• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Dengue Fieber, Chikungunya Fieber, Malaria
      Während der Regenzeit (Juni bis ungefähr Oktober) besteht ein erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Mücken übertragbare Erkrankungen wie z.B. Dengue Fieber, Chikungunya Fieber, Malaria. In Mittelamerika ist die Malaria tertiana die überwiegend vorkommende Malariaart. Sie stellt im Vergleich zur lebensgefährlichen Malaria tropica die mildere Form der Malaria dar. Auch Dengue- und Chikungunya Fieber wird durch Mücken übertragen. Gute Mückenschutzmaßnahmen sollten daher sorgfältig Tag und Nacht durchgeführt werden. Die Einnahme einer medikamentösen Malariavorbeugung ist für mittelamerikanische Länder in den meisten Fällen nicht erforderlich. Die Mitnahme eines sog. Malaria-Notfallmedikamentes ist in aller Regel ausreichend.

      Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Aus der Hafenstadt Puntarenas im Westen von Costa Rica werden seit 1.1.2019 vermehrt Hepatitis A-Fälle berichtet. Die Stadt liegt am Eingang zum Golf von Nicoya und meldet die Erkrankungsfälle vor allem aus den Ditrikten Barranca, Oak und Chacarita. Verunreinigte Speisen und Nahrungsmittel werden als Infektionsursache angenommen. Die schlechten hygienischen Verhältnisse führen bei der Zubereitung von Gerichten nicht selten zu Verunreinigungen und in der Folge zu Infektionen. Die Übertragung der Hepatitis-A-Viren erfolgt unter anderem fäkal-oral durch Kontakt- oder Schmierinfektion. Das bedeutet, dass durch verunreinigte Nahrungsmittel oder verunreinigtes Trinkwasser Hepatitis A-Viren übertragen werden können. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Costa Rica gilt seit 1972 als poliofrei. Ein Impfschutz für Reisende ist nicht empfohlen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 9. Lebensmonat, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen, zuzüglich Tansania und Sambia in Afrika.

      Es wird keine Gelbfieber-Impfung verlangt bei Einreise über Argentinien und Panama sowie aus folgenden Regionen in Südamerika. Dazu gehören in Kolumbien (Barranquilla, Cali, Cartagena, Medellin und San Andrés Providencia y Bogotá), Ecuador (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza und Sucumbíos y Zamora-Chinchipe), Paraguay (Asunción), Peru (Lima, Cuzco, Machu Picchu, la Ruta de los Incas, Lambayeque, Tumbes, Piura, und Cajamarca), Trinidad und Tobago (Hauptstadt Port of Spain, sowie Reisende im Transit, die ausschließlich die Insel Tobago besuchen).

      Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten zudem die von der WHO ausgewiesenen. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Chagas-Krankheit
      Anmerkung
      Vorkommen: v.a. im Zentrum, Nordwesten, Südosten
      Schutz
      Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      mittleres Infektionsrisiko
      Vorkommen landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      vereinzelte Herdvorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Sehr geringes Risiko in den Provinzen Heredia, Alajuela und Limón

      Kein Malariarisiko: San José und übrige Landesteile

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: > 90 % Malaria tertiana (P. vivax), 10% Malaria tropica (P. falciparum)

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: landesweit

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      141415171717171616161614

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      242426262726252626252524

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      737068707883828184857976

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      3127192223242425146
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Costa Rica

      Reinhardtstraße 47a, 2. Etage
      10117 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9.30-17.30 Uhr
      Tel.: (030) 263 989 90
      Fax.: (030) 265 572 10
      Email: emb@embajada-costarica.de
      Web: www.botschaft-costarica.de

      Hausanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Edificio "Torre La Sabana", 8° piso,
      Sabana Norte
      San José
      Costa Rica
      Tel.: (00506) 22 90 90 91
      Fax.: (00506) 22 31 64 03
      Email: info@san-jose.diplo.de
      Web: www.san-jose.diplo.de

      Postanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Apartado 4017-1000
      San José
      Costa Rica