• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • Malaria
      Landesweites Vorkommen. Ein mäßiges Risiko besteht im Grenzbereich um 2.500m Höhe (v.a. in den Provinzen Nyanza und Rift Valley, so wie die Provinzen Central, Eastern und Western). In den Grenzbereichen spricht man von einer sog. "Highland malaria". Ein erhöhtes Risiko besteht in den Nationalparks (z.B. Tsavo-Nationalpark, etc.). Reisende in Regionen mit Malariavorkommen, sollten unbedingt eine reisemedizinische Beratung vor der Abreise aufsuchen. Über 80% der nach Deutschland importierten Malaria-Fälle werden in afrikanischen Ländern erworben. Auch einige deutsche Reisende erkrankten in den vergangenen Jahren nach bzw. während ihrer Keniareise an Malaria. Im Januar 2008 erkrankte und verstarb eine deutsche Urlauberin nach ihrem Keniaaufenthalt an den Folgen einer Malaria tropica. Reisende in Regionen mit Malariavorkommen werden sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen und nach ärztlicher Absprache, eine medikamentöse Malariavorbeugung empfohlen. Welches Medikament und welche Prophylaxeform (Chemoprophylaxe oder Notfallmedikation) für den jeweiligen Reisenden die Richtige ist, kann dabei durch ein ärztliches Gespräch geklärt werden. Alle Reisenden, die nach Rückkehr Fieber und/oder Zeichen eines grippalen Infektes entwickeln, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben, um möglichst früh eine Malaria erkennen und behandeln zu können.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Kenia gilt seit 1988 als poliofrei (WHO).

      Cholera
      Aus Nairobi und dem Tana River County wurden im August und September Cholera-Erkrankungen gemeldet. Die Gesundheitsbehörden betonen, dass die Cholera unter Kontrolle sei und kein Grund zur Beunruhigung bestehe. Auf eine sorgfältige Nahrungsmittelhygiene sollte geachtet werden, dazu gehört u.a. vollständig durchgekochtes Essen, sowie sauberes Gemüse und Obst. Grundsätzlich besteht für den „normalen“ Safari-Reisenden ein eher sehr geringes Infektionsrisiko. Trekking-Touristen die in Risikogebieten unterwegs sind und Zelten bzw. in einfachen Unterkünften wohnen haben hingegen ein höheres Risiko und sollten eine Impfung in Erwägung ziehen. Insbesondere dann, wenn kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Bei Hilfseinsätzen oder Reisen unter einfachen Bedingungen in den aktuellen Cholera-Risikogebieten sollte eine Schutzimpfung in Erwägung gezogen werden.

      Hepatitis A , Typhus , Bakterienruhr , Amöbenruhr , Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Cholera
      Vorkommen in vielen Landesteilen, v.a. in Machakos-, Kisuma- und im Nyanza-Distrikt. Reisende haben ein geringes Infektionsrisiko. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen. Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch in Risikogebieten) Schutzimpfung empfohlen; Das Erkrankungsrisiko betrifft vor allem die einheimische Bevölkerung, insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.

      Masern
      Landesweit regionales Auftreten. Impfung empfohlen für ungeimpfte Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, o. ä. arbeiten. Die Masern gehören nach wie vor zu einer der häufigsten Todesursachen einheimischer Kinder. Auch Reisende die keinen Masernschutz besitzen können sich in Ländern mit Masernvorkommen anstecken und die Krankheit in ihr Heimatland importieren. Immer wieder werden in diesem Zusammenhang Fälle berichtet. Daher empfiehlt das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen grundsätzlich den Masernimpfschutz zu überprüfen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt zwei Masernimpfungen im zweiten Lebensjahr und fordert generell dazu auf, Impfungen vor dem 18. Geburtstag nachzuholen, wenn sie nicht zum empfohlenen Zeitpunkt durchgeführt werden konnten. Werden die Impflücken geschlossen, kann dadurch die Zahl der Erkrankten in der Bevölkerung gesenkt werden. Masern sind nicht nur eine Kinderkrankheit. Auch Erwachsene können daran erkranken! Sie entwickeln meistens einen schwereren Krankheitsverlauf und haben gegenüber Kleinkindern eine wesentliche höhere Komplikationsrate.   

      Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis)
      In vielen Landesteilen besteht ein Übertragungsrisiko, vor allem im Hinterland. Auch Reisende können gelegentlich davon betroffen sein, v.a. Besucher der Nationalparks (z.B. Tsavo-Nationalpark). Laut Angaben des CDC (Centers for Disease Control and Prevention) wird durchschnittlich jedes Jahr ein Fall von Schlafkrankheit bei Touristen gemeldet. Die Übertragung erfolgt durch die Tse-Tse-Fliege. Vor allem Reisen in die ostafrikanischen Nationalparks beinhalten ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei Aufenthalt in Risikogebieten werden sorgfältige Schutzmaßnahmen empfohlen. Zu den Schutzmaßnahmen  gehören (Repellentien, Insektizide) vor allem  Körperbedeckende Kleidung (langärmeliges Oberteil, lange Hosen, die Fußknöchel bedeckende Socken) aus dickeren bzw. festen Stoffen. Auf dunkle Kleidung sollte verzichtet werden, da diese auf die Tse-Tse-Fliege anziehend wirkt. Die Schutzmaßnahmen können jedoch nicht vollständig vor dem Angriff der Tse-Tse-Fliege schützen.

      Bilharziose
      Regionales Auftreten in Gewässern, v.a. im Kilifi-Distrikt. Der Distrikt befindet sich nördlich von Mombasa und beherbergt beliebte Touristenstrände in Kikambala und der Küstenstadt Kilifi. Erkrankungen wurden vor allem aus Malomani, Mitsenzini, Ganze, Migodomani und Dungicha gemeldet. Die Ursache wird in verunreinigtem Trinkwasser gesehen, da die Einwohner während der Trockenzeiten ihr Trinkwasser vor allem aus nahe gelegenen Seen und Teichen schöpfen. Reisende sollten jeden Kontakt zu Süßwasserseen (Bächen, Tümpeln, Teichen, etc.) meiden.

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Cholera
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Risikogebiete
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Reisende in Gebiete und Länder mit Gelbfiebervorkommen
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen.

      Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis A-Impfung braucht 2 Impfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (ab 6 Monaten). Wenn nur eine Impfung erfolgt, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz vor der Erkrankung ermöglichen. Erfolgen zwei Impfungen beträgt die Dauer der Wirksamkeit mehr als 10 Jahre, bei mindestens 95 % der Geimpften sogar über 25 Jahre.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

      Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.

      Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis B-Impfung braucht 3 Teilimpfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (nach 1 Monat) ⇒ 3. Impfung (nach 6 Monaten). Wenn nur eine oder zwei Impfungen erfolgen, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz ermöglichen. Vor der Reise sollten in der Regel 2 Impfungen erfolgt sein, um einen über 85 % Hepatitis B-Schutz gewährleisten zu können. Erfolgen drei Impfungen sollten sich ausreichend Antikörper bilden (Anti-HBs ≥ 100 IE im Bluttest), so dass in der Regel keine Auffrischimpfung mehr erforderlich ist.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Meningokokken-Meningitis Vorkommen (z.B. während Trockenzeiten oder bei Ausbrüchen) und/oder erhöhtem Ansteckungsrisiko (z.B. durch engere Kontakte zur Bevölkerung oder längere Aufenthalte in den betroffenen Gebieten)
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Zu den Risikogruppen gehören: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen insbesondere bei Langzeitaufenthalten, Rucksackreisen, häufigen Aufenthalten/Übernachtungen im Freien, unzureichender medizinischer Versorgung vor Ort (z. B. Fehlen an Impfstoffen und Immunglobulinen für den Notfall nach Bissverletzungen oder Fehlen einer nahegelegenen medizinischen Versorgungsstelle).
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Impfvorschriften

    • Gelbfieber:
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden (über dem 1. Lebensjahr), die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen (s. Karte Gelbfieber-Verbreitungsgebiete).

      Kenia gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO  nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden über dem 1. Lebensjahr in Gelbfieber-Infektionsgebiete. Die WHO betont, dass für folgende Regionen keine Gelbfieber-Impfung empfohlen ist: North Eastern Province, die Staaten Kilifi, Kwale, Lamu, Malindi und Tanariver in der Küstenregion, sowie die Städte Mombasa und Nairobi.
  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit im Süßwasser
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Borreliose
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Infektionsgebiete landesweit, v.a. in den Provinzen: Eastern (Isiolo District), Nyanza (Distrikte: Homa Bay, Kisumu, Migori, Rachuonyo, Siaya, Suba), Rift Valley (Koibatek District)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Fleckfieber
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche).
      Krankheit
      Gelbfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte, halbtrockene Gebiete im Norden und Osten
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte, halbtrockene Gebiete im Norden und Osten
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte Herde im Süden
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Schlafkrankheit
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte Herde im Westen, besonders im Lambabwe-Tal
      Schutz
      Schutz vor Bremsen durch hautbedeckende Kleidung (dunkle Farben vermeiden). Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Zeckenbissfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Übertragungsmonate: ganzjährig
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: hohes Risiko im ganzen Land unter 2.500 m Höhe, einschließlich der Städte, Wildparks und Tourismusgebiete an der Küste und an der Ostgrenze (Viktoriasee, Uganda). Minimales Risiko im Hochland über 2.500 m Höhe (Provinzen Central, Eastern, Nyanza, Rift Valley und Western) und in Nairobi.

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung. Erhöhtes Malariarisiko während der Regenzeiten März - Juni und Oktober - Dezember

      Malariaart (lt. WHO Malaria Report) : 100 % Malaria tropica (P. falciparum)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig landesweit unter 2.500 m Höhe einschließlich der Städte

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: in Nairobi und im Hochland über 2.500 m Höhe (Provinzen Central, Eastern, Nyanza, Rift Valley und Western)

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      121314141312111111131313

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      252625242221212124242323

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      595763727575727164637067

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      56111617967681511
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Kenia

      Markgrafenstraße 63
      10969 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-13 Uhr und 13.30 -16 Uhr
      Tel.: (030) 25 92 66 0
      Fax.: (030) 25 92 66 50
      Email: office@kenyaembassyberlin.de
      Web: www.embassy-of-kenya.de

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      Ludwig Krapf House
      Riverside Drive 113
      Nairobi
      Kenia
      Tel.: (00254 20) 426 21 00, 445 17 02
      Fax.: (00254 20) 426 21 29
      Email: info@nairobi.diplo.de
      Web: www.nairobi.diplo.de

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 30180
      00100 Nairobi
      Kenia