• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • Malaria
      Vorkommen in vielen Landesteilen und Bundesstaaten. Außerhalb von Afrika stellt Indien für deutsche Reisende das wichtigste Infektionsland für Malaria dar. Malariaerkrankungen bei europäischen Reisenden wurden in den vergangenen Jahren u.a. auch aus Goa (Calangute Beach und Candolim Beach) berichtet. Ein erhöhtes Übertragungsrisiko besteht während und nach den Regenzeiten (Mai-Oktober). Malaria-Prophylaxe-Empfehlungen sollten mit einem Arzt abgesprochen werden. Untersuchungen zufolge sterben in Indien mehr Menschen an Malaria als bislang angenommen. In einem Beitrag der medizinischen Fachzeitschrift  "Lancet" im Oktober 2010 wurde geschätzt, dass rund 13mal mehr Malaria-Todesfälle im indischen Subkontinent auftreten, als bisher von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kalkuliert. Die Autoren nehmen an, dass in Indien jährlich rund 200.000 Menschen an Malaria sterben. Diese große Anzahl, so die Experten, käme dadurch zustande, dass viele der Erkrankten keinen Arzt aufsuchen bzw. keinen Zugang zu Gesundheitssystemen haben und daher an den Folgen der Krankheit sterben, ohne erfasst zu werden. Die Weltgesundheitsorganisation zweifelt weiterhin diese hohe Zahl der Todesfälle an. Rund 2 bis 2,5 Millionen Malariaerkrankungen sollen Berichten zufolge jährlich in Indien registriert werden. Auch Reisende sind bei Aufenthalten in Regionen mit Malaria-Vorkommen gefährdet  - vor allem Besucher der indischen Teeplantagen.

      Dengue Fieber

      In Indien wurden starke regionale Schwankungen des Vorkommens von Dengue Fieber beobachtet. Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Mückenschutzmaßnahmen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc) sollten durchgeführt werden.

      Chikungunya Fieber

      Ganzjähriges landesweites Vorkommen mit regionalen Schwankungen. Die Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen. (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc)

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Indien gilt laut WHO als poliofrei (zuletzt drei Poliofälle im Jahr 2011). Reisende sollten mit ihrem Impfarzt eine Entscheidung treffen, ob ein Schutz gegen Kinderlähmung bei Reisen nach Indien weiterhin sinnvoll ist (v.a. in den Grenzgebieten zu Pakistan). Weltweit wurden in diesem Jahr (bis 6.7.2016) 19 Polio-Wildvirus-Fälle aus nur zwei Ländern berichtet (Pakistan: 13; Afghanistan:6). Im vergangenen Jahr wurden weltweit insgesamt 74 Polio-Fälle ebenfalls aus nur zwei Ländern berichtet (Pakistan 54, Afghanistan 20). Immer wieder kommt es durch Unruhen und Krieg zu Unterbrechungen von Impfkampagnen, so dass die Durchimpfungsrate in der Bevölkerung die zur Ausrottung der Erkrankung erforderlich ist nicht erreicht werden kann. Da die Gefahr der Einschleppung der Polio nach Indien durch das Nachbarland Pakistan besteht, bleibt bis auf weiteres die Impfempfehlung für Reisen nach Südasien, somit auch Indien, bestehen. In vielen europäischen Ländern wird weiterhin ein Impfschutz gegen Kinderlähmung bei Reisen nach Indien empfohlen. In England wird zum Beispiel ein größerer Zeitraum der Polio-Freiheit vorausgesetzt bevor die Impfempfehlung aufgehoben wird. Bei einem Auftreten des Krankheitserregers (Polio-Wildtyp) im Reiseland seit 2010 wird hier weiterhin ein Polio-Impfschutz empfohlen. Dazu gehört somit auch Indien, mit seinem letzten Polio-Wildvirusfall 2011. In Deutschland ist derzeit nach Empfehlungen der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft bei Reisen nach Südasien, demnach auch Indien, ein Impfschutz gegen Kinderlähmung empfohlen. Die Ständige Impfkommission in Deutschland rät Reisenden die Infektionsgebiete besuchen, die aktuelle epidemische Polio-Situation zu beachten, insbesondere die Meldungen der WHO. Es bleibt zu beobachten, wie sich die Impfempfehlungen weiter entwickeln. Die Infektionsrisiken sollten in jedem Fall mit dem Arzt besprochen werden. Der Reisestil ist dabei ein wichtiges Entscheidungskriterium.  Eine Sightseeing-Hotelreise ist nicht mit demselben Risiko behaftet, wie ein Soziales Jahr bei Hilfskräften in Kinderkrippen oder im sozialen Sektor der Entwicklungshilfe. Sehr sorgfältige Schutzmaßnahmen, insbesondere bei der Nahrungsmittel und Trinkwasserhygiene sind in Indien ohnehin immer einzuhalten. 

      Tollwut
      Indien gehört zu den Ländern mit den höchsten Tollwut-Erkrankungszahlen bei Mensch und Tier. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu vereinzelten tragischen Tollwutfällen bei Reisenden. Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung erwägen. Bei einer Bissverletzung im Land sollte umgehend eine geeignete Versorgungseinrichtung aufgesucht werden, in der wirksame und moderne Impfstoffe verwendet werden und Hyper-Immunglobuline vorhanden sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte eine Warnung für Reisende, nachdem eine britische Reisende sich bei ihrem Indienaufenthalt durch einen unbehandelten Hundebiss mit Tollwutviren infizierte und starb. Indien wurde daraufhin als Land mit „hohem Risiko“eingestuft. Das wachsende Tollwutrisiko ergibt sich durch die zunehmende Anzahl von streunenden Hunden (in Neu Delhi wird die Anzahl der vierbeinigen Streuner auf weit über 250.000 geschätzt). Erstmalig durch Organspenden sind in Deutschland im Jahr 2005 sechs Patienten mit dem lebensgefährlichen Tollwutvirus infiziert worden. Die Organspenderin hielt sich im Oktober 2004 in Indien auf und wurde Berichten zufolge dort von einem Hund gebissen. Symptome, die auf eine Tollwut hinweisen, haben bei der Organspenderin, die an einem Herzstillstand verstarb, zum Zeitpunkt des Todes nicht vorgelegen. Kurz zuvor im Mai 2004 erkrankte und verstarb ein 51-jähriger Mann an einer Tollwutinfektion, nachdem er 6 Wochen zuvor von einem fünfmonatigen Aufenthalt in Indien nach Deutschland zurückkehrte. Diese tragischen Erkrankungsfälle bekräftigen die Tollwut-Empfehlung für Reisende vor allem bei Langzeitreisen in Länder mit erhöhtem Tollwutvorkommen. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem in Ländern wie z.B. Indien und Nepal, in denen es viele streunende Hunde und ein erhöhtes Vorkommen von Hundetollwut gibt. Doch nicht nur in den Ländern Südostasiens und Südasiens, sondern auch in den Ländern Afrikas und Osteuropas besteht regional ein erhöhtes Tollwut-Infektionsrisiko. Um sich vor einer Tollwut-Erkrankung zu schützen, wird Risikopersonen eine Impfung empfohlen. Grundsätzlich sollten sich Reisende von freilaufenden Tieren (v.a. Hunde und Katzen) fernhalten. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen. Ebenso sollte bedacht werden, dass in vielen tropischen und subtropischen Ländern die medizinische Infrastruktur - v.a. in den ländlichen Regionen - unterentwickelt ist, so dass im Notfall bei postexpositioneller Behandlung u.U. nicht die richtigen Medikamente in der erforderlichen Zeit zur Verfügung stehen.

      Hepatitis A
      Landesweites Vorkommen. Reisenden ist ein Impfschutz empfohlen. Eine Ansteckung in einem Land mit einer hohen Hepatitis-Verbreitung kann sehr leicht erfolgen. Infizierte Touristen können nach der Heimkehr auch für andere Menschen eine Gefahr darstellen, mit denen sie in direktem oder indirektem (z.B. über die Nahrung) Kontakt stehen. Daher wird bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen ein Hepatitis A-Impfschutz empfohlen. Eine sorgfältige Nahrungs- und Trinkwasserhygiene ist stets empfohlen.

      Typhus , Bakterienruhr , Amöbenruhr , Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzEmpfehlung
      Krankheit
      Cholera
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Bei Reisen in Risikogebiete
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      nein
      Empfehlung
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

      Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Japanische Enzephalitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Reisende mit längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten, in denen die Japanische Enzephalitis vorkommt, v.a. während Regenzeiten mit gehäufter Verbreitung der Überträgermücken
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Meningokokken-Meningitis Vorkommen (z.B. bei Ausbrüchen) und/oder erhöhtem Ansteckungsrisiko (z.B. durch engere Kontakte zur Bevölkerung oder längere Aufenthalte in den betroffenen Gebieten)
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Polio
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Polio-Infektionsrisiko
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Die WHO stuft das Tollwutrisiko in Indien als "hoch" ein und empfiehlt Reisenden daher eine Tollwutimpfung. Grundsätzlich ist die Impfung für Reisenden in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen (z.B. durch Hunde, Katzen und Waldtiere; Auch Fledermäuse können durch einen Biss Tollwut übertragen!) und/oder erhöhter Infektionsgefahr (z.B. durch Langzeitaufenthalte, Rucksack- und/oder Abenteuerreisen) empfohlen. Kinder gelten als besonders gefährdet. Zu den beruflichen Risikogruppen zählen Tierärzte, Jäger und Forstpersonal.
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Impfvorschriften

    • Gelbfieber:
      Gelbfieberimpfung erforderlich für alle Reisenden (über dem 6. Monat), die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen (auch Transit).

      Zu den Gelbfieber-Risikogebieten zählen die örtlichen Behörden in folgenden Kontinenten die aufgelisteten Länder: in Afrika (Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, Zentralafrika, Tschad, Kongo, Elfenbeinküste, Demokratische Republik Kongo, Äquatorial Guinea, Äthiopien, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Togo, Uganda) und in Mittel- und Südamerika (Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch Guayana, Guayana, Panama, Peru, Surinam, Trinidad & Tobago, Venezuela). Jedes Land, das nur einen Gelbfieber-Erkrankungsfall meldet, wird von der Regierung Indiens als Gelbfieberendemiegebiet angenommen und auf die Liste der Gelbfieberendemiegebiete gesetzt.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)

      EINREISE:
      Reisende, Kinder wie Erwachsenen, die nach Indien einreisen und aus  Ländern kommen in denen die Polio auftritt (Afghanistan, Pakistan, Nigeria) oder wieder neu aufgetreten ist (Somalia, Kenia, Syrien und Äthiopien), müssen einen Polioimpfschutz durch OPV (Orale Polio-Vakzine = Schluckimpfung) mindestens  4 Wochen vor der Reise erhalten. Die Liste der Länder mit neuaufgetretenen Poliofällen wird permanent aktualisiert. Die Impfung darf nicht älter als ein Jahr sein. Das bedeutet, dass bei wiederholten Indienreisen (z.B. Geschäftsreisen) die Polio-Schluckimpfung ggf. jährlich wiederholt werden muss. Ein Impfnachweis muss im Impfausweis (nach WHO-Standard) nachgewiesen werden.

      AUSREISE:
      Reisende, Kinder wie Erwachsenen, die von Indien aus in Länder mit Poliovorkommen reisen, müssen einen Polioimpfschutz durch OPV (Orale Polio-Vakzine = Schluckimpfung) vorzugsweise 4 Wochen vor der Reise erhalten. Zu den Ländern mit Poliovorkommen zählen die indischen Behörden Polio-Endemieländer (Afghanistan, Pakistan, Nigeria) als auch Länder in denen die Polio wieder neu aufgetreten ist (Somalia, Kenia, Syrien und Äthiopien).

      DEUTSCHE STAATSBÜRGER/AUSLÄNDER:
      Wie das indische Gesundheitsministerium mitteilte, treten die Bestimmungen für Ausländer z.B. deutsche Staatsbürger die in polio-infizierten Ländern leben und nach Indien reisen oder die in Indien leben und in polio-infizierte Länder reisen, nicht in Kraft.


      Die neuen Impfregelungen, können auf der Website der Indischen Regierung eingesehen werden.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: nur im Süßwasser des Ratnagiri-Distrikts (Maharashtra)
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Infektionsgebiete v.a. in folgenden Staaten: Andhra Pradesh State (Hyderabad District, Visakhapatnam District), Delhi Territory, Goa, Gujarat, Karnataka (Mysore) (Distrikte: Bangalore, Bidar, Chitradurga, Gulburga, Hassan, Kolar, Mandya, Raichar, Tumkur), Kerala, Maharashtra (Distrikte: Akola, Amrawati, Nagpur, Nandad, Osmanabad, Parbhani, Pune, Sangli, Thane), Punjab, Tamil Nadu (Distrikte: Anna, Chingleput, Madras, Madurai, North Arcot, Pudukkottai, Thanjavur, Tirunelvelli, Vellore, Villipuram), Uttar Pradesh, West Bengalen, Kolkata
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      Vorkommen: Küstenregionen, vor allem im Südosten
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Fleckfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem im Nordosten
      Schutz
      Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche). Impfung nur in seltenen Fällen empfohlen !
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Impfung. Verwendung von Kondomen und sterilen Spritzen und Nadeln
      Krankheit
      Japanische Enzephalitis
      Anmerkung
      Vorkommen: in fast allen ländlichen und vorstädtischen Gebieten (nicht im höher gelegenen Nordwesten); Ausbrüche vor allem in der Regenzeit (Monsun) in Distrikten folgender Staaten: Bihar, Karnataka, Kerala, Tamil Nadu, Uttar Pradesh, West-Bengal; für Hoteltouristen nur geringe Gefahr
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte Herde im Nordwesten (Rajasthan)
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem im Osten
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen: Maharashtra, Gujarat
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätze bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Tollwut
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Impfung. Fernhalten von freilaufenden, streunenden Tieren (v.a. Hunden und Katzen)
      Krankheit
      Zeckenbissfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Geringes Malariarisiko im ganzen Land in Höhenlagen unter 2.000 m, auch in Delhi und Mumbai sowie auf den Andamanen und Nikobaren. Mittleres Risiko in den Monaten Juli bis November in Chhattisgarh, Orissa, Jharkhand, Westbengalen und in den Bundesstaaten und Regionen östlich davon (Assam, Brahmaputra, u.a.). 

      Kein Malariarisiko: Höhenlagen über 2.000 m von Himachal Pradesh, Jammu, Kaschmir, Sikkim, Arunchal Pradesh und Lakkadiven

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung mit saisonalen Schwankungen. Das Übertragungsrisiko steigt mit dem Monsunregen der ungefähr im Juni im Südwesten beginnt und im September den Nordosten erreicht. Die Monsundauer beträgt ca. 3-4 Monate. Die zweite Regenzeit im Südosten verläuft von Oktober bis Dezember.

      Malariaart: 66 % Malaria tropica (P. falciparum), 34 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): ganzjährig, landesweit in Höhenlagen unter 2.000 m empfohlen, in Delhi, Mumbai, sowie den Andamanen und Nikobaren. Insbesondere Juli bis November in Chhattisgarh, Orissa, Jharkhand, Westbengalen und in den Bundesstaaten und Regionen östlich davon (Assam, Brahmaputra, u.a.). 

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: in Höhenlagen über 2.000 m von Himachal Pradesh, Jammu, Kaschmir, Sikkim, Arunchal Pradesh und die Lakkadiven

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      791420262827262418118

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      212431364139363434342923

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      575136272845677262444156

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      221124884101
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Indien

      Tiergartenstraße 17
      10785 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-13 Uhr und 13.30-17.30 Uhr
      Tel.: (030) 25 79 50
      Fax.: (030) 25 79 51 02
      Email: dcm@indianembassy.de
      Web: www.indianembassy.de

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      No. 6/50G, Shanti Path
      Chanakyapuri
      New Delhi 110021
      Tel.: (0091 11) 44 19 91 99
      Fax.: (0091 11) 26 87 31 17
      Email: info@new-delhi.diplo.de
      Web: www.new-delhi.diplo.de

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 613
      New Delhi 110001
      Indien

      Hausanschrift
      Consulate General of the Federal Republic of Germany

      1 Hastings Park Road
      Alipore
      Kalkutta
      Indien
      Tel.: (0091 33) 24 79 11-41 / -42, 24 39 89 06
      Fax.: (0091 33) 24 79 30 28
      Email: info@kalkutta.diplo.de
      Web: www.kalkutta.diplo.de

      Postanschrift
      Consulate General of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 16711
      Kolkata 700 027
      Indien