• Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Dengue Fieber
      Ganzjähriges landesweites Vorkommen mit regionalen Schwankungen. Übertragung durch tag- und nachtaktive Mücken v.a. während der Regenzeit Juni-Oktober. Gute Mückenschutzmaßnahmen empfohlen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc).

      Gelbfieber
      Regionales Infektionsrisiko, v.a. östlich des Andenhauptkammes (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios, Zamora-Chinchipe). Sorgfältiger Mückenschutz und ggf. Gelbfieber-Impfung.Die Erkrankung wird durch Viren verursacht die durch tag- und nachtaktive Mücken auf den Menschen übertragen werden. Gefährdet sind Personen, die in Gelbfieber-Risikogebieten leben (Einheimische) oder die Risikogebiete besuchen (Reisende). Für Reisende, die ungeimpft sog. "Nicht-Immune" sind, endet die Erkrankung in 50% - 60% der Fälle tödlich.

      Tollwut
      Landesweites Tollwut-Risiko. Häufiger Übertragungsweg sind Fledermaus- oder Hundebisse. Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung erwägen. Bei einer Bissverletzung im Land sollte umgehend eine geeignete Versorgungseinrichtung aufgesucht werden, in der wirksame und moderne Impfstoffe verwendet werden und Hyper-Immunglobuline vorhanden sind.  Der Biss der Fledermaus kann u. U. unbemerkt bleiben, da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen. Das beinhaltet die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und somit die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, insbesondere in den Tropen und Subtro pen, freilaufende Tiere (v.a. Hunde und Katzen) nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere sowie bei Bissen oder direktem Kontakt durch Fledermäuse ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Ecuador gilt seit 1990 als poliofrei. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

      Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Abreise bezüglich aktueller Vorschriften. Viele Botschaften haben die Informationen dazu veröffentlicht und auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 1. Lebensjahr, die aus Brasilien, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo einreisen oder die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen in diesen Ländern aufhalten.

      Ecuador gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten v.a. im Amazonasbecken östlich der Anden. Die WHO empfiehlt daher nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden ab dem 9. Lebensmonat, die sich unterhalb von 2.300m in folgenden Provinzen aufhalten: Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios, Zamora-Chinchipe (östlich der Anden) und Esmeraldas (westlich der Anden). Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich. 

      Eine Gelbfieberimpfung ist lt. WHO in folgenden Regionen westlich der Anden und unterhalb 2.300m nicht erforderlich: Guayas, Los Rios, Santa Helena und Santo Domingo de los Tsachilas und ausgewiesene Regionen in Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und  Tungurahua sowie in Regionen oberhalb 2.300 m und in den Städten Quito, Guayaquil und auf den Galapagos Inseln.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Chagas-Krankheit
      Anmerkung
      Geringes Infektionsrisiko in Slums landesweit
      Schutz
      Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      geringes Infektionsrisiko
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Gelbfieber
      Anmerkung
      Infektionsgebiete: v.a im Tiefland östlich der Anden in den Provinzen Morona-Santiago, Napo (Humayacu Distrikt), Pastaza, Sucumbios, Zamora-Chinchipe
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen: Provinz Chimborazo
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Hohes Risiko im Amazonasbecken; Geringes Risiko östlich der Anden < 1.500 m Höhe in Gebieten außerhalb des Amazonasbeckens, sowie in den Provinzen Esmeraldas und Carachi. Minimales Risiko im Rest des Landes unterhalb 1.500 m Höhe.

      Kein Malariarisiko: im Hochland, Guayaquil und Galapagos

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 9 % Malaria tropica (P. falciparum), 91 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig im Amazonasbecken.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Ganzjährig östlich der Anden < 1.500 m Höhe in Gebieten außerhalb des Amazonasbeckens, sowie in den Provinzen Esmeraldas und Carachi.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      888887777878

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      222222212122222323222222

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      747676777770626065737374

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      1617202221127914181416
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Ecuador

      Joachimstaler Straße 12
      10719 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-17 Uhr
      Tel.: (030) 800 969 5
      Fax.: (030) 800 969 699
      Email: info@ecuadorembassy.de
      Web: https://alemania.embajada.gob.ec


      Embajada de la República Federal de Alemania

      Avenida Naciones Unidas y República de El Salvador
      Edificio "Citiplaza", piso 14, Casilla 17-17-536
      Quito
      Ecuador
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