• Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Dengue Fieber
      Bis Ende Juli 2019 wurden aus der Dominikanischen Republik mehr als 4.000 Dengue Fieber-Verdachtsfälle berichtet, darunter auch Todesfälle. Am stärksten betroffen ist die beliebte Hauptstadt Santo Domingo gefolgt von den Regionen Valdesia, Enriquillo und Cibao Norte. Auch in Tambril und der Stadt Santiago wurde Dengue Fieber beobachtet. In vielen Provinzen der Dominikanischen Republik tritt die Überträgermücke des Dengue Fiebers ganzjährig auf. Urlauber sollten daher an gute Mückenschutzmaßnahmen denken.

      Tollwut
      Tragische Erkrankungsfälle bekräftigen die Tollwut-Impfempfehlung für Reisende vor allem bei Langzeitreisen in Länder mit erhöhtem Tollwutvorkommen. Am 29. Dezember 2018 starb ein Fünfjähriger im Krankenhaus von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, an Tollwut. Dabei soll es sich um den vierten Tollwut-Fall handeln der 2018 im Karibikstaat auf der Insel Hispaniola aufgetreten ist. Der Junge wurde am 19. November 2018 in der Provinz Pedernales, im Südwesten der Halbinsel von einem Hund gebissen. Vorausgegangen war der Todesfall eines Sechsjährigen am 14. Dezember 2018, der ebenfalls an Tollwut starb.  Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen. Dieser sollte neben der Wundversorgung eine aktive und passive Immunisierung gegen Tollwut durchführen. Es sollte jedoch bedacht werden, dass in vielen tropischen und subtropischen Ländern die medizinische Infrastruktur - v.a. in den ländlichen Regionen - unterentwickelt ist, so dass im Notfall u.U. nicht die richtigen Medikamente oder medizinischen Einrichtungen in der erforderlichen Zeit zur Verfügung stehen. Nach Hochrechnungen der WHO handelt es sich bei 40% aller Tollwut-Opfer um Kinder und Jugendliche unter dem  15. Lebensjahr. Hauptüberträger der Tollwut ist nachwievor der Hund. Viele Hunde leben frei und herrenlos auf den Straßen. Deshalb gilt als eiserne Regel, sich von freilaufenden Hunden – vor allem auch Welpen – fernzuhalten, da durch infizierte Tiere die Gefahr der Virusübertragung auf den Menschen besteht.

      Chikungunya Fieber
      Landesweit erhöhtes Übertragungsrisiko mit regionalen Schwankungen. Auch unter deutschen Touristen werden Erkrankungsfälle beobachtet. Die Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Gute Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen.

      Zika-Virus
      Sporadisches Auftreten von Zika-Virus-Infektionen in der Dominikanischen Republik registriert. Die Mückenart die das Zika-Virus überträgt tritt landesweit mit regionalen Häufungen auf. In Höhen über 2.000m kommt die Mückenart jedoch nicht mehr vor. Reisende die sich in Regionen oberhalb von 2000m aufhalten, haben somit kaum ein Risiko mit dem Zika-Virus infiziert zu werden. Grundsätzlich sollten Touristen tagsüber regelmäßige Mückenschutzmaßnahmen treffen z.B. durch das bevorzugte Tragen von heller langärmeliger Kleidung und das Auftragen von Antimückencremes, - lotionen, etc. an freien Hautstellen. Die WHO rät Schwangeren nicht in Länder mit Zika-Vorkommen zu reisen. Sexualpartner schwangerer Frauen, die sich in einem Land mit Zika-Virus-Vorkommen aufhalten oder aufhielten, sollten laut WHO für die Dauer der Schwangerschaft auf sexuelle Aktivitäten verzichten oder vorbeugende  Verhütungsmaßnahmen ergreifen. Als Unterkunft sollten klimatisierte Räume gewählt werden, da in kühlen Räumlichkeiten weniger Mücken auftreten. Von Stadtregionen mit mangelhaften hygienischen Umständen sowie offenen Wasserstellen sollte man sich Fernhalten, da hier vermehrt Mückenbrutplätze anzutreffen sind.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Die Dominikanische Republik gilt seit 1985 als poliofrei. Ein Impfschutz für Reisende ist nicht empfohlen.Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

      Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Cholera
      In den vergangenen Jahren kam es nur vereinzelnt zu Erkrankungsfällen. Urlauber in Ferienhotels unter normalen Reisebedingungen haben nur ein minimales Infektionsrisiko. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen. Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch in Risikogebieten) Schutzimpfung empfohlen. Das Erkrankungsrisiko betrifft vor allem die einheimische Bevölkerung, insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.


      Regenzeit (Mai – November)
      Während der Regenzeit besteht ein erhöhtes Risiko für durch Mücken übertragbare Erkrankungen (z.B. Dengue Fieber, Chikungunya Fieber, Malaria). Die Mücken sind fast überall präsent, so dass gute Mückenschutzmaßnahmen Tag und Nacht unverzichtbar sind.

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Cholera
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Bei erhöhtem Infektionsrisiko und für Risikopersonen ist die Impfung empfohlen.

      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Personen sollten einen vollständigen Impfschutz haben (Auffrischung alle 10 Jahre).

      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      nein
      Bemerkung

      Impfvorschriften beachten.

      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Impfung empfohlen für Risikopersonen und Reisen in Regionen mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen.

      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Ein Hepatitis B-Infektionsrisiko besteht weltweit. Risikopersonen bzw. bei Reisen mit erhöhtem Risiko ist eine Impfung empfohlen.

      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten (Kinder/Jugendliche entsprechend STIKO-Impfkalender).

      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Schutzimpfung als Standardimpfung empfohlen. Zudem besteht seit 1.3.2020 das Masernschutzgesetz.

      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Personen sollten einen vollständigen Impfschutz haben (Auffrischung alle 10 Jahre).

      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Zu den Risikogruppen gehören: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen insbesondere bei Langzeitaufenthalten, Rucksackreisen, häufigen Aufenthalten/Übernachtungen im Freien, unzureichender medizinischer Versorgung vor Ort (z. B. Fehlen an Impfstoffen und Immunglobulinen für den Notfall nach Bissverletzungen oder Fehlen einer nahegelegenen medizinischen Versorgungsstelle).
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 1. Lebensjahr, die aus den Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) in Brasilien der Regionen Minas Gerais, Espirito Santo, Sao Paulo und Rio de Janeiro kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen in diesen Regionen aufhielten.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit im Süßwasser
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Erhöhtes Risiko während und nach Regenperioden
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Geringes Risiko landesweit, v.a in den westlichen Provinzen San Juan, Dajabón und Elias Pina. Minimales Risiko in der Stadt Santo Domingo

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 95 % Malaria tropica (P. falciparum), 5 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): ganzjährig landesweit, v.a in den westlichen Provinzen San Juan, Dajabón und Elias Pina.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      191919212222222322222120

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      292929293031313131313029

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      787375767778787879797979

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      7657111211111111108
  • Botschaften


    • Botschaft der Dominikanischen Republik

      Cicirostraße 21
      10709 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10-17 Uhr
      Tel.: +49 30 95 99 85 120
      Email: info@embajadadominicana.de
      Web: www.dr-botschaft.de

      Hausanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Edificio EQUINOX, pisos 5 y 6
      Avenida Núñez de Cáceres No. 11 (e/ Sarasota y Rómulo Betancourt)
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      Dominikanische Republik
      Tel.: +1809 542 89 49, +1809 542 89 50
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      Postanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Apartado 1235
      Santo Domingo
      Dominikanische Republik