26. Okt 2016

USA: Blaualgen-Warnung am Lake Shepherd

Fotolia / Smietek

Im beliebten Touristensee „Lake Shepherd“ in Ringwood, New Jersey wurden Blaualgen nachgewiesen. Die Parkverwaltung warnt die Besucher vor direktem Wasser-Hautkontakt. Ein Badeverbot für den See wurde ebenfalls ausgesprochen. Da die Fische die Bakterien aufnehmen, wird auch vor dem Verzehr von Fischen aus dem See gewarnt. Die aktuelle Badesituation des Sees kann online abgerufen werden.

Blaualgen können zu gesundheitlichen Problemen führen

Bei den Blaualgen  handelt es sich um sogenannte „Cyanobakterien“ die durch biochemische Vorgänge eine blaue Verfärbung verursachen. Durch das Absterben der Bakterien verringert sich die Sauerstoffkonzentration im Wasser, was zu einem massiven Fischsterben führen kann. Durch direkten Hautkontakt mit den Bakterien beim Schwimmen kann es zu Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen, Ohrenschmerzen und allergischen Reaktionen kommen. Auch das Verschlucken von kontaminiertem Wasser beinhaltet gesundheitliche Probleme die von allergischen Reaktionen bis hin zu Atemwegserkrankungen, Durchfall und Fieber reichen können. Diese Gefahren gelten besonders für Kinder oder auch für mitgeführte Haustiere wie Hunde, die im Wasser baden.

Wie man Blaualgen erkennen kann  

Man erkennt ob ein Gewässer betroffen ist, durch die gut erkennbaren  blau-grünen Schlieren und der verringerten Sichttiefe aufgrund des Algenmassenwachstums. Der einzige Schutz besteht darin, den direkten wie  auch indirekten Wasserkontakt zu vermeiden und keine Fische aus dem betroffenen Gewässer zu verzehren. 

Örtliche Warnhinweise sind zu beachten  

Auf aktuelle örtliche Warnhinweise sollte geachtet werden. Die einzig wirksame Vorbeugung besteht im Verzicht auf den Verzehr von Fischen aus dem See und dem Vermeiden des direkten Wasserkontaktes durch schwimmen oder andere Wasser-Hautkontakte.