• Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Masern
      Die Zahl der Masernerkrankungen in Japan hat 2019 deutlich zugenommen. Die Fälle wurden in 77 Regionen beobachtet, u.a. in Osaka, Mie, Aichi, Tokyo, Kyoto, Kanagawa, Wakayama, Gifu, Hiroshima, Chiba, Hokkaido, Ibaragi, Shizuoka, Tochigi, Saitama, Shiga, Hyogo, Nara, Okinawa, Iwate und Kumamoto. Das deutsche Robert Koch-Institut empfiehlt daher auch Reisenden den Masernimpfschutz zu überprüfen. Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, u. ä. arbeiten, wird eine Impfung empfohlen. Nach 1970 geborene ungeimpfte bzw. in der Kindheit nur einmal geimpfte Personen > 18 Jahre oder nach 1970 geborene Personen > 18 Jahre mit unklarem Impfstatus ist ebenfalls eine Impfung empfohlen.

      Dengue Fieber
      Regionales Dengue Fieber-Risiko. Gute Mückenschutzmaßnahmen sind ganzjährig empfohlen. Seit den Vierziger Jahren wurden in Japan keine Dengue Fieber-Erkrankungen mehr beobachtet. 2014 wurden jedoch v.a. aus Saitama und dem Yoyogi-Stadtpark im Bezirk Shibuya in Tokio Erkrankungsfälle gemeldet. Es wird angenommen, dass durch Reiserückkehrer das Virus wieder eingeschleppt wurde und nun regional durch Mücken verbreitet, übertragen wird. Obgleich es sich in Japan um vereinzelte einheimische Fälle handelt, wurde im September 2013 ein Dengue Fieber-Fall bei einer deutschen Touristin diagnostiziert, die Japan besuchte. Die Reisende hielt sich in Ueda, Fuefuki, Hiroshima, Kyoto und Tokio auf. Ebenso wurde erst vor drei Jahren in der Umgebung des Internationalen Flughafens Narita-Tokio, über den eine Vielzahl von Flügen nach Europa, Asien und Australien laufen, die Überträgermücke des Dengue Fiebers, Aedes aegypti nachgewiesen.

      Mumps
      Japan gehört zu den Ländern mit dem weltweit am höchsten registrierten Mumps-Aufkommen. 2017 wurden in Japan 135.001 Mumps-Erkrankungen gezählt. Die WHO betont, dass bereits nach zwei Impfdosen ein 90%-iger Impfschutz besteht. Die dritte Auffrischung dient vor allem der Vorbeugung von Ausbrüchen. Für Reisende ist eine Schutz durch eine Kombinationsimpfung (gegen Masern-Mumps-Röteln = MMR) dann relevant, wenn kein ausreichender Impfschutz vorliegt oder die Krankheiten als Kind nicht durchgemacht wurden und zum Beispiel ein längerer Aufenthalt als Austauschschüler, Student oder Au Pair in Regionen oder Einrichtungen geplant wird, in denen aktuell Ausbrüche (Masern, Mumps) vorliegen oder wo zu vielen Kindern Kontakt besteht.

      Erdbeben
      Japan zählt zu den Ländern mit den meisten Erdbeben. Rund 1.500 Beben werden durchschnittlich pro Jahr registriert. Die meisten Beben hinterlassen keine größeren Schäden. Das große Seebeben ereigente sich am 11. März 2011 im Nordosten Japans ca. 400 km nordöstlich der Hauptstadt Tokio und galt als eines der schwersten Seebeben des Landes, mit der Stärke von 8,9 auf der Richterskala. Das Beben verursachte einen Tsunami der über weite Teile der Nordküste hinweg fegte und zu schweren Verwüstungen führte. Zahlreiche Nachbeben folgten, so dass eine Tsunami-Warnung für den gesamten pazifischen Raum ausgesprochen wurde. Schwere Erdbeben der letzten Jahre ereigneten sich im Juni 2008 im Nordosten von Honshu (Richterskala 7,2), im Juli 2007 im Meer vor Niigata (Richterskala 6,8) sowie im Oktober 2004 in der Präfektur Niigata (Richterskala 6,8). In allen Fällen kam es zu etlichen Todes- und Verletzungsfällen. In den Katastrophengebieten von Fukushima besteht weiterhin die Gefahr des Auftretens radioaktiver Strahlung. Für Hilfseinsätze in die betroffenen Gebiete sind eine umfangreiche Beratung, ein Impf- und Strahlenschutz empfohlen.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Japan gilt seit 1980 als poliofrei. Ein Impfschutz für Reisende ist nicht empfohlen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Borreliose
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungsmonate: April-Oktober
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.
      Krankheit
      Fleckfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte Herde im Buschland der Flusstäler im Süden
      Schutz
      Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche).
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Japanische Enzephalitis
      Anmerkung
      Vorkommen: warme ländliche Gebiete im Süden
      Übertragungsmonate: Juni-September
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      -2-12812172122191361

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
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      Feuchtigkeit %

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      Regentage

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