderte Verdachtsfälle 

Die ersten Erkrankungsfälle in Port Moresby wurden bereits im April gemeldet und durch Laboruntersuchungen als Chikungunya Fieber bestätigt. Danach folgten Hunderte von Verdachtsfälle aus der Region der Hauptstadt. Auch australische Touristen infizierten sich in diesem Jahr mit Chikungunya nach ihrem Besuch in Papua Neuguinea.  

Einzige Vorbeugung: Gute Mückenschutzmaßnahmen  

Auch Reisende erkranken alljährlich an Chikungunya Fieber nach Aufenthalten in Risikogebieten. Nachdem es keine Impfung gegen die Erkrankung gibt, gelten als wichtigster Schutz Mückenschutzmaßnahmen. Reisende sollten daher in jedem Fall Haut bedeckende Kleidung tragen, Mückennetze am Schlafplatz einsetzen und insbesondere an freien Hautstellen sich regelmäßig - Tag und Nacht - mit Mückenabweisenden Cremes oder Lotionen einschmieren.