1. Feb 2020

Thailand: Erhöhtes Chikungunya-Vorkommen

Thailand, Tempelanlage iStock/056314d4_392

In den vergangenen Monaten wurden mehr als 10.000 Chikungunya Fieber-Fälle   aus 56 Provinzen in Thailand berichtet. Am stärksten betroffen sind die Provinzen Pattani, Ranong, Tak, Phuket und Songkhla. Chikungunya Fieber kommt in vielen Ländern Asiens vor. Alljährlich infizieren sich Touristen. Aus Myanmar wurden im vergangenen Jahr Chikungunya Fieber-Fälle durch Reisende u.a. nach Deutschland, Italien, Frankreich und  Spanien exportiert. Vor wenigen Wochen infizierte sich ein französischer Urlauber bei seinem Aufenthalt auf den Malediven mit dem Chikungunya-Virus und erkrankte nach seiner Rückkehr.

Reisende in Risikogebiete sind gefährdet 

Durch die starke Ausbreitung des Chikungunya Fiebers in der Karibik, Mittel- und Südamerika wurden viele internationale Reisende mit Chikungunya-Viren infiziert. Ein vorsorglicher und regelmäßig durchgeführter Mückenschutz ist bei Reisen in Länder mit Chikungunya-Vorkommen empfohlen. Da die Überträgermücke tag- und nachtaktiv ist, ist es von Bedeutung Mückenschutzmaßnahmen sowohl am Tag als auch in der Nacht durchzuführen. Dies gilt für die gesamte Aufenthaltsdauer in den Risikogebieten. Nachdem es keine Schutzimpfung für Reisende gegen die Erkrankungen gibt, gelten als wichtigster Schutz Mückenschutzmaßnahmen. Reisende sollten daher in jedem Fall Haut bedeckende Kleidung tragen, Mückennetze am Schlafplatz einsetzen und insbesondere an freien Hautstellen sich regelmäßig - Tag und Nacht - mit Mückenabweisenden Cremes oder Lotionen einschmieren.