27. Mrz 2021

Peru: Behörden warnen vor Chikungunya- und Dengue-Fieber

Mückenbekämpfung iStock / luizsouzarj

Die peruanischen Gesundheitsbehörden warnen wiederholt vor Infektionskrankheiten die durch Mücken übertragen werden. Dazu zählen unter anderem das Dengue - und Chikungunya - Fieber. Die Erkrankungen werden im Wesentlichen durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen, daher sind gute Mückenschutzmaßnahmen der beste Schutz. Im Jahr 2021 wurden in der Region von Mittel- und Südamerika mehr als 55.000 Dengue Fieber-Fälle registriert. Peru zählt nach Brasilien die meisten Dengue Fieber-Erkrankungen. Während der Regenzeit nimmt die Zahl der Erkrankungen vor allem in den zentralen Landesteilen zu und in den Sommermonaten im Osten des Landes. Im Jahr 2020 sollen sehr als 48.000 Dengue Fieber-Fälle landesweit in in Peru gezählt worden sein. Landesweit wurden in Peru in diesem Jahr bereits mehr als 12.000 Dengue Fieber-Fälle und 7 Todesfälle gemeldet. Es kam zu einem starken Anstieg von Erkrankungsfällen in Cajamar, Huánuco, Ayacucho, Amazonas, Ucayali, Lima und Piura. Derzeit aktive Dengue Fieber-Ausbrüche befinden sich in den Regionen Cajamarca, Amazonas, Lea, Lambayeque, Cusco, Callao, Lima, La Libertad, Loreto und Piura. Die Todesfälle wurden in Loreto (2), Ucayali (2), Madre de Dios (1), Junín (1) und Amazonas beobachtet.

Auch Chikungunya Fieber nimmt in vielen Regionen zu

Auch das Chikungunya Fieber bereitet den Gesundheitsbehörden Probleme. In diesem Jahr wurden bereits 177 Chikungunya-Fieber-Fälle gezählt. Damit wird auch in diesem Jahr zum Vergleichszeitraum im Vorjahr ein Anstieg der Erkrankungszahlen festgestellt. Die meisten Erkrankungen werden aus Santa Ana und Echarate im Departement Cusco, sowie aus Chulucanas im Departement Piura berichtet. Zu den alljährlich betroffenen Ausbruchsregionen zählen Bagua/Bagua Provinz im Departement Amazonas, Chulucanas/Morropon Provinz in Piura und Santa Ana/La Convencion Provinz im Departement Cusco.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen wird weiterhin abgeraten 

Seit 15. Juni 2020 ist Peru als COVID-19 Risikoland beim Robert Koch-Institut gelistet. Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen. Jeder Urlauber sollte sich über die aktuellen Bestimmungen in seinem Zielland informieren, da hier die Quarantäne-Vorschriften sowie die Bedingungen an den Grenzübergängen von den deutschen Bestimmungen abweichen können. Die COVID-19-Risikogebiete werden täglich durch das Robert Koch-Institut aktualisiert.