• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Ebola
      Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hält weiter an. Bis 11. September 2020 wurden 121 Erkrankungs- und 48 Todesfälle berichtet. Überwachungsmaßnahmen der WHO und breitflächige Impfkampagenen in den betroffenen Gebieten werden durchgeführt um der weiteren Ausbreitung entgegenzuwirken. 

      Masern
      Regionales Auftreten, v.a. im Norden des Landes. Die Fälle werden u.a. aus Lusangi in Kabambare (Maniema) im Osten und Likasi im Süden des Landes berichtet. Bei Reisen in Risikogebiete ist eine Impfung empfohlen (MMR=Masern-Mumps-Röteln). Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, u. ä. arbeiten, wird eine Impfung empfohlen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt zwei Masernimpfungen im zweiten Lebensjahr und fordert generell dazu auf, Impfungen vor dem 18. Geburtstag nachzuholen, wenn sie nicht zum empfohlenen Zeitpunkt durchgeführt werden konnten.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Grundsätzlich gilt die Demokratische Republik Kongo seit 2001 als frei von Polio-Wildvirus. dennoch besteht durch zirkulierende Impfviren, sowie die geringe Durchimpfungsrate der Bevölkerung im Land und spärliche Datenlage,  weiterhin die grundsätzliche Gefahr des Wiederauftretens der Polio. Daher empfiehlt die WHO allen Reisenden die Polio-Schutzimpfung. Besondere Impfvorschriften und -empfehlungen des Landes sind zu beachten.

      Gelbfieber
      Die Demokratische Republik Kongo gilt als Land mit Gelbfieber-Vorkommen. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden in Gelbfieber-Infektionsgebiete.

      Cholera
      Gelegentliches regionales Auftreten. Bei Hilfseinsätzen oder Reisen unter einfachen Bedingungen in den aktuellen Cholera-Risikogebieten sollte eine Schutzimpfung in Erwägung gezogen werden.

      Pest
      Ganzjähriges vereinzeltes regionales Auftreten u.a. im Ituri-Distrikt. Schätzungsweise 1.000 Pestfälle werden pro Jahr aus dem Ituri-Distrikt gemeldet. Die Demokratische Republik Kongo igehört zu den Ländern mit den meisten Pesterkrankungen. Für Reisende stellt die Pest nur in absoluten Sonderfällen (z.B. Trekking- und Abenteuertouren in touristisch nicht erschlossene Infektionsgebiete, bzw. berufliche Exposition bei Entwicklungshelfern) ein Risiko dar. Nach Flohstich in einem Pest-Risikogebiet bzw. nach direktem Kontakt mit Lungenpest-Erkrankten können - nach Absprache mit dem Arzt - vorbeugend Antibiotika eingenommen werden. Pesterkrankungen treten in unterschiedlich großen Einzelherden in verschiedenen Ländern auf. Die Pest wird durch Bakterien verursacht die bei wildlebenden Nagetieren vorkommen (sog. Naturherde) und durch Flöhe auf den Menschen übertragen werden. Im Falle der Lungenpest können die Bakterien auch mittels Tröpfcheninfektion von Mensch-zu-Mensch direkt übertragen werden.

      Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Abreise bezüglich aktueller Vorschriften. Viele Botschaften haben die Informationen dazu veröffentlicht und auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden über dem 9. Lebensmonat bei Einreise vorgeschrieben.

      Die Demokratische Republik Kongo gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten: alle Territorien nördlich 10° südl. Breite. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisende. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Impfempfehlungen

  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Hohes Risiko im ganzen Land einschließlich der Städte

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: > 99 % Malaria tropica (P. falciparum)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig landesweit einschließlich der Städte

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit im Süßwasser
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionale Infektionsgebiete u.a. in den Provinzen Bandundu, Equateur, Haut Zaïre, Kinshasa, Katanga und Kivu
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Gelbfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: Region nördl. 10° S
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen in den Provinzen: Orientale, Haut Zaire sowie der Sub-Region Ituri (Admin. Zone: Mahagi).
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Schlafkrankheit
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen, besonders in den Provinzen Equateur und Bandundu
      Schutz
      Schutz vor Bremsen durch hautbedeckende Kleidung (dunkle Farben vermeiden). Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Zeckenbissfieber
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Botschaften


    • Botschaft der Demokratischen Republik Kongo

      Ulmenallee 42a
      14050 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9.30-15.30 Uhr
      Tel.: (030) 30 11 12 98
      Fax.: (030) 30 11 12 97

      Hausanschrift
      Ambassade de la République fédérale d´Allemagne

      82, Avenue Roi-Baudouin
      Kinshasa-Gombe
      Kongo, Demokratische Republik
      Tel.: +243 815 56 13 -80, -81, -82
      Fax.: +49 30 1817 672 42

      Postanschrift
      Ambassade de la République fédérale d´Allemagne

      B. P. 8400
      Kinshasa 1
      Kongo, Demokratische Republik
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