• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Masern
      Masern gehören zu einer der ansteckendsten Krankheiten weltweit. Durch Urlauber und den weltweiten Reiseverkehr werden immer wieder Masern-Infektionsketten in Gang gesetzt. Daher wird eine Masernschutzimpfung auch für Reisende von der WHO und dem RKI empfohlen.

      FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
      Im Jahr 2020 wurde mit 704 FSME-Erkrankungen ein neuer Höchstwert in Deutschland erreicht. Die große Mehrheit der gemeldeten FSME-Erkrankten war gar nicht oder nur unzureichend geimpft. Seit 2021 zählt Deutschland 169 Kreise als FSME-Risikogebiete. Auch in anderen Bundesländern Deutschlands werden vereinzelte FSME-Erkrankungen beobachtet. Das bedeutet, dass während der Zeckensaison (v.a. März bis Oktober) überall in Deutschland an eine FSME gedacht werden sollte. Ein erhöhtes Infektionsrisiko (z.B. durch häufige und/oder längere Aufenthalte im Grünen) besteht für Personen mit vermehrtem Zeckenkontakt (Bewohner mit Gärten, Urlauber, Ausflügler, Hundebesitzer und beruflich exponierte Personen wie Förster, Jäger, Waldarbeiter, etc.).

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Deutschland gilt seit 1990 als poliofrei. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Borreliose
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungsmonate: April-Oktober
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
      Krankheit
      Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
      Anmerkung

      FSME-Viren Übertragung durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungszeitraum: Frühjahr - Herbst (April - November)
      Vorkommen: v.a. in Bayern und in Baden-Württemberg

      Bayern:
      Südlicher Bayrischer Wald, Niederbayern entlang der Donau ab Regensburg (v.a.Passau), entlang der Paar, Isar (ab Landshut), Rott, Inn, Vils und Altmühl, kleine Herde in Nordbayern.
      Folgende Landkreise werden zu den FSME-Risikogebieten gezählt: München, Starnberg, Augsburg, Günzburg, Weilheim-Schongau, Kempten, Ostallgäu, Passau, Rottal-Inn, Altötting, Traunstein, Rosenheim, Mühldorf a. Inn, Landshut, Dingolfing-Landau, Deggendorf, Freyung-Grafenau, Regen, Straubing-Bogen, Regensburg, Cham, Schwandorf, Pfaffenhofen an der Ilm, Ansbach, Nürnberg, Fürth, Erlangen, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Erlangen-Höchstadt, Bamberg, Bayreuth, Lichtenfels, Kulmbach, Kronach, Main-Spessart, Berchtesgadener Land, Forchheim, Kelheim, Kitzingen, Miltenberg, Neustadt an der Waldnaab, Roth, Weißenburg-Gunzenhausen, Amberg-Sulzbach, Amberg, Aschaffenburg, Coburg, Hof, Neumarkt in der Oberpfalz, Neu-Ulm, Schweinfurt, Würzburg, Wunsiedel i. Fichtelgebirge, Schwabach, Miesbach, Ebersberg, Erding, Freising, Landshut, Straubing, Aichach-Friedberg, Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt, Ingolstadt, Donau-Ries, Nürnberger Land, Weiden i. d. OPf., Tirschenreuth, Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld, Dachau, Bad Tölz-Wolfratshausen, Kaufbeuren, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech und Dillingen a. d. Donau

      Baden-Württemberg:
      gesamter Schwarzwald (Gebiet zwischen Pforzheim, Offenburg, Freiburg, Villingen, Tübingen, Sidelfingen), Gebiete entlang der Flüße, Enz, Nagold, Neckar sowie entlang des Oberrheins oberhalb Kehls bis zum westlichen Bodensee (Konstanz, Singen, Stockach).
      Folgende Landkreise werden zu den FSME-Risikogebieten gezählt: Ulm, Ravensburg, Bodenseekreis, Konstanz, Waldshut, Lörrach, Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg i. Breisgau, Schwarzwald-Baar-Kreis, Emmendingen, Ortenaukreis, Rottweil, Zollernalbkreis, Freudenstadt, Rastatt, Calw, Tübingen, Reutlingen, Böblingen, Stuttgart, Sigmaringen, Pforzheim, Karlsruhe, Enzkreis, Ludwigsburg, Rems-Murr-Kreis, Heilbronn, Rhein-Neckar-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Main-Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Heidelberg, Biberach, Tuttlingen, Esslingen, Baden-Baden, Hohenlohe, Mannheim, Schwäbisch Hall, Göppingen und Alb-Donau Kreis

      Hessen:
      Landkreise Marburg-Biedenkopf, Fulda, Odenwaldkreis, Bergstrasse, Darmstadt-Dieburg, Offenbach, Main-Kinzig Kreis, Groß Gerau, Darmstadt

      Niedersachsen:
      Landkreis Emsland

      Rheinland-Pfalz:
      Landkreis Birkenfeld

      Saarland:
      Landkreis Saar-Pfalz-Kreis

      Sachsen:
      Landkreise Bautzen, Erzgebirgskreis, Meißen, Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Vogtlandkreis, Zwickau, sowie Stadtkreis Dresden

      Thüringen:
      Landkreise Ilm-Kreis, Suhl, Saale-Holzland Kreis, Greiz, Hildburghausen, Saale-Orla Kreis, Saalfeld-Rudolstadt, Sonneberg, Schmalkalden-Meiningen, Jena, Gera, Weimarer Land

      Sachsen-Anhalt:
      Stadtkreis Dessau-Roßlau

      Es gibt noch weitere Gebiete innerhalb Deutschlands, in denen FSME-Einzelerkrankungen aufgetreten sind und die aufgrund des sporadischen Auftretens nicht als FSME-Risikogebiete deklariert werden.

      Schutz

      Impfung. Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).

      Krankheit
      Hantavirus
      Anmerkung
      Alljährlich werden Infektionen beim Menschen berichtet. Der Erkrankungsgipfel liegt meistens in den Monaten Mai bis Juni. Gebiete mit erhöhtem Vorkommen liegen u.a. in der Schwäbischen Alb, im Bayerischer Wald, in Unterfranken, Spessart, Münsterland und der Region Osnabrück. Personen in der Landwirtschaft, aber auch Camper die sich in der freien Natur aufhalten (und dadurch Kontakt zu Nagetieren haben) sind am meisten gefährdet. Beim Campen im Freien ist auf eine Beseitigung von offenen Nahrungsmittelabfällen zu achten, welche die Tiere anziehen könnten.
      Schutz

      Urlauber in ländliche Regionen, sollten sich bei Freilandaufenthalten von Nagetieren fernhalten und auf eine sorgfältige Lebensmittelhygiene achten.

  • Klima

    • Klimatabelle