• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • Dengue Fieber
      In den vergangenen Jahren wurden vermehrt Dengue Fieber-Fälle berichtet - darunter auch Todesfälle. In vielen Provinzen der Dominikanischen Republik tritt die Überträgermücke des Dengue Fiebers auf, v.a. auch in der Hauptstadt Santo Domingo. Urlauber sollten daher an gute Mückenschutzmaßnahmen denken.

      Chikungunya Fieber
      Landesweit erhöhtes Übertragungsrisiko mit regionalen Schwankungen.Auch unter deutschen Touristen werden Erkrankungsfälle beobachtet. Die Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Gute Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen.

      Malaria
      Ein Malariarisiko besteht im ganzen Land v.a. in den westlichen, ländlichen Provinzen (Azua, Bahoruco und Dajabón) und in La Altagracia (Punta Cana). Malaria-Erkrankungen bei Touristen treten in der Dominikanischen Republik eher sporadisch auf. In den vergangenen Jahren hat es regionale Häufungen von Malariafällen auf der Halbinsel gegeben. Reisende die während oder nach ihrem Aufenthalt in der Dominikanischen Republik Fieber entwickeln, sollten sofort medizinische Hilfe aufsuchen und eine Malaria-Erkrankung ausschließen lassen. Die Deutsche Tropenmedizinische Gesellschaft (DTG) empfiehlt bei touristischen Reisen in die Dominikanische Republik neben guten Mückenschutzmaßnahmen, die  Mitnahme eines Malaria-Notfallmedikamentes. Eine reisemedzinische Malariaberatung zur Klärung des individuellen Malariarisikos ist empfohlen.

      Zika-Virus
      Gelegentlich werden Zika-Virus-Infektionen in der Dominikanischen Republik registriert. Die Mückenart die das Zika-Virus überträgt tritt landesweit mit regionalen Häufungen auf. In Höhen über 2.000m kommt die Mückenart jedoch nicht mehr vor. Reisende die sich in Regionen oberhalb von 2000m aufhalten, haben somit kaum ein Risiko mit dem Zika-Virus infiziert zu werden. Grundsätzlich sollten Touristen tagsüber regelmäßige Mückenschutzmaßnahmen treffen z.B. durch das bevorzugte Tragen von heller langärmeliger Kleidung und das Auftragen von Antimückencremes, - lotionen, etc. an freien Hautstellen. Die WHO rät Schwangeren nicht in Länder mit Zika-Vorkommen zu reisen. Sexualpartner schwangerer Frauen, die sich in einem Land mit Zika-Virus-Vorkommen aufhalten oder aufhielten, sollten laut WHO für die Dauer der Schwangerschaft auf sexuelle Aktivitäten verzichten oder vorbeugende  Verhütungsmaßnahmen ergreifen. Als Unterkunft sollten klimatisierte Räume gewählt werden, da in kühlen Räumlichkeiten weniger Mücken auftreten. Von Stadtregionen mit mangelhaften hygienischen Umständen sowie offenen Wasserstellen sollte man sich Fernhalten, da hier vermehrt Mückenbrutplätze anzutreffen sind.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Die Dominikanische Republik gilt seit 1985 als poliofrei. Ein Impfschutz für Reisende ist nicht empfohlen.Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

      Hepatitis A , Typhus , Bakterienruhr , Amöbenruhr , Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Cholera
      In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Erkrankungsfällen. Urlauber in Ferienhotels unter normalen Reisebedingungen, haben nur ein sehr geringes Infektionsrisiko. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen. Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch in Risikogebieten) Schutzimpfung empfohlen. Das Erkrankungsrisiko betrifft vor allem die einheimische Bevölkerung, insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.


      Regenzeit (Mai – November)
      Während der Regenzeit besteht ein erhöhtes Risiko für durch Mücken übertragbare Erkrankungen (z.B. Dengue Fieber, Chikungunya Fieber, Malaria). Die Mücken sind fast überall präsent, so dass gute Mückenschutzmaßnahmen Tag und Nacht unverzichtbar sind.  

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Cholera
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Risikogebiete
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      nein
      Bemerkung
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen.

      Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis A-Impfung braucht 2 Impfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (ab 6 Monaten). Wenn nur eine Impfung erfolgt, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz vor der Erkrankung ermöglichen. Erfolgen zwei Impfungen beträgt die Dauer der Wirksamkeit mehr als 10 Jahre, bei mindestens 95% der Geimpften sogar über 25 Jahre.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

      Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.

      Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis B-Impfung braucht 3 Teilimpfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (nach 1 Monat) ⇒ 3. Impfung (nach 6 Monaten). Wenn nur eine oder zwei Impfungen erfolgen, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz ermöglichen. Vor der Reise sollten in der Regel 2 Impfungen erfolgt sein, um einen über 85% Hepatitis B-Schutz gewährleisten zu können. Erfolgen drei Impfungen sollten sich ausreichend Antikörper bilden (Anti-HBs ≥ 100 IE im Bluttest), so dass in der Regel keine Auffrischimpfung mehr erforderlich ist.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Zu den Risikogruppen gehören: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen insbesondere bei Langzeitaufenthalten, Rucksackreisen, häufigen Aufenthalten/Übernachtungen im Freien, unzureichender medizinischer Versorgung vor Ort (z. B. Fehlen an Impfstoffen und Immunglobulinen für den Notfall nach Bissverletzungen oder Fehlen einer nahegelegenen medizinischen Versorgungsstelle).
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit im Süßwasser
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Erhöhtes Risiko während und nach Regenperioden
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Geringes Risiko ganzjährig landesweit, v.a in den westlichen Provinzen z.B. Azua, Bahoruco, Dajabón und Elias Pina, so wie in La Altagracia (Punta Cana); Als malariafrei gelten Santo Domingo und Santiago

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 98 % Malaria tropica (P. falciparum) Vorkommen

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): ganzjährig landesweit empfohlen, v.a in den westlichen Provinzen (z.B. Azua, Bahoruco, Dajabón und Elias Pina), so wie in La Altagracia (Punta Cana)

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      191919212222222322222120

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      292929293031313131313029

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      787375767778787879797979

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      7657111211111111108
  • Botschaften


    • Botschaft der Dominikanischen Republik

      Dessauer Straße 28-29
      10963 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10-14 Uhr
      Tel.: (030) 257 57 76
      Fax.: (030) 257 57 761
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      Hausanschrift
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      Edificio Torre Piantini Piso 16
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      Tel.: (0018 09) 542 89-49, -50
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      Web: www.santo-domingo.diplo.de

      Postanschrift
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      Apartado 1235
      Santo Domingo
      Dominikanische Republik