• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Abreise bezüglich aktueller Vorschriften. Viele Botschaften haben die Informationen dazu veröffentlicht und auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden erforderlich, die älter als 9 Monate sind und aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen (auch Transit).

      Zu den Gelbfieber-Risikogebieten zählen die örtlichen Behörden die nachfolgend aufgelisteten Länder: in Afrika (Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Kongo, Elfenbeinküste, Demokratische Republik Kongo, Äquatorialguinea, Äthiopien, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Südsudan, Togo und Uganda) und in Mittel- und Südamerika (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad & Tobago (nur Trinidad) und Venezuela). Jedes Land, das nur einen Gelbfieber-Erkrankungsfall meldet, wird von der Regierung Indiens als Gelbfieberendemiegebiet angenommen und auf die Liste der Gelbfieberendemiegebiete gesetzt.

      Personen, die aus Gelbfiebergebieten einreisen und keinen gültigen Gelbfieber-Impfnachweis besitzen, können für bis zu sechs Tage (seit Verlassen des Gelbfiebergebietes) isoliert werden. Passagiere und Flugpersonal im Transit, die nachweisen können, dass sie den Flughafen in einem Land mit Gelbfiebervorkommen) nicht verlassen haben und sich in einer Gelbfieberfreien Zone aufgehalten haben, sind - aber nur sofern die Prüfinstanz an der Indischen Grenze sich damit einverstanden erklärt - von der Regelung ausgenommen.

       

  • Impfempfehlungen

  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Ein saisonal erhöhtes Risiko besteht < 2.000m Höhe in den Bundesstaaten Odisha, Andhra Pradesh (Nordosten), Chhattisgarh (östliches Grenzgebiet zu Odisha) und in Jharkhand (Süden), Meghalaya, Tripura und Mizoram. Ein geringes Risiko besteht in weiteren östlichen Landesteilen < 2.000m in Odisha (Küstenregion), Andhra Pradesh (Küstenregion im Nordosten), Chhattisgarh (übrigen Regionen), Jharkhand (übrige Regionen der südlichen Hälfte), sowie der Nordosten Indiens (Assam, Manipur, Nagaland, Arunachal Pradesh), als auch die Inseln Andamanen und Nikobaren. Ein sehr geringes Risiko besteht in den übrigen Gebieten < 2.000m Höhe sowie in Neu-Delhi, Rajasthan und Mumbai.

      Kein Malariarisiko: Höhenlagen > 2.000 m von Himachal Pradesh, Jammu, Kashmir und Sikkim.

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung mit saisonalen Schwankungen. Das Übertragungsrisiko steigt mit dem Monsunregen der ungefähr im Juni im Südwesten beginnt und im September den Nordosten erreicht. Die Monsundauer beträgt ca. 3-4 Monate. Die zweite Regenzeit im Südosten verläuft von Oktober bis Dezember.

      Malariaart: 48 % Malaria tropica (P. falciparum), 52 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Vorbeugung mit Medikamenten (Chemoprophylaxe): Saisonal von Mai bis November in Regionen < 2.000m Höhe in den Bundesstaaten Odisha (ausgenommen die Küstenregion), Andhra Pradesh (Nordosten, ausgenommen die Küstenregion), Chhattisgarh (östliches Grenzgebiet zu Odisha) und in Jharkhand (Süden), Meghalaya, Tripura und Mizoram.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Saisonal Dezember bis April in Regionen < 2.000m Höhe in den Bundesstaaten Odisha, Andhra Pradesh (Nordosten), Chhattisgarh (östliches Grenzgebiet zu Odisha) und in Jharkhand (Süden), Meghalaya, Tripura, sowie ganzjährig in weiteren östlichen Landesteilen < 2.000m in Odisha (Küstenregion), Andhra Pradesh (Küstenregion im Nordosten), Chhattisgarh (übrigen Regionen), Jharkhand (übrige Regionen der südlichen Hälfte), sowie der Nordosten Indiens (Assam, Manipur, Nagaland, Arunachal Pradesh), als auch die Inseln Andamanen und Nikobaren.

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: ganzjährig in den übrigen Landesteilen < 2.000m Höhe sowie in Neu-Delhi, Rajasthan und Mumbai.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen im Süßwasser des Ratnagiri-Distrikts (Maharashtra)
      Schutz

      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (d.h. kein Abkühlen, Baden oder Schwimmen in Seen, Tümpeln, Flüssen und Bächen).

      Krankheit
      Chikungunya Fieber
      Anmerkung
      Ganzjährig landesweites Vorkommen mit regionalen Schwankungen.
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionales Auftreten u. a. in Andhra Pradesh State (Hyderabad District, Visakhapatnam District), Delhi Territory, Goa, Gujarat, Karnataka (Mysore) (Distrikte: Bangalore, Bidar, Chitradurga, Gulburga, Hassan, Kolar, Mandya, Raichar, Tumkur), Kerala, Maharashtra (Distrikte: Akola, Amrawati, Nagpur, Nandad, Osmanabad, Parbhani, Pune, Sangli, Thane), Punjab, Tamil Nadu (Distrikte: Anna, Chingleput, Madras, Madurai, North Arcot, Pudukkottai, Thanjavur, Tirunelvelli, Vellore, Villipuram), Uttar Pradesh, West Bengalen und Kolkata.
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch von Risikogebieten) ist eine Schutzimpfung empfohlen.

      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen v. a. in Tamil Nadu, Maharastra (Mumbai), Punjab (Amritsar, Ludhiana), Odisha (Jagatsinghpur), Himachal Pradesh (Bilaspur, Solan, Mandi, Kangra, Una, Shimla, Sirmaur, Hamirpur und Chamba), Uttarakhand (Garhwal), Gujarat (Ahmedabad), Telangana (Hyderabad), Jammu und Kashmir.
      Schutz

      Guter Mückenschutz durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.

      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (u. a. Würmer, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene

      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      Vorkommen in Küstenregionen vor allem im Südosten
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Hepatitis A
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung sowie gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.

      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung, Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Vorsicht bei invasiven medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene. Hier sollte auf steriles medizinisches (Wund-) Material geachtet werden.

      Krankheit
      Japanische Enzephalitis
      Anmerkung
      Vorkommen in fast allen ländlichen und vorstädtischen Gebieten (nicht im höher gelegenen Nordwesten); Ausbrüche vor allem in der Regenzeit in Distrikten folgender Staaten: Bihar, Karnataka, Kerala, Tamil Nadu, Uttar Pradesh, West-Bengal; für Hoteltouristen nur geringe Gefahr
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc. Bei erhöhtem Risiko Schutzimpfung.

      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      Vorkommen besonders im Osten des Landes in der Provinz West Bengal
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Vorkommen in vereinzelten Herden im Nordwesten (Rajasthan)
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen in Maharashtra und Gujarat
      Schutz

      Schutz vor Ratten (z.B. bei Übernachtungen im Freien sicheren Schlafplatz wählen) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel).

      Krankheit
      Tollwut
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen. Indien gehört zu den Ländern mit den höchsten Tollwut-Erkrankungszahlen bei Mensch und Tier.
      Schutz

      Fernhalten von freilaufenden Tieren v. a. Hunden und Katzen (kein streicheln oder berühren). Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien, Langzeitaufenthalte) Tollwut-Schutzimpfung.

      Krankheit
      Typhus
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen. Indien gehört zu den Ländern mit den am meisten importierten Typhuserkrankungen bei deutschen Reisenden.
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Bei erhöhtem Risiko ist eine Schutzimpfung empfohlen.

      Krankheit
      Zeckenbissfieber
      Anmerkung
      Regionales Vorkommen landesweit
      Schutz

      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).

      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz

      Gute Mückenschutzmaßnahmen. Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.

  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Indien

      Tiergartenstraße 17
      10785 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-13 Uhr und 13.30-17.30 Uhr
      Tel.: (030) 25 79 50
      Fax.: (030) 26 557 000

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      No. 6/50G, Shanti Path
      Chanakyapuri
      New Delhi 110021
      Tel.: +91 11 44 19 91 99
      Fax.: +91 11 26 87 31 17

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 613
      New Delhi 110001
      Indien

      Hausanschrift
      Consulate General of the Federal Republic of Germany

      1 Hastings Park Road
      Alipore
      Kolkata 700 027
      Indien
      Tel.: +91 33 24 79 11-41 / -42, +91 33 24 39 89 06
      Fax.: +91 33 24 79 30 28
  • Klima

    • Monsun in Indien
      Im Südwesten beginnt die Regenzeit im Mai/Juni und schiebt sich in den Folgemonaten langsam über den gesamten indischen Subkontinent. So erreicht sie die einzelnen Bundesstaaten in zeitlicher Versetzung. In den Monaten Mai bis Oktober kommt es im Nordosten Indiens zu verstärkten Niederschlägen. Davon betroffen sind die nördlichen Regionen von Bihar und Uttar Pradesh, sowie die Bundesstaaten Punjab, Haryana, Sikkim, Nagaland, Manipur, Mizoram, Tripura, Meghalaya, Assam und Westbengalen. Die Regenzeiten können regional ausbleiben (gelegentlich im Nordwesten) oder verstärkt auftreten (v.a. im Nordosten und an der Westküste). Während und nach den Regenzeiten, stehen für viele Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria und Dengue-Fieber während und nach den Regenperioden häufiger auf.

       

      Klimatabelle

      Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      791420262827262418118

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      212431364139363434342923

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      575136272845677262444156

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      221124884101