• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Malaria
      Vorkommen in vielen Landesteilen und Bundesstaaten.Außerhalb von Afrika stellt Indien für deutsche Reisende das wichtigste Infektionsland für Malaria dar. Malariaerkrankungen bei europäischen Reisenden wurden in den vergangenen Jahren u.a. auch aus Goa (Calangute Beach und Candolim Beach) berichtet. Auch aus der Hauptstadt Delhi wurden Malaria-Fälle berichtet. Ein erhöhtes Übertragungsrisiko besteht während und nach den Regenzeiten (Mai-Oktober). Malaria-Prophylaxe-Empfehlungen sollten mit einem Arzt abgesprochen werden. Untersuchungen zufolge sterben in Indien mehr Menschen an Malaria als bislang angenommen. In einem Beitrag der medizinischen Fachzeitschrift  "Lancet" im Oktober 2010 wurde geschätzt, dass rund 13mal mehr Malaria-Todesfälle im indischen Subkontinent auftreten, als bisher von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kalkuliert. Die Autoren nehmen an, dass in Indien jährlich rund 200.000 Menschen an Malaria sterben. Diese große Anzahl, so die Experten, käme dadurch zustande, dass viele der Erkrankten keinen Arzt aufsuchen bzw. keinen Zugang zu Gesundheitssystemen haben und daher an den Folgen der Krankheit sterben, ohne erfasst zu werden. Die Weltgesundheitsorganisation zweifelt weiterhin diese hohe Zahl der Todesfälle an. Rund 2 bis 2,5 Millionen Malariaerkrankungen sollen Berichten zufolge jährlich in Indien registriert werden. Auch Reisende sind bei Aufenthalten in Regionen mit Malaria-Vorkommen gefährdet - vor allem Besucher der indischen Teeplantagen.

      Dengue Fieber
      In Indien wurden starke regionale Schwankungen des Vorkommens von Dengue Fieber beobachtet.Betroffen sind u.a. die Bundesstaaten Tamil Nadu, Maharastra (Mumbai), Punjab (Amritsar, Ludhiana), Odisha (Jagatsinghpur), Himachal Pradesh (Bilaspur, Solan, Mandi, Kangra, Una, Shimla, Sirmaur, Hamirpur und Chamba), Uttarakhand (Garhwal), Gujarat (Ahmedabad), Telangana (Hyderabad), Jammu und Kashmir gemeldet. Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Mückenschutzmaßnahmen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc) sollten durchgeführt werden.

      Chikungunya Fieber
      Ganzjähriges landesweites Vorkommen mit regionalen Schwankungen... Die Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc)

      Tollwut
      Indien gehört zu den Ländern mit den höchsten Tollwut-Erkrankungszahlen bei Mensch und Tier; auch bei Reisenden kam es in den letzten Jahren immer wieder zu vereinzelten tragischen Tollwutfällen. Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung erwägen. Bei einer Bissverletzung im Land sollte umgehend eine geeignete Versorgungseinrichtung aufgesucht werden, in der wirksame und moderne Impfstoffe verwendet werden und Hyper-Immunglobuline vorhanden sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte eine Warnung für Reisende, nachdem eine britische Reisende sich bei ihrem Indienaufenthalt durch einen unbehandelten Hundebiss mit Tollwutviren infizierte und starb. Indien wurde daraufhin als Land mit „hohem Risiko“ eingestuft. Das wachsende Tollwutrisiko ergibt sich durch die zunehmende Anzahl von streunenden Hunden (in Neu Delhi wird die Anzahl der vierbeinigen Streuner auf weit über 250.000 geschätzt). Erstmalig durch Organspenden sind in Deutschland im Jahr 2005 sechs Patienten mit dem lebensgefährlichen Tollwutvirus infiziert worden. Die Organspenderin hielt sich im Oktober 2004 in Indien auf und wurde Berichten zufolge dort von einem Hund gebissen. Symptome, die auf eine Tollwut hinweisen, haben bei der Organspenderin, die an einem Herzstillstand verstarb, zum Zeitpunkt des Todes nicht vorgelegen. Kurz zuvor im Mai 2004 erkrankte und verstarb ein 51-jähriger Mann an einer Tollwutinfektion, nachdem er 6 Wochen zuvor von einem fünfmonatigen Aufenthalt in Indien nach Deutschland zurückkehrte. Diese tragischen Erkrankungsfälle bekräftigen die Tollwut-Empfehlung für Reisende vor allem bei Langzeitreisen in Länder mit erhöhtem Tollwutvorkommen. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem in Ländern wie z.B. Indien und Nepal, in denen es viele streunende Hunde und ein erhöhtes Vorkommen von Hundetollwut gibt. Doch nicht nur in den Ländern Südostasiens und Südasiens, sondern auch in den Ländern Afrikas und Osteuropas besteht regional ein erhöhtes Tollwut-Infektionsrisiko. Um sich vor einer Tollwut-Erkrankung zu schützen, wird Risikopersonen eine Impfung empfohlen. Grundsätzlich sollten sich Reisende von freilaufenden Tieren (v.a. Hunde und Katzen) fernhalten. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen. Ebenso sollte bedacht werden, dass in vielen tropischen und subtropischen Ländern die medizinische Infrastruktur - v.a. in den ländlichen Regionen - unterentwickelt ist, so dass im Notfall bei postexpositioneller Behandlung u.U. nicht die richtigen Medikamente in der erforderlichen Zeit zur Verfügung stehen.

      Hepatitis A
      Landesweites Vorkommen. Reisenden ist ein Impfschutz empfohlen.Eine Ansteckung in einem Land mit einer hohen Hepatitis-Verbreitung kann sehr leicht erfolgen. Infizierte Touristen können nach der Heimkehr auch für andere Menschen eine Gefahr darstellen, mit denen sie in direktem oder indirektem (z.B. über die Nahrung) Kontakt stehen. Daher wird bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen ein Hepatitis A-Impfschutz empfohlen. Eine sorgfältige Nahrungs- und Trinkwasserhygiene ist stets empfohlen.

      Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr; Die meisten internationalen Reisenden die an Typhus erkranken kommen aus Indien.Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Indien gilt seit 2011 als poliofrei (WHO).

      Regenzeit
      In den Monaten Mai bis Oktober kommt es durch den Monsun im Nordosten Indiens regelmäßig zu verstärkten Niederschlägen.Davon betroffen sind die nördlichen Regionen von Bihar und Uttar Pradesh, sowie die Bundesstaaten Punjab, Haryana, Sikkim, Nagaland, Manipur, Mizoram, Tripura, Meghalaya, Assam und Westbengalen. Die Regenzeiten können regional ausbleiben (gelegentlich im Nordwesten) oder verstärkt auftreten (v.a. im Nordosten und an der Westküste). Die ebenfalls im Mai/Juni beginnende Regenzeit im Südwesten des Landes schiebt sich in den Folgemonaten langsam über den gesamten indischen Subkontinent und erreicht dadurch die einzelnen Bundesstaaten in zeitlicher Versetzung. Während und nach den Regenzeiten, stehen für viele Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria und Dengue-Fieber während und nach den Regenperioden häufiger auf. Auch Reisende sind bei Aufenthalten in Regionen mit Malaria-Vorkommen gefährdet – vor allem Reisende und Besucher der indischen Teeplantagen. Daher sollte rechtzeitig vor der Reise eine aufklärende reisemedizinische Beratung erfolgen. Durch eine gründliche Nutzen-Risiko Abwägung sollte in einem persönlichen Gespräch die richtige Malariaprophylaxe individuell festgelegt werden. Ein sorgfältiger Mückenschutz ist kontinuierlich am Tag und in der Nacht empfohlen.

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Abreise bezüglich aktueller Vorschriften. Viele Botschaften haben die Informationen dazu veröffentlicht und auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden erforderlich, die älter als 9 Monate sind und aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen (auch Transit).

      Zu den Gelbfieber-Risikogebieten zählen die örtlichen Behörden die nachfolgend aufgelisteten Länder: in Afrika (Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Kongo, Elfenbeinküste, Demokratische Republik Kongo, Äquatorialguinea, Äthiopien, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Südsudan, Togo und Uganda) und in Mittel- und Südamerika (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad & Tobago (nur Trinidad) und Venezuela). Jedes Land, das nur einen Gelbfieber-Erkrankungsfall meldet, wird von der Regierung Indiens als Gelbfieberendemiegebiet angenommen und auf die Liste der Gelbfieberendemiegebiete gesetzt.

      Personen, die aus Gelbfiebergebieten einreisen und keinen gültigen Gelbfieber-Impfnachweis besitzen, können für bis zu sechs Tage (seit Verlassen des Gelbfiebergebietes) isoliert werden. Passagiere und Flugpersonal im Transit, die nachweisen können, dass sie den Flughafen in einem Land mit Gelbfiebervorkommen) nicht verlassen haben und sich in einer Gelbfieberfreien Zone aufgehalten haben, sind - aber nur sofern die Prüfinstanz an der Indischen Grenze sich damit einverstanden erklärt - von der Regelung ausgenommen.

       

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: nur im Süßwasser des Ratnagiri-Distrikts (Maharashtra)
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionales Auftreten u.a. in folgenden Staaten: Andhra Pradesh State (Hyderabad District, Visakhapatnam District), Delhi Territory, Goa, Gujarat, Karnataka (Mysore) (Distrikte: Bangalore, Bidar, Chitradurga, Gulburga, Hassan, Kolar, Mandya, Raichar, Tumkur), Kerala, Maharashtra (Distrikte: Akola, Amrawati, Nagpur, Nandad, Osmanabad, Parbhani, Pune, Sangli, Thane), Punjab, Tamil Nadu (Distrikte: Anna, Chingleput, Madras, Madurai, North Arcot, Pudukkottai, Thanjavur, Tirunelvelli, Vellore, Villipuram), Uttar Pradesh, West Bengalen, Kolkata
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      Vorkommen: Küstenregionen, vor allem im Südosten
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Fleckfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem im Nordosten
      Schutz
      Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche).
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Japanische Enzephalitis
      Anmerkung
      Vorkommen: in fast allen ländlichen und vorstädtischen Gebieten (nicht im höher gelegenen Nordwesten); Ausbrüche vor allem in der Regenzeit (Monsun) in Distrikten folgender Staaten: Bihar, Karnataka, Kerala, Tamil Nadu, Uttar Pradesh, West-Bengal; für Hoteltouristen nur geringe Gefahr
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      Vorkommen: besonders im Osten des Landes in der Provinz West Bengal
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte Herde im Nordwesten (Rajasthan)
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen: Maharashtra, Gujarat
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätze bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Zeckenbissfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Ein saisonal erhöhtes Risiko besteht < 2.000m Höhe in den Bundesstaaten Odisha, Andhra Pradesh (Nordosten), Chhattisgarh (östliches Grenzgebiet zu Odisha) und in Jharkhand (Süden), Meghalaya, Tripura und Mizoram. Ein geringes Risiko besteht in weiteren östlichen Landesteilen < 2.000m in Odisha (Küstenregion), Andhra Pradesh (Küstenregion im Nordosten), Chhattisgarh (übrigen Regionen), Jharkhand (übrige Regionen der südlichen Hälfte), sowie der Nordosten Indiens (Assam, Manipur, Nagaland, Arunachal Pradesh), als auch die Inseln Andamanen und Nikobaren. Ein sehr geringes Risiko besteht in den übrigen Gebieten < 2.000m Höhe sowie in Neu-Delhi, Rajasthan und Mumbai.

      Kein Malariarisiko: Höhenlagen > 2.000 m von Himachal Pradesh, Jammu, Kashmir und Sikkim.

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung mit saisonalen Schwankungen. Das Übertragungsrisiko steigt mit dem Monsunregen der ungefähr im Juni im Südwesten beginnt und im September den Nordosten erreicht. Die Monsundauer beträgt ca. 3-4 Monate. Die zweite Regenzeit im Südosten verläuft von Oktober bis Dezember.

      Malariaart: 48 % Malaria tropica (P. falciparum), 52 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Vorbeugung mit Medikamenten (Chemoprophylaxe): Saisonal von Mai bis November in Regionen < 2.000m Höhe in den Bundesstaaten Odisha (ausgenommen die Küstenregion), Andhra Pradesh (Nordosten, ausgenommen die Küstenregion), Chhattisgarh (östliches Grenzgebiet zu Odisha) und in Jharkhand (Süden), Meghalaya, Tripura und Mizoram.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Saisonal Dezember bis April in Regionen < 2.000m Höhe in den Bundesstaaten Odisha, Andhra Pradesh (Nordosten), Chhattisgarh (östliches Grenzgebiet zu Odisha) und in Jharkhand (Süden), Meghalaya, Tripura, sowie ganzjährig in weiteren östlichen Landesteilen < 2.000m in Odisha (Küstenregion), Andhra Pradesh (Küstenregion im Nordosten), Chhattisgarh (übrigen Regionen), Jharkhand (übrige Regionen der südlichen Hälfte), sowie der Nordosten Indiens (Assam, Manipur, Nagaland, Arunachal Pradesh), als auch die Inseln Andamanen und Nikobaren.

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: ganzjährig in den übrigen Landesteilen < 2.000m Höhe sowie in Neu-Delhi, Rajasthan und Mumbai.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      791420262827262418118

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      212431364139363434342923

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      575136272845677262444156

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      221124884101
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Indien

      Tiergartenstraße 17
      10785 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-13 Uhr und 13.30-17.30 Uhr
      Tel.: (030) 25 79 50
      Fax.: (030) 26 557 000
      Email: hoc.berlin@mea.gov.in
      Web: www.indianembassyberlin.gov.in

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      No. 6/50G, Shanti Path
      Chanakyapuri
      New Delhi 110021
      Tel.: +91 11 44 19 91 99
      Fax.: +91 11 26 87 31 17
      Email: info@new-delhi.diplo.de
      Web: www.new-delhi.diplo.de

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 613
      New Delhi 110001
      Indien

      Hausanschrift
      Consulate General of the Federal Republic of Germany

      1 Hastings Park Road
      Alipore
      Kolkata 700 027
      Indien
      Tel.: +91 33 24 79 11-41 / -42, +91 33 24 39 89 06
      Fax.: +91 33 24 79 30 28
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      Web: www.kalkutta.diplo.de