• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      West Nil-Virus
      Das West Nil-Fieber breitet sich in einigen Regionen des Landes aus. Die Verbreitung des Virus hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Zum Herbst hin klingt die Zahl der Erkrankungen in Europa in der Regel ab. Erkrankungen wurden u.a. aus Zentralmakedonien, Pieria (Katerini), Pella, Xanthi (Topeiros, Avdira), Kavala (Nestos), Larisa (Larisa, Tirnavos, Kileler), Karditsa (Sofades) und dem Osten von Attica (Spata-Artemida, Markopoulos-Mesogaias) gemeldet. Da die Viren durch Mücken auf den Menschen übertragen werden, besteht der einzige Schutz vor West-Nil Fieber in sorgfältigen Mückenschutzmaßnahmen.

      Hepatitis A
      Hepatitis A kommt landesweit vor, v.a. in den Küstenregionen. In den vergangenen Jahren wurden vereinzelte Fälle von Hepatitis A auch bei Reiserückkehrern aus Rhodos bekannt. Die Reisenden hielten sich in Faliraki und Ialyssos auf. Hepatitis A kann durch verunreinigte Lebensmittel und Getränke übertragen werden.  Ein Hepatitis-A-Impfschutz sollte bei Reisen in Regionen mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen erwogen werden.

      Meningokokken-Meningitis
      Meningokokken treten regional in unterschiedlichen Serogruppen auf. Zu den überwiegenden Serogruppen in Europa gehören B und C. Es stehen wirksame Impfstoffe zur Verfügung. In Deutschland empfiehlt die STIKO vor allem Schülern/Studenten vor Langzeitaufenthalten in Länder mit empfohlener allgemeiner Impfung für Jugendliche oder Schüler/Studenten - eine Schutzimpfung.

      Malaria
      Minimales Infektionsrisiko. Aufgrund des geringen Infektionsrisikos ist eine Malaria-Chemoprophylaxe nicht erforderlich. Es wird jedoch geraten gute und sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen vor allem in den Dämmerungsstunden durchzuführen.

      Seit 2010 Malaria v.a. bei Migranten in Lakonien im Evrotas-Delta. seither verinzelte Malaria-Fälle in verschiedenen Landesteilen (u.a. West Achaea, Missolonghi, Evros und Thessaloniki). In allen Fällen handelte es sich um eine Vivax-Malaria (oder Malaria tertiana), die gutartige Form der Malaria. Zuletzt wurden einheimische Fälle in Griechenland 2012 berichtet. Zuvor galt Griechenland vierzig Jahre lang als malariafrei.

      Masern
      Landesweites Risiko. Im Jahr 2018 wurden bis Juli insgesamt 2.238 Masernfälle gezählt. Eine Impfung ist empfohlen für ungeimpfte Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, o. ä. arbeiten. Eine Impfung ist ungeimpften Personen empfohlen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, o. ä. arbeiten. Aus der Hafenstadt Chania, der Insel Kreta und aus Iraklio, der größten Stadt der südgriechischen Insel, als auch aus der Präfektur Elis im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes wurden in den vergangenen Jahren Masern-Fälle berichtet. In den vergangenen 25 Jahren hat die Zahl der Masernerkrankungen in Griechenland ständig abgenommen. Die letzten größeren Ausbrüche wurden 1996 und 2005/06 beobachtet. Meistens handelte es sich um ungeimpfte oder unzureichend geimpfte (nur eine Impfdosis) Personengruppen.Die Ständige Impfkommission empfiehlt zwei Masernimpfungen im zweiten Lebensjahr und fordert generell dazu auf, Impfungen vor dem 18. Geburtstag nachzuholen, wenn sie nicht zum empfohlenen Zeitpunkt durchgeführt werden konnten. Ebenso sollte auf Krankheitszeichen geachtet werden und bei Fieber, Hautausschlag und Grippebeschwerden umgehend medizinische Hilfe aufgesucht werden.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Griechenland gilt seit 1982 als poliofrei. Ein Impfschutz für Reisende ist nicht empfohlen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Abreise bezüglich aktueller Vorschriften. Viele Botschaften haben die Informationen dazu veröffentlicht und auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Borreliose
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungsmonate: April-Oktober
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
      Anmerkung
      Vorkommen: Einzelfälle nur im Norden des Landes westlich von Thessaloniki
      Erreger: FSME-Viren
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungsmonate: April-Oktober
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem im Süden und auf den Inseln, einschließlich Kreta
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Haut Form: vereinzelnte Herde auf dem Festland, den Ionischen Inseln und Kreta
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      67811162023231915128

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      131416202530333329241915

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      706663575447414150617071

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      16111198423481215
  • Botschaften


    • Botschaft der Hellenischen Republik (Griechenland)

      Kurfürstendamm 185
      10707 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Do: 9-17 Uhr und Fr: 9-16 Uhr
      Tel.: (030) 20 62 60
      Fax.: (030) 206 264 44
      Email: info@griechische-botschaft.de
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      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      Karoli & Dimitriou 3
      106 75 Athen-Kolonaki
      Griechenland
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      Griechenland