• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • Hepatitis A
      Hepatitis A kommt landesweit vor, v.a. in den Küstenregionen. Im November 2015 wurden vereinzelte Fälle von Hepatitis A bei Reiserückkehrern aus Rhodos, Griechenland bekannt. Die  Touristen besuchten im Oktober die beliebte Ferieninsel und entwickelten im November erste Krankheitsbeschwerden. In einigen Fällen konnte eine Hepatitis A bestätigt werden. Die Reisenden hielten sich in Faliraki und Ialyssos auf. Die Infektionsursache konnte bislang noch nicht ausfindig gemacht werden. Hepatitis A kann durch verunreinigte Lebensmittel und Getränke übertragen werden.  Ein Hepatitis A-Impfschutz sollte bei Reisen in Regionen mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen erwogen werden.

      Malaria
      In diesem Jahr (2016) wurden bereits vier Malaria-Fälle aus Griechenland berichtet die im Land erworben wurden. Die Fälle wurden in  Peloponnes und Thessaloniki registriert. Die Gesundheitsbehörden lehnen daher Blutspenden von Einwohnern und Besuchern aus folgenden 12 Regionen aktuell ab: Farkadona, Trikala, Palamas, Tempe, Achaean und Thebes (Zentral-Griechenland); Evrotas und Andravida-Kyllini (Peloponnesus); Chalcis (Euboea); Marathon (Attica); und Lagada und Pylaia (Region Thessaloniki).  In allen vier Fällen handelt es sich um eine Vivax-Malaria (oder Malaria tertiana), die gutartige Form der Malaria. Die Ortschaften in denen sich die Patienten infizierten waren vermutlich Achaia und Ilea in Peloponnes, so wie in der Stadt von Langkadas in der Region von Thessaloniki. Zuletzt wurden einheimische Fälle in Griechenland 2012 berichtet. Zuvor galt Griechenland vierzig Jahre lang als malariafrei. Aufgrund des geringen Infektionsrisikos ist eine Malaria-Chemoprophylaxe nicht erforderlich. Es wird jedoch geraten gute und sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen vor allem in den Dämmerungsstunden durchzuführen.

      Masern
      Regional sporadisches Auftreten. Eine Impfung ist ungeimpften Personen empfohlen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, o. ä. arbeiten. Aus der Hafenstadt Chania, der Insel Kreta und aus Iraklio, der größten Stadt der südgriechischen Insel, als auch aus der Präfektur Elis im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes wurden im vergangenen Jahr Masern-Fälle berichtet. In den vergangenen 25 Jahren hat die Zahl der Masernerkrankungen in Griechenland ständig abgenommen. Die letzten größeren Ausbrüche wurden 1996 und 2005/06 beobachtet. Meistens handelte es sich um ungeimpfte oder unzureichend geimpfte (nur eine Impfdosis) Personengruppen.Die Ständige Impfkommission empfiehlt zwei Masernimpfungen im zweiten Lebensjahr und fordert generell dazu auf, Impfungen vor dem 18. Geburtstag nachzuholen, wenn sie nicht zum empfohlenen Zeitpunkt durchgeführt werden konnten. Ebenso sollte auf Krankheitszeichen geachtet werden und bei Fieber, Hautausschlag und Grippebeschwerden umgehend medizinische Hilfe aufgesucht werden.

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzEmpfehlung
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      FSME (Zecken-Hirnhautentzündung)
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Reisende in Gebiete mit FSME Vorkommen, v.a. bei einem Urlaub "im Grünen", häufigen Waldbesuchen, etc. Zu den beruflichen Risikogruppen gehören: Jäger, Förster und Waldarbeiter
      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      nein
      Empfehlung
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

      Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Der Tertravalente Konjugatimpfstoff (ACWY) ist empfohlen. Die Meningitis-Impfung gehört in Griechenland zum Regel-Impfprogramm für Kinder und Jugendliche. Daher gilt die STIKO-Empfehlung für Reisende: "Die Meningitis-Impfung ist empfohlen für Schüler/Studenten vor Langzeitaufenthalten in Ländern mit empfohlener allgemeiner Impfung für Jugendliche oder selektiver Impfung für Schüler/Studenten."
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Borreliose
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungsmonate: April-Oktober
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
      Krankheit
      diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
      Anmerkung
      Vorkommen: Einzelfälle nur im Norden des Landes westlich von Thessaloniki (in den südöstlichen Teilen der Provinz Imathia und nödlichen Teile von Pieria)
      Erreger: FSME-Viren
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Zecken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Impfung. Verwendung von Kondomen und sterilen Spritzen und Nadeln
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem im Süden und auf den Inseln, einschließlich Kreta
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Haut Form: vereinzelnte Herde auf dem Festland, den Ionischen Inseln und Kreta
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Minimales Risiko in der Region Peloponnes und Thessaloniki

      Kein Malariarisiko: Rest des Landes und Tourismusgebiete

      Übertragungsmonate: v. a. Mai bis Oktober

      Malariaart: 100 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: im ganzen Land

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      67811162023231915128

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      131416202530333329241915

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      706663575447414150617071

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      16111198423481215
  • Botschaften


    • Botschaft der Hellenischen Republik (Griechenland)

      Jägerstraße 54/55
      10117 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Do: 9-17 Uhr und Fr: 9-16 Uhr
      Tel.: (030) 20 62 60
      Fax.: (030) 206 264 44
      Email: info@griechische-botschaft.de
      Web: www.griechische-botschaft.de

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      Karoli & Dimitriou 3
      106 75 Athen-Kolonaki
      Griechenland
      Tel.: (0030 210) 728 51 11
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      Web: www.athen.diplo.de

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 1175
      101 10 Athen
      Griechenland