• Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Eritrea gilt seit 1992 als poliofrei.  Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Abreise bezüglich aktueller Vorschriften. Viele Botschaften haben die Informationen dazu veröffentlicht und auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 9. Lebensmonat, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhielten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt.

      Generell empfiehlt die WHO landesweit keine Gelbfieber-Impfung, insbesondere nicht für folgende Regionen: Anseba, Debub, Gash Barka, Mae Kel, Semenawi Keih Bahri als auch für die Inseln Dahlak Archipelagos.

      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: Süßwasser, vor allem im Gebiet des Tekeze bis Asmara
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Fleckfieber
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche).
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Anmerkung
      Übertragungsmonate: Dezember - Mai
      Schutz
      Impfung. Vermeidung von größeren Menschenansammlungen (z.B. enge Wohnverhältnisse, überfüllte Verkehrsmittel, etc.)
      Krankheit
      Zeckenbissfieber
      Anmerkung
      Zeckenbiotope landesweit
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: hohes Risiko im ganzen Land < 2.200 m Höhe

      Kein Malariarisiko: in der Stadt Asmara

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 73 % Malaria tropica (P. falciparum), 27 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig landesweit < 2.200 m Höhe

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      78911121212121312109

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      232425262626222223222222

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      555555585655798066626465

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      01355517145221
  • Botschaften


    • Botschaft des Staates Eritrea

      Stavangerstraße 18
      10439 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8-12.30 Uhr; Do: auch 14-17 Uhr
      Tel.: (030) 446 746 0
      Fax.: (030) 446 746 21
      Email: embassyeritrea@t-online.de
      Web: www.botschaft-eritrea.de

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      Warsay Street
      Saba Development Building
      Asmara
      Eritrea
      Tel.: (00291 1) 18 66 70
      Fax.: (00291 1) 18 69 00
      Email: info@asmara.diplo.de
      Web: www.asmara.diplo.de
      Hinweis: Keine Wahrnehmung von Rechts- und Konsularaufgaben - nur Nothilfe.

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 4974
      Asmara
      Eritrea

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      Ludwig Krapf House
      Riverside Drive 113
      Nairobi
      Tel.: +254 20 426 21 00
      Fax.: +254 20 426 21 29
      Email: info@nairobi.diplo.de
      Web: www.nairobi.diplo.de
      Hinweis: Die Vertretung unterstützt die Botschaften Asmara in Rechts- und Konsularangelegenheiten.

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 30180
      00100 Nairobi
      Kenia