• Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Dengue Fieber
      Ganzjähriges landesweit Vorkommen mit regionalen Schwankungen. Die Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Gute Mückenschutzmaßnahmen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc) empfohlen.

      Chikungunya Fieber
      Landesweit erhöhtes Übertragungsrisiko mit regionalen Schwankungen. Die Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Gute Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen.

      Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Cholera
      Die Choleraproblematik hält mit regionalen Schwerpunkten seit 2010 an und konnte seither nicht vollständig bekämpft werden. Seit dem Erdbeben im Oktober 2010 und Hurrikan Mathew 2016 herrschen immer noch in vielen Regionen mangelhafte sanitäre Verhältnisse und hygienisch schlechte Lebensbedingungen, die den Ausbruch von Infektionskrankheiten wie der Cholera fördern. Bis Ende August 2018 wurden in Haiti 27.742 Cholera-Verdachtsfälle registriert – darunter 255 Todesfälle. Verunreinigtes Trinkwasser ist dabei eine der häufigsten Ursachen. Die meisten aller in Nord-, Mittel- und Südamerika gemeldeten Cholera-Fälle (98%) wurden seit 2010 aus Haiti berichtet.Aufgrund der stark eingeschränkten medizinischen Versorgung können viele Erkrankungsfälle nicht ausreichend versorgt oder rechtzeitig diagnostiziert werden. Die meisten Fälle wurden in Port-au-Prince (Ouest) und Artibonite berichtet, weitere in den zentralen, nördlichen und südlichen Landesteilen. Aktuell wurden Erkrankungen und Todesfälle aus dem Süden Haitis beobachtet. Das Erkrankungsrisiko betrifft vor allem die einheimische Bevölkerung, insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Haiti gilt seit 1989 als poliofrei.  Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden, die älter als 1 Jahr sind und aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen.

      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte Herde im Süßwasser
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionale Vorkommen im ganzen Land
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Übertragungsmonate: v.a. August -Februar
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Hohes Risiko in den Provinzen Grand'Anse und Nippes im Westen; geringes Risiko in den übrigen Landesteilen einschließlich der Städte.

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 100 % Malaria tropica (P. falciparum)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): Ganzjährig in den Provinzen Grand'Anse und Nippes im Westen

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Ganzjährig landesweit auch in den Städten

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      202021222223232323222221

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      313132323233343433323131

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      585858606561566165686661

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      35711138711121273
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Haiti

      Uhlandstraße 14
      10623 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Do: 9-17 Uhr; Fr: 9-16 Uhr
      Tel.: (030) 885 541 34
      Fax.: (030) 886 242 79
      Email: secretariat@ambassade-haiti.de

      Hausanschrift
      Ambassade de la République fédérale d´Allemagne

      2, Impasse Claudinette, Bois Moquette
      Pétion-Ville
      HT 6140 Port-au-Prince
      Haiti
      Tel.: +509 29 49 02 02, +509 34 77 47 01
      Email: info@port-au-prince.diplo.de
      Web: www.port-au-prince.diplo.de
      Hinweis: Amtsbezirk: Haiti. Die Zuständigkeit für Rechts- und Konsularangelegenheiten für Haiti liegt bei der Botschaft Santo Domingo/Dominikanische Republik.

      Postanschrift
      Ambassade de la République fédérale d´Allemagne

      P.O. Box 15589
      Pétion-Ville
      Haiti

      Hausanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Edificio EQUINOX, pisos 5 y 6
      Avenida Núñez de Cáceres No. 11 (e/ Sarasota y Rómulo Betancourt)
      Santo Domingo
      Dominikanische Republik
      Tel.: +1809 542 89 49, +1809 542 89 50
      Fax.: +1809 542 89 55
      Email: info@santo-domingo.diplo.de
      Web: www.santo-domingo.diplo.de
      Hinweis: In Rechts- und Konsularangelegenheiten ist die Botschaft auch für Haiti zuständig.

      Postanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Apartado 1235
      Santo Domingo
      Dominikanische Republik