• Wichtige Hinweise

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Abreise bezüglich aktueller Vorschriften. Viele Botschaften haben die Informationen dazu veröffentlicht und auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 1. Lebensjahr, die aus Brasilien, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo einreisen oder die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen in diesen Ländern aufhalten.

      Ecuador gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten v.a. im Amazonasbecken östlich der Anden. Die WHO empfiehlt daher nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden ab dem 9. Lebensmonat, die sich unterhalb von 2.300m in folgenden Provinzen aufhalten: Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios, Zamora-Chinchipe (östlich der Anden) und Esmeraldas (westlich der Anden). Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich. 

      Eine Gelbfieberimpfung ist lt. WHO in folgenden Regionen westlich der Anden und unterhalb 2.300m nicht erforderlich: Guayas, Los Rios, Santa Helena und Santo Domingo de los Tsachilas und ausgewiesene Regionen in Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und  Tungurahua sowie in Regionen oberhalb 2.300 m und in den Städten Quito, Guayaquil und auf den Galapagos Inseln.

  • Impfempfehlungen

  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Hohes Risiko im Amazonasbecken; Geringes Risiko östlich der Anden < 1.500 m Höhe in Gebieten außerhalb des Amazonasbeckens, sowie in den Provinzen Esmeraldas und Carachi. Minimales Risiko im Rest des Landes unterhalb 1.500 m Höhe.

      Kein Malariarisiko: im Hochland, Guayaquil und Galapagos

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 9 % Malaria tropica (P. falciparum), 91 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig im Amazonasbecken.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Ganzjährig östlich der Anden < 1.500 m Höhe in Gebieten außerhalb des Amazonasbeckens, sowie in den Provinzen Esmeraldas und Carachi.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Chagas-Krankheit
      Anmerkung
      Einzelne Herdvorkommen v. a. in den Armenvierteln
      Schutz

      Schutz vor Raubwanzen (nachtaktiv) beim Trekking- bzw. Überlandtouren durch festgewebtes, widerstandsfähiges Moskitonetz über dem Schlafplatz v. a. bei Übernachtungen in einfachen Holz- oder Lehmhütten. Außerdem sollte auf das Trinken offener Fruchtsäfte (die durch den Kot der Raubwanze verunreinigt sein können) verzichtet werden.

      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen mit saisonal erhöhtem Übertragungsrisiko während der Regenzeit
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Bakterien, Viren und Parasiten (u. a. Würmer, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene

      Krankheit
      Hepatitis A
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung sowie gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.

      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Einzelne Herdvorkommen (Provinz Chimborazo)
      Schutz

      Schutz vor Ratten (z.B. bei Übernachtungen im Freien sicheren Schlafplatz wählen) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel).

      Krankheit
      Tollwut
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen v. a. durch streunende Hunde und Fledermäuse
      Schutz

      Fernhalten von freilaufenden Tieren v. a. Hunden und Katzen (kein streicheln oder berühren). Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien, Langzeitaufenthalte) Tollwut-Schutzimpfung.

      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Gute Mückenschutzmaßnahmen. Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.

  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Ecuador

      Joachimstaler Straße 12
      10719 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-17 Uhr
      Tel.: (030) 800 969 5
      Fax.: (030) 800 969 699


      Embajada de la República Federal de Alemania

      Avenida Naciones Unidas y República de El Salvador
      Edificio "Citiplaza", piso 14, Casilla 17-17-536
      Quito
      Ecuador
      Tel.: +593 2 297 08 20
      Fax.: +593 2 297 08 15
  • Klima

    • Regenzeit
      In den Monaten ungefähr Dezember bis Mai ist in der Küstenregion im Norden mit einer erhöhten Anzahl an Regenschauern zu rechnen. Im Gebirge fallen die meisten Regentage meist auf die Monate Februar bis Mai und Oktober bis November. Die Schauer sind meist nur von kurzer Dauer.

      Während und nach den Regenzeiten, stehen für viele Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria und Dengue-Fieber während und nach den Regenperioden häufiger auf.

      Klimatabelle

      Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      888887777878

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      222222212122222323222222

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      747676777770626065737374

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      1617202221121014871114